Counterstrike

  • er sei für sein Faible für das gewalttätige Computerspiel Counter-Strike bekannt gewesen (bild.de)
  • Counterstrike & Co. — Killerspiele sind kein Kinderspaß (Hintergrund stern.de)
  • soll der Amokläufer nach Schüler-Angaben ein fanatischer «Counterstrike?-Spieler gewesen sein. Das Computerspiel wird oft als gewaltverherrlichend kritisiert (sueddeutsche.de)
  • sei leidenschaftlicher Spieler des oft als gewaltverherrlichend kritisierten Computerspiels ?Counterstrike? gewesen und habe für das Spiel den Grundriß der Schule nachgebaut (faz.net)
  • Der 18-Jährige sei leidenschaftlicher Spieler des des oft als gewaltverherrlichend kritisierten Computerspiels ?Counterstrike? gewesen (welt.de)

Noch Fragen, was in den nächsten Tagen wieder für Diskussionen geführt werden, weil ein Jugendlicher «durchgeknallt» ist? Taten im Übrigen, die er mehrfach angedroht hat, die Menschen ihn aber nicht für voll genommen haben. Naja, wieder mal wird ein Computerspiel für das Versagen der Gesellschaft herhalten müssen.

24 Antworten zu “Counterstrike”

  1. Oli sagt:

    Hör ich jetzt Counterstrike müßt ich inkonsequent werden und den Pappnasen mit ihren Totschlagargumenten zustimmen — tue ich aber nicht, da denke ich mir nur mein Teil zu. Und ja dennoch finde das Spiel toll, habs selbst sehr lange gespielt. Ausnahmen? Nein, ich denke das hängt von der Basis ab, dem Alter, dem Umfeld …
    Insofern haben auch die Medien ihre Schuld, die gemäß der Quote handeln, denen Begriffe wie Moral, Vorbildcharakter etc. völlig schnuppe sind.

  2. Falk sagt:

    Und ich zieh mir mal wieder ne Runde Colin McRay rein und sollte ich irgendwann mal in einem Autounfall verwickelt sein, dann wisst ihr wenigstens, dass es daran lag.

  3. Greg sagt:

    *aufChristianPfeifferWart*

  4. Chris sagt:

    Oh man…

    Golem ist schon dabei, Politikerstimmen zusammenzutragen, unter anderem der Wiefelspütz… 😉

    Angesichts der Schießerei in einer Realschule in Emsdetten hat SPD-Innenexperte Wiefelspütz vor «blitzschnellen Erklärungsmustern» gewarnt. Gleichwohl regte er erste Konsequenzen aus dem Fall an — und wie so oft werden auch hier «Killerspiele» als ein Problem ausgemacht.

    http://www.golem.de/0611/.….040.html

  5. Oli sagt:

    Falk aus dem Grund fahre ich nur virtuell Auto 😀

  6. Sammy sagt:

    Was war denn zu erst da? Gewalttätige Jugendliche mit Waffen oder Computerspiele?

    Davon abgesehen bringen Verbote in diesem Bereich doch überhaupt nichts. Es sollte lieber versucht werden die Probleme der Menschen zu lösen und nicht die Auswirkungen der Probleme zu bekämpfen.

  7. spiefelwuetz sagt:

    *aufChristianPfeifferWart*

    Da kannst Du lange warten, der Herr Pfeiffer hat nur schlüssige Erklärungsmuster, wenn sowas in der ehem. Zone passiert; Stichwort «Zwangstopfen».
    Und wenn der Wiefelspütz (der heisst wirklich so :D) Verbote von gewaltverh. Computerspielen verlangt, wer verlangt dann endlich mal das Verbot von Streitkäften? Denke dabei an das Zitat von Ignaz Wrobel.

  8. Korrupt sagt:

    Erwaehnt ihr die xxxx.de mit Absicht nicht? Dass der Bub gut durch den Wind war, ist dort eigentlich gut zu erkennen und waere in meinen Augen ein Argument gegen das Killerspielgefasel…

  9. Chris sagt:

    Bis gerade eben kannte ich die URL nicht. 😉

  10. Oli sagt:

    Erwaehnt ihr die keinmensch.de mit Absicht nicht?

    Ja natürlich, gemäß der treu-doofen deutschen Natur!
    Ich erkläre mich da ohnehin lieber für massiv unparteiisch auch wenn ich eine zwiespältige Meinung dazu habe — aber da ich u.a. selbst massivst bei Killerspielen involviert bin bzw. dem anderen Bereich Rollenspiele, dort bekommt man ähnliche Dinge von Soziologen untergejubelt, muß ich da ruhig sein :)

  11. Greg sagt:

    Da kannst Du lange warten, der Herr Pfeiffer hat nur schlüssige Erklärungsmuster, wenn sowas in der ehem. Zone passiert;

    Naja, der lebt und arbeitet immerhin in Niedersachsen. Hier hält er auch «Vorträge».

    Ich warte erstmal weiter 😉

    Danke für den Link, Korrupt.

  12. moca sagt:

    ja, danke für den link, korrupt.

    in den fernsehnachrichten (zdf?) wurde behauptet die seite sei gesperrt…

    wäre schön, wenn viele menschen, die wut und verzweiflung, die unser bildungssystem hervorrufen kann mal zur kenntnis nehmen würden.

    aber wahrscheinlich wird nur wieder verstärkt nach verboten und mehr erziehung geschrien. während schulkonzepte wie sudbury (s. http://www.sudbury.de) oder nichtschulkonzepte wie unschooling (s. http://www.unerzogen.de) größtenteils staatlich verunmöglicht werden. seufz

  13. Oli sagt:

    >und mehr erziehung geschrien.

    Und die tut auch Not, da ist das ganze soziale Umfeld ebenso mit in der Verantwortung.

  14. moca sagt:

    »und mehr erziehung geschrien.
    >Und die tut auch Not, da ist das ganze soziale Umfeld ebenso >mit in der Verantwortung.

    nicht erziehung tut not, sondern unterstützung und beziehung. erziehen ist gemein. (s. http://kraetzae.de/erzieh.….t_gemein )

  15. Oli sagt:

    Diese Theorie dort geht wiederum von irgendwelchen Phantasievorstellungen aus, gleiches kann man auch beim Kommunismus hören — sprich der Lehre, nicht der desaströsen Ausartung. Gleiches nicht im Sinn von identisch, sondern nur eine ähnliche Rethorik.

    Aber es stimmt ein hübsches Gedankenspiel, Erziehung oder egal wie man das sonst *definiert* gemäß irgendeiner Theorie oder Vorstellung ist und bleibt ein Experimentalgebiet.
    Die Dummheit beginnt erst dort, wenn man vermeint die *perfekte* Methode gefunden zu haben — so beurteile ich auch den dortigen Text, der einige wahre Dinge aber auch einigen Dummfug postuliert. Flexibel muß man sein im Umgang mit *Menschen* und sollte sich auch zuweilen als *Mensch* geben … dann klappts schon *irgendwie*

  16. Greg sagt:

    Nochmal zu Christian Pfeiffer:

    Diese werden von Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zertifiziert, die auch die Einhaltung der Regeln überwacht, aber nur im Notfall vorab selbst eingreift. Schünemann hatte bereits im September Initiativen gegen die Selbstkontrolle der Unterhaltungssoftware-Industrie gestartet und das Institut des Kriminologen Christian Pfeiffer beauftragt, eine Studie zur Verbesserung des Jugendschutzes zu erstellen.

    Schön, wenn man weiß, wen man beauftragen muss, um eine Studie mit dem gewünschten Ergebnis zu bekommen :)

  17. Grainger sagt:

    Ich schätze mal vorsichtig das die Gesamtzahl der unter Alkoholeinfluß begangen Straftaten, Körperverletzungen, Sachbeschädigungen, usw. die unter dem vorgeblichen Einfluß von «Killerspielen» um mehrere zehntausend Prozentpunkte übersteigen, trotzdem habe ich noch niemanden (vielleicht mit Ausnahme von ein paar Hardcore-Abstinenzlern und natürlich während der amerikanischen Prohibition) nach einem generellen Alkoholverbot schreien hören.

    Rein statistsisch betrachtet müßte sich die Gewaltquote doch mit einem Alkoholverbot sehr viel wirksamer senken lassen.

    Natürlich würde der Staat dann auf einige Steuereinnahmen verzichten müßen, aber soviel muss einem eine gewaltfreiere Gesellschaft doch wohl wert sein, oder?

  18. Greg sagt:

    Interessanter finde ich, dass Schünemann und co nicht interessiert, woher der Typ die Waffen hatte und was man unternehmen könnte, um Waffen für Normalbürger zu verhindern.

  19. Grainger sagt:

    Nachtrag:

    Da unsere Politiker aber wahrscheinlich lieber saufen als «Killerspiele» (allein diese medienwirksame Bezeichnung ist ja polarisierend) zu spielen ist ein Spieleverbot wahrscheinlicher als ein Alkoholverbot. 😀

  20. Greg sagt:

    Gegen ein Gehirnzellen-Killer-Getränke-Verbot wäre ich allerdings auch…

  21. Falk sagt:

    Da unsere Politiker aber wahrscheinlich lieber saufen…

    Ich denk da eher, die haben was ganz anders intus…

  22. Euro sagt:

    Ich bin heute eine halbe Stunde später zur Arbeit erschienen. In Ermangelung einer lauffähigen Version von CS habe ich halt in der Zeit in mein Blog gekotzt.
    Diese Geschichte schreit zum Himmel.
    http://www.dauerfeuervera.….n-bosse/
    Das ist ein kleiner Teil dessen, was ich dazu meine. Dann musste ich irgendwann zur Arbeit.

  23. Gläserner Amokläufer…

    Es ist unglaublich, was Suchmaschinen zu Tage fördern können: Mit den wenigen Informationen aus den Medien kann man schließlich Name, Adresse, Telefonnummer, ICQ-Nummer, Hobbys, Freunde, Internetseite, Clan, Zitate, Foren, Gästeb&#2…

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