Christian Sickendieck19. September 2007Drucken
- Die Scheinwelt eines Verteidigungsministers
Wir dürfen von unseren Politikern und Ministern kein pedantisches Verhältnis zum Recht erwarten. Sie sind keine Juristen, selbst wenn sie Jura studiert haben. Dürfen? Sollte es nicht müssen heißen, und natürlich ein k gestrichen werden? Irgendwie schlimm, wenn Politiker neben dem Gesetz stehen, und das als normal hingestellt wird. Trotz der Einleitung ein interessanter Artikel.
- Jung will das Kriegsrecht
Der ehemalige FDP-Innenminister Gerhart Baum fordert die Bundesregierung auf, sich von den Abschussplänen des Verteidigungsministers zu distanzieren. Jung wirft er vor, ein Verbrechen anordnen zu wollen. Ist das nicht erschreckend, in was für einer Welt wir leben, wenn sich die FDP derart als Hüter der Verfassung aufspielen kann? Wie weit es es mit diesem Land gekommen, wenn man bei einem Interview von Westerwelle mit BamS-Chefredakteur Strunz auf N24 die ganze Zeit nur mit dem Kopf nicken kann?
- Jung stellt Freikorps auf
Dass ein Großteil unserer Soldaten aufrechte Gedanken hat, ist bekannt…
- ZDF zeigt Mythos und Wahrheit des Attentats auf John F. Kennedy
Jahaaa — Geschichts-Komiker Guido Knopp hat wieder zugeschlagen. Zur besten Sendezeit hat das ZDF gestern eine Reportage gebracht, in der behauptet wurde, Kennedy war Opfer einer Verschwörung von Mafia-Paten, der Präsident starb in einem Kreuzfeuer. Sensationelle Erkenntnisse, die nichtmal in den USA bekannt sind — was hab ich gelacht…
- Er hat einfach nicht aufgehört
Interview mit Johannes Eisenberg, dem Rechtsanwalt, der gegen den GvG eine Gefängnisstrafe erwirkte. Feines Interview — nur dabei auch immer an den Teufel und den Beelzebub denken…
- Times to Stop Charging for Parts of Its Web Site
Die New York Times schafft fast alle kostenpfichtigen Inhalte ab. Das Archiv wurde zum Beispiel ab 1987 freigegeben. Zudem werden die Jahrgänge 1851 bis 1922 frei verfügbar sein. Ein Schritt in die richtige Richtung…
- Grün trägt Grau
Die Grünen waren für mich noch nie eine Alternative. Derzeit sowieso nicht. Sie haben ebenso Ideale, Wähler, die Menschen in unserem Land verraten, wie die SPD. Deshalb wäre der Schritt konsequent, die Grünen wieder in die SPD einzugliedern. Eigentlich wäre es für die Grünen an der Zeit, wieder dahin zu gehen, wo sie einst hergekommen sind: in die SPD. Davon hätten beide Parteien etwas.