Chromium OS – Die ersten Screenshots

Am Donnerstag hat Google sein Chromium OS, liebevoll auch Chrome OS genannt, als Opensource veröffentlich. Die Netzgemeinde ist bei solchen Geschichten immer sehr schnell, und so gibt es in der Piratenbucht nun ein VMware-Image zum Download. Gestartet werden kann es nicht nur mit VMware, auch mit VirtualBox. Wer selber basteln möchte, kann hier die Nightly Builds im Source herunterladen. Sehen wir hier die Zukunft? Kann durchaus sein – alles läuft über das Internet – der Anwender selbst hat zu Hause nur noch ein Web-OS und den Rechner, der Rest wird bei Google gespeichert. Erschreckend und faszinierend zugleich. Bis es soweit ist, werden aber noch ein paar Jährchen ins Land gehen – vielleicht auch ein paar mehr. Auch bei diesen Screenshots gilt: Klick aufs Bild für höhere Auflösung.

Nachtrag: Jürgen hat noch einmal auf den wunderbaren Artikel von Kristian hingewiesen, ein Blick auf Google, fernab von Google is evil.

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35 Antworten zu “Chromium OS – Die ersten Screenshots”

  1. Oliver sagt:

    Der OS-Browser soll Ende nächsten Jahres die Kunden auf Netbooks beglücken — ausgewählte Hardware usw., später folgt auch ARM, welche just ebenso in den lukrativen Netbook-Markt vordringen. Jahre wird es also nicht brauchen, da Google auf patente Technologie zurückgreift (Kernel, Webkit, Google Chrome usw.), das System im Prinzip ein aufgeblähter Browser ist, der unter dem Linux-Kernel läuft und der Rest, sprich die Webapplikationen, existiert schon.

    Den Feinschliff besorgen, FOSS sei Dank, Community und Firmen. Man wird das Geschäft wohl wie bei Android lostreten. Auch dies ist ein vollständig von Google entwickeltes Betriebssystem mit Linux Kernel, NetBSD libc etc. — mehr unixoid als denn Browser, somit deutlich komplexer als Chrome OS.

    Die Bedienung selbst erinnert an Intels Moblin, nur mit dem Unterschied: jenes ist schon da, ist pfeilschnell und bietet eine zum Teil «wolkige» Integration, ansonsten jedoch schön eingepaßte Applikationen (der auf Gecko dort basierende Browser ist eine Wonne.)

    Quo vadis Google? Wie ich schon schrieb: Google möchte den Platzhirsch im Web mimen, eine Bindung der User an Google-Services ist im Prinzip schon vorhanden, aka Cloud, warum also nicht auch die adäquate Schnittstelle schaffen und somit noch zugleich eine Scheibe vom Netbook-Schinken einheimsen? Google ist langweilig, Google wärmt Ideen anderer auf, vermengt diese noch nicht einmal interessant, aber sie bieten Omnipräsenz und eine geniale Vernetzung der eigenen Dienste untereinander. Und so ein System ohne Lizenz-Gebühren ist, siehe auch Android, für Hardware-Hersteller ein Hort der Glückseligkeit. Google verdient direkt nichts daran, indirekt aber möchte man die Massen noch stärker Binden: Netz-Dienste, Smartphone, portabler Cloud-Computer … der Kreis schließt sich.

  2. Antje sagt:

    Okay, jetzt traue ich mich hier wirklich was! Mache mich wahrscheinlich damit, auch bei vielen «Herrlichkeiten» , hier total zum Obst. Okay, nehme ich jetzt mal in Kauf!
    Ich finde Eure, @Chris, @Oliver, Besprechungen zu den neuesten Entwicklungen wirklich klasse. Versuche da auch zu folgen, was mir aber nur sehr bedingt gelingt :-(. Gut, Eure «Klientel» sind, was ich auch den Kommentaren entnehme, auch eher Profis, Respekt.
    Nur würde ich gerne auch mehr verstehen, das «Netz» also gerne dazu nutzen, mich weiterzuentwickeln.
    Gibt es eine Möglichkeit, meine bescheidene Frage, dass Frau (nicht generell, also eher nur ich) solche Dinge auch nachvollziehen kann, ohne fundamentale Vorkenntnisse zu haben?
    Vielleicht ein «Fragenforum» abseits der «Profis»? Würde mir sehr helfen. Bin mir aber auch bewußt, dass Eure Zeit begrenzt ist. Würde aber — vielleicht? — mehr Frauen ins Netz bringen?

    Für einen Vorschlag wäre ich Euch sehr verbunden.
    Danke!

  3. Oliver sagt:

    Frage doch einfach hier? Es existieren Foren en masse, viele Frauen wagen sich dort aber, wenn überhaupt, nur inkognito hinein — zuviel testosteron 😉

  4. V'kar sagt:

    @Antje: Einen schnellen Vorschlag von mir: Mach selber einen Blog auf (geht wirklich einfach, schnell und ohne technische Vorkenntnisse, bsp auf WordPress.com) und thematisier das dort.
    Oder schreib an die Autoren eine Mail, sonst bekommst du schnell einen drauf, weil du sonst Offtopic bist (du die Diskussion zum Thema störst).
    Ontopic: Für einen Netbook kann ich mir das sogar vorstellen. Für DAUs halt. Gar nicht böse gemeint.
    Aber für mich selber…
    Nee, zum einen, weil ich mehr mehr mache als surfen, zum anderen weil ich Google inzwischen aus Prinzip keine Daten mehr geben will.
    Was mich noch interessieren würde: Wie schnell bootet Chrome OS denn nun?

  5. Antje sagt:

    Danke, @Oliver.
    Traue mich eben «hier» nicht zu fragen, weil ich denke, dass das die meisten Kommentierer langweilen würde, weil es für sie «Lächerlichkeiten» wären.
    Welches Forum könntest du mir empfehlen?

    Beste Grüße
    Antje

  6. Antje sagt:

    @V’kar
    Nicht böse sein, aber dein Vorschlag ist ja irgendwie auch nur ein «geh weg».
    Was nutzt mir ein Blog, wenn ich dort mit niemandem in Kontakt stehe?
    Oder habe ich dich jetzt falsch verstanden?
    Schwierig, schwierig :-)

  7. C-o-M sagt:

    @Antje: Jetzt trau Dich! Lächerlichkeiten gibt es nur, wenn sich Leute einbilden, dass Sie alles besser wissen. Ich glaube nicht, dass Du hier dumm angemacht werden würdest. Wenn es jemanden nicht interessiert oder gar langweilt, dann wird der es ignorieren. Das ist ja kein Forum hier.

  8. C-o-M sagt:

    @V’kar: on/offtopic bei 4 Kommentaren? Ich glaub, Du übertreibst.

    Hat eigentlich jemand mal das Image genauer angeschaut? Nicht, dass sich da jetzt über die ganzen Google-Passwörter freut…

  9. V'kar sagt:

    Ich will natürlich niemanden wegschicken.
    Aber mir war klar, dass die Diskussion sich jetzt um eine andere Fragestellung als Chrome OS drehen wird.
    Das nennt man nunmal Offtopic, bzw. Threadjacking.
    Ist öfter mal nicht gerne gesehen, deswegen mein Vorschlag, das Thema woanders zu besprechen.
    Praktisch wäre natürlich, wenn die Blogautoren hierzu nen Artikel machen, wäre ja auch ein interessantes Thema. Aber das haben die beiden nunmal selber zu entscheiden. Deswegen der Hinweis auf ein eigenes Blog, wo man selber Chef ist.

  10. C-o-M sagt:

    @V’kar: Mal ganz ehrlich (liebe Hausherren, das ist weder böse noch abwertend gemeint): Wenn ich eine (technische) Diskussion zu Chrome führen will, bin ich hier doch eher falsch. Und angesichts der Anzahl der Kommentare hier wird wohl kaum jemand durch «banale» Fragen gestört. Und falls doch, kann man die Fragesteller immer noch an geeignetere Stellen verweisen. Aber letztendlich ist das die Entscheidung der Hausherren und die haben ja schon Offenheit signalisiert.

  11. Antje sagt:

    Danke @C-o-M, aber das hat wohl nicht viel Sinn. Ich will ja auch hier nicht die «Diskussionsbremse» geben. Vielleicht hat @Oliver oder sonst jemand ja noch einen Alternativtip für mich. Gerne auch mit etwas weniger Testosteron :-)

  12. Oliver sagt:

    Wenn wir eine technische Diskussion um dieses OS losstoßen möchten, würden wir dies hier auch wahrscheinlich tun. Dann wäre jedoch der Artikel ein anderer, mir persönlich bietet das System auch zu wenig Dinge, die mich tatsächlich interessieren. Ein Kernel, ein Browser und Webapplikationen? Nun ja den Kernel beobachte ich auf der lkml, der Browser ist interessant ob der Sandbox und seitens etwaiger Datenschutz-Bedenken (->Google). Nun egal, die Kommentare sind für Fragen, Hinweise, Kritik und auch mitunter für Lobpreisungen gedacht 😉

    Als Foren allgemeinen Charakters in denen Techies und interessierte Leien gleichermaßen umgehen fallen mir das CC-B und das Supernature-Forum ein. Ich kenne noch einige mehr, aber diese sind qualitativ im oberen Bereich angesiedelt und auch sonst mehr oder weniger koscher.

  13. Wanderer sagt:

    Hallo Oliver.

    Dein letzter Kommentar is vom 21. November 2009, 14:05 Uhr. Bei mir ist es gerade 21. November 2009, aktuell 13:12 Uhr. Das passt nicht zusammen 😉

  14. Antje sagt:

    Merci! Werde mal reinschauen.

  15. Oliver sagt:

    Problem mit der Uhrzeit sollte erledigt sein. Thx

  16. Wanderer sagt:

    Ja, Uhrzeit passt nun zur Winterzeit :-)

  17. Antje sagt:

    @Oliver
    Nochmals Dank!

  18. Oliver sagt:

    Eine grobe Zusammenfassung:

    • ChromeOS nutzt den Linux-Kernel als Basis
    • ChromeOS speichert alle Daten remote, sprich anstatt auf der heimischen Festplatte, wird übers Netz beim Anbieter der Webapplikation gespeichert (Google Docs, Google Talk, Google Mail, Picasa, Flickr, Social Media usw.). Kurzum man arbeitet im Web, man spielt im Web, man speichert dort seine Daten -> das nennt sich auch cloud-computing
    • der Browser (Chrome) ist die Oberfläche, die Schaltzentrale, das Einzige was der werte User zu Gesicht bekommt, das Einzige was im Prinzip tatsächlich vom User lokal ausgeführt wird (abgesehen von notwendiger Betriebssystem-Interna)
    • Google möchte damit den eigenen Markt festigen. Lokal (offline — Internetleitung gekappt) hat Google keinerlei Bedeutung, im Web jedoch ist Google die dominante Größe und ist auch daran interessiert, daß dies in Zukunft so bleibt.
    • Google spricht von einem Plus an Sicherheit, da die Daten nicht mehr lokal auf Festplatten gespeichert werden, sondern remote auf prof. gepflegten Servern. Kritiker hingegen wissen um die Ausfälle derlei Server in jüngster Vergangenheit, dem Problem der einhergehenden Verantwortung und des etwaigen Schadenersatzes, sowie der erheblichen Bedenken in puncto Datenschutz. Denn die heimischen vier Wände sind für viele doch der beste Schutz vor allzu neugierigen Zeitgenossen. Böse Zungen könnten auch behaupten, die von Google in letzter Zeit herausgegebenen Studien in Sachen Ausfälle diverser Hardware-Komponenten dienen einzig der Überzeugungsarbeit pro cloud-computing.
    • Überraschend ist dies alles nicht, denn Google feilt seit Jahren an einzelnen Kompotenten, die so ziemlich jeden der üblichen Tätigkeitsbereiche des Mainstreams abdecken und nun schließt man den Kreis und fügt diese Komponenten zum Google-System aka ChromeOS zusammen.
  19. Sven E. sagt:

    Ich denke auch, dass noch ein paar Jährchen ins Land gehen bis man Chrome OS vernünftig nutzen kann, denn — wie ich bereits bei Twitter gefragt habe, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich das Prinzip wirklich durchschaut habe — ein Rechner mit Chrome OS, aber ohne Internet ist nutzloser als ein Handy ohne Netz. Es kann sein, dass das in Großstädten kein Problem ist, aber ich habe längst nicht überall Internet, ganz zu schweigen von einer immerzu stabilen Verbindung. Wie gesagt, diese Kritikpunkte sind vielleicht überflüssig, weil ich Chrome OS nicht verstanden habe. Ein Beispiel, damit meine Frage deutlicher wird: Ich kann keine Excel-Dateien öffnen, wenn ich keine Verbindung zu Windows Live und keine PDF-Dateien öffnen, wenn ich keine Verbindung zu Google Docs herstellen kann? Wenn das stimmt, ist Chrome OS für mich erst einsetzbar, wenn ich garantiert überall Internet habe.

    (Und trotzdem finde ich die Idee hinter Chrome OS sehr interessant, keine Frage.)

  20. phoibos sagt:

    @Sven E.:

    er hat jehova gesagt! ein cloudverweigerer!!

    du hast recht, cloud ist sinnlos, wenn sie nicht erreichbar ist. aber ich denke nicht, dass der bauernhof zwischen zwei dörfern das ziel von google ist — der ist nämlich traditionell in ms-hand. ziel werden eher bürotürme sein, behörden, verwaltungen, … die konsequente ausrichtung auf verbrauchsarme hardware (vulgo auch «langsam») spricht dafür. bei den steigenden kosten werden firmen die anschaffung von lowend-terminals mit ministromverbrauch wohl eher überlegen. und bei größeren firmen könnte google da noch einen doc-proxy dazwischensetzen, so dass auch bei temporären netzausfall noch gearbeitet werden kann. und wenn sie es schaffen, sich in diesem bereich festzusetzen, dann wird sich ms aber gewaltig in den arsch getreten fühlen. der soho-nutzer ist doch immer weniger interessant, weil die schon ihre gebrauchsmuster entwickelt haben. grenzgänger wie oli, die zwischen den bs-welten pendeln wie andere mit den öffis, sind doch die ausnahme. der ottonormalnutzer wie muddi bleibt bei dem, was sie kennt.

  21. Oliver sagt:

    Eine permanente Internetverbindung ist die Voraussetzung — da lokal nichts gespeichert wird, entsteht erst gar keine Problematik eines fehlenden lokalen PDF-Viewers. Allerdings ist die Zielgruppe der Mainstream, der surft, kauft, ein wenig Infos und Vergnügen sucht und das auf ultraportablen Geräten. Sprich primär Zweitgeräte-Nutzer, casual User oder auch jene die damit völlig zufrieden sind.

    >Wenn das stimmt, ist Chrome OS für mich erst einsetzbar, wenn ich garantiert überall Internet habe.

    Für die Mehrheit stimmt dies bereits oder warum boomen jetzt gerade Smartphones a la iPhone, Palm Pre, Google Android usw.? Teure Gebühren, Funklöcher und eingeschränkte Flatraten sind kein Hindernis. Was früher noch fünf oder gar 10 Jahre dauerte geschieht heute in einem Jahr, willkommen im Jetzt.

  22. Oliver sagt:

    @phoibos: als doc-proxy könnte zumindest temporär Google Gears herhalten, um die gröbsten Probleme zu umschiffen.

  23. Chris sagt:

    @Antje: Du kannst hier immer alles und jeden fragen, gar kein Problem. So eng sehen wir hier das mit dem Off-Topic-Kram auch nicht, das machen wir selbst oft genug. Wenn gerade jemand Zeit hat, eine Antwort kennt und natürlich auch Lust hast, wird sogar ein Antwort kommen. Also, keine Scheu…

    @C-o-M: Davon kannst Du ausgehen. Das Netz hätte sofort aufgeschrien. Ich habe es erst ein paar Stunden nicht angefasst… 😉

    @Wanderer: Danke noch einmal für den Hinweis. Das hatte ich verschlafen. Jetzt weiß ich auch, warum ich seit Wochen zu früh zur Arbeit komme… 😉

  24. Thomas sagt:

    Das hört sich alles sehr interessant an. Und das Web wird sich auch immer weiterentwicklen, so dass es eines Tages sicherlich keinen Unterschied macht, ob die Applikation im Netz oder lokal läuft. Bleibt nur noch die spannende Frage, ob ich wirklich Google meine Daten anvertrauen möchte. Momentan bin ich skeptisch.

  25. Antje sagt:

    @Chris
    Danke für dein freundliches Angebot. Ich komme, wenn es sich ergibt, gerne darauf zurück.

    Mein Dank an @Oliver um 13:53 bezog sich auf die Zusammenfassung. Da sie in der Sommerzeit verblieben ist, ist sie hinter meinen Kommentar gerutscht :-)

  26. Jubelperser sagt:

    @chris & @oliver

    das könnt ihr nicht machen, wir müssen frauen in einer dummen abhägigkeit von uns belassen, wo kämen wir hin wenn frauen sich uns was von it erzählen.…
    frauen gehören an den herd, dies bekräftig auch unsere die bundesregierung mit der einführung der sogenannten herdprämie.

    @antje einfach fragen und die dummen pöbler wie mich einfach ignorieren.

    so wie ich die sache im zuge meiner arbeit sehe, haben frauen wirklich wenig ahnung von it-belangen, (gleich)viele männer sind aber genauso ahnungslos, der unterschied besteht nur darin, dass die männer es a) nicht zugeben wollen, oder b) mit total zerstörten systemen ankommen, weil sie der meinung waren sie hätten ahnung.

  27. Anonymous sagt:

    also überzeugt bin ich trotzdem noch nicht
    7 sekunden braucht es um zu booten
    das ist zu lang
    windows verbraucht im ruhezustand auch keinen strom und IST auf knopfdruck hochgefahren
    da muss sich google dann doch noch was einfallen lassen bis das funktioniert
    also wer es schafft das ein betriebssystem in weniger als 5 sekunden hochfährt, der hats geschafft
    was mich auch noch grübeln lässt ist das hardware ding, google will sein betriebssystem ja nur auf bestimmten rechnern abieten, mal abwarten ob das nicht ein schuss in den ofen wird

  28. Oliver sagt:

    >google will sein betriebssystem ja nur auf bestimmten rechnern abieten

    Google wird nicht anbieten, sondern ein System liefern, daß einen gewissen Hardware-Rahmen vorraussetzt. Was letztendlich auch mehr als sinnvoll ist, das zeigt schon Android und dessen Boom gibts Google in diesem Fall mehr als recht.

    >7 sekunden braucht es um zu booten
    das ist zu lang

    Ich weiß nicht wie oft einige Freaks ihre Rechner am Tag neustarten, mich jedenfalls tangierte dies nie. Sofern ich nicht tatsächlich 3–4 Minuten warten muß ist es mir egal, da ich den Rechner starte, mitunter noch etwas hole etc. pp. Und ansonsten nutze ich das Wunder des Standby, verstehe also den Hype darum in keinster Weise. Den Workflow diverse Systeme zu optimieren würde auf Dauer mehr Sinn machen, das andere sind infantile Schwanzvergleiche, denn die Majorität der erwachsenen Anwender verbringt ihre produktive Zeit nicht mit dem Booten, sondern dem Arbeiten am Rechner.

  29. Anonymous sagt:

    ein laptop mit chromeos ist für mich nichts anderes als ein überdimensioniertes smartphone
    das ist es auch was gut funktionieren würde, aber dafür fehlt es einfach an schneller verfügbarkeit weil genau die das ist was heutiger geschäfftsmann will
    so kann ich die email schneller mit meinem smartphone abschicken als mit meinem laptop, wenns aber umgekehrt wäre hätte man eine richtge alternative

  30. Phil sagt:

    @Anonymous:

    Meinst Du nicht eher den Suspend-to-RAM? Der braucht in der Tat nur ein paar Sekunden, verbraucht jedoch auch Strom, da die Daten im RAM gehalten werden.

    Der Suspend-to-Disk verbraucht keine Energie, da der RAM-Inhalt auf die Festplatte ausgelagert wird, braucht jedoch beim Starten wesentlich länger.

    Und ehrlich gesagt, 7 Sekunden sind verdammt schnell, doch wie oft startet denn der Normalbürger seinen Rechner? Eher selten, es sei denn, das System ist verpfuscht. Dann sollte der Rechner von Grund auf neu eingerichtet werden.

    Letztlich ist es egal, ob der Rechner 7, 30 Sekunden oder eine Minute braucht, bis er arbeitsbereit ist.

    Jedoch setzt Chromium eines vorraus: eine schnelle Internetverbindung zum Hochladen von Daten, die es in Deutschland nur bedingt für kleines Geld gibt.

  31. Phil sagt:

    @Anonymous:

    Als ob man nichtmal ein wenig Zeit hätte …

    Btw. der Laptop hat ein größeres Display und auch eine richtige Tastatur, was man von einem smartphone nicht sagen kann.

  32. phoibos sagt:

    @Anonymous:
    @Phil:

    und vergiss nicht:

    - ein laptop klingelt nicht
    – ein laptop hat bessere lautsprecher als handys (wichtig für meine ohren, wenn das prekariat, vulgo ghetto, mal wieder meint, die ubahn mit akustischen dreck verseuchen zu müssen)
    – bei einem laptop kannst du dir den mobilprovider meist aussuchen
    – ein laptop kann dinge speichern (bzw. mehr dinge speichern)
    – …

    letztlich sind es komplett verschiedene geräte mit unterschiedlichen zielgruppen. diese webzwonullung des täglichen lebens, dieses permanente online-sein finde ich total nervig. wo bleibt da zeit für das private? epikur sagte, dass die meisten menschen in der ruhe betäubt und in der bewegung rastlos seien. er muss die menschheit von heute gekannt haben — sklaven des sekundenzeigers.

  33. phoibos sagt:

    What Can You Do When You Have No Internet Connection? Nur so als tipp, wenn mal das netz zusammenbrechen sollte… (irgendwie erschreckend, dass darüber gebloggt werden muss)

  34. Antje sagt:

    @Jubelperser
    Sehr schön! Danke für diese humorvolle Einlage :-)
    Deine Einschätzung bestätigt meine Erfahrung.

  35. phoibos sagt:

    hehe, lustigen twitterer gefunden: Damit das klar ist

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