Chris Benoit bringt sich und seine Familie um

Die Liste toter Wrestler, die viel zu früh gen Himmel den Abflug gemacht haben, ist wieder um einen prominenten Namen reicher: Chris Benoit hat zuerst seine Frau erdrosselt, seinen Sohn erstickt und sich dann selbst erhängt. Das berichtet Sports Illustrated. Chris Benoit war einer der Superstars der WWE (World Wrestling Entertainment). Noch am Wochenende sollte er auftreten — die Show hat er jedoch mit seltsamen SMS abgesagt, sodass Freunde die Polizei verständigten. Ein wellness check im Hause Benoit brachte Gewissheit — Frau und Sohn waren bereits seit dem Wochenende tot, Benoit selbst erst seit Montag. Genickbruch.com hat die Karriere Benoits in einem Nachruf zusammengefasst.

Nachtrag: Es spricht alles dafür, dass er seine Familie umgebracht hat — zudem wurden Steroide in seinem Haus gefunden

Steroid abuse has been linked to depression, paranoia, and aggressive behavior or angry outbursts known as roid rage.

44 Antworten zu “Chris Benoit bringt sich und seine Familie um”

  1. Doubleslash sagt:

    Wie kann eine Seite namens «Genickbruch.com» einen Menschen ehren, der 2 Menschen und zugleich ein Kind und somit seine gesamte Familie brutal ermordert hat? Selbst wenn sie ihn nur als «Wrestler» ehren — soweit dieser «Sport» überhaupt etwas an Ehre verdient hat.

  2. Chris sagt:

    Steht hier oben im Header Genickbruch.com? Nicht? Oha, dann solltest Du darüber nachdenken, die Frage an anderer Stelle zu stellen. 😉

  3. Chris sagt:

    Wir sind hier nicht Genickbruch.com. Ich hab verlinkt, damit die Leute wissen, wer das war. Diskussionen über die Seite dort und nicht hier. Danke. :)

  4. daniel sagt:

    Ich finde es auch sehr fragwürdig, einen Menschen zu ehren, der, wohl unter Drogeneinfluss, seine Familie umgebracht hat.

    Die WWE hat ja ebenfalls eine «Tribute to Benoit»-Show gezeigt, ich weiß zwar nicht, inwieweit man zu dem Zeitpunkt schon über die Tatsachen im Bilde war, trotzdem ging die Ehrung ja an den Sportler Benoit, nicht an den Menschen Benoit. Es ist ja nicht so, dass die Tatsachen verschwiegen worden sind — die News wurden ja auf der offiziellen Seite im vollem Umfang wiedergegeben.

    Entgegen Doubleslash sehe ich Wrestling durchaus als Sport an — Entertainment, das sehr an Seifenoper erinnert, nicht mehr und nicht weniger. Die körperlichen Leistungen sind trotzdem enorm und verdienen Respekt.

  5. Oliver sagt:

    Die WWE wird wissen warum sie das gemacht, die peitschen die Leute ja geradezu dazu an. Die körperlichen Leistungen sind nicht nur enorm, sondern tatsächlich mörderisch. Unter Drogeneinfluß stehen so gut wie alle Wrestler, nennt sich Steroide und sorgt als Nebeneffekt nicht nur für den frühen Tod, sondern auch für massiven Jähzorn.

  6. Chris sagt:

    Darum die ersten vier Wörter — Oliver hats verstanden… :)

  7. Grainger sagt:

    WWE hat für mich mit Sport im eigentlichen Sinne wenig (um ehrlich zu sein: gar nichts) zu tun.

    Das ist nun mal kein Sport, das braucht man sich auch nicht schön zu reden.

    Da es primär dem Entertainment dient und nicht der Erbringung irgend einer sportlichen Leistung gehört Wrestling imho eher in die Kategorie Artistik (die Vorführung eines Artisten von körperlicher Geschicklichkeit und Übung vor einem Publikum zu Showzwecken.).

    Es käme ja auch niemand auf die Idee, die Trapezkünstler im Zirkus als Sportler zu bezeichnen.

  8. dilo151 sagt:

    Ich habe gerade eben erst vom Tod Chris Benoits erfahren und bin als langjähriger Wrestlingfan schon sehr schockiert über diese Nachricht, zumal er über Jahre hinweg im Wrestling zu sehen war und ich ihm so eine Tat trotz aller Show nicht zugetraut hätte. Und an all diejenigen, die sich hier negativ über Wrestling allgemein äußern und keine Ahnung haben: Beschäftigt Euch erst einmal intensiv mit der Thematik, danach können wir weiter reden!

  9. Martina sagt:

    Ich mochte den Sport nich nie, und jetzt noch weniger!

    (So, und nun gehe ich wieder rechnen, was ich hasse!)

  10. Oliver sagt:

    Das ist einfach Ringen mit Schoweinlage. Profanes Ringen ist meist nur für Leute interessant die es selbst mal ausübten 😀 — aber dennoch würde ich es mir nicht anschauen, allenfalls wieder selber machen 😉

    Der Trugschluß heute jedoch ist, das man meint dieser Dreck im Profisport wäre eine Ausnahme. Es ist die Regel, ohne geht es nicht mehr, das ist nur noch nicht bei den Fans angekommen. Tragisch ist es nur für den Sportler, der Fan hat seinen Spaß, die Sportindustrie ihr Geld.

  11. BlackVivi sagt:

    @Grainger
    Warum sind Trapezkünstler keine Profisportler? Für mich sind sie’s sehr wohl. Meine Eltern haben 30 Jahre Trapez gemacht, dass ist wohl anstrengender und sportlicher gewesen, als ein Sprinter, der alle 2 Wochen mal an einem Wettbewerb mitmacht ;/

    Aber jedem das Seine.

  12. Björn sagt:

    Als jemand der inzwischen wieder Wrestling schaut, hat mich das heute ziemlich schockiert, da der Mann technisch verdammt gut war und, nach allem was man hört, nach außen sehr solide wirkte.

    Ich bin mir nicht sicher, ob das Roid Rage war. Da könnte ein anderes Problem des Profisports (von mir aus auch der Artistik) hinzukommen: Gehirnerschütterungen. Die finden im Boxen, Wrestling, Eishockey oder Football häufig statt und können zu schweren Depressionen führen.

    Das kombiniert mit Schmerzmitteln (der Mann hatte sowas wie ein gebrochenes Genick, das steckt man mit 40 nicht einfach so weg), Steroiden, persönlichen Schlägen (sein engster Freund ist vor knapp zwei Jahren an einer Mischung aus Steroiden und Drogen gestorben) und knapp 300 Tagen pro Jahr die man tourt… das kann zu einer extrem unschönen Mischung werden.

    Das soll — und kann — den Vorfall nicht entschuldigen: Ich denke nur, dass die Antwort «Steroide» allein zu simpel ist. Eine komplette Reform wäre da längst angesagt, wird aber wahrscheinlich schnell wieder aufgegeben wenn der Mediendruck weg ist. Eines der Probleme dabei ist dass der WWE-Besitzer als Bodybuilder generell Muskelpakete pusht, während leichtere Wrestler ohne den Körperbau (vgl. mexikanisches oder japanisches Wrestling) übergangen werden.

    Die Tributshow dürfte vor allem für die Wrestler bitter sein, die zum Teil unter Tränen gestern noch den Menschen Benoit gelobt haben, weil die Sache noch nicht raus war…

    Scheißkiste, alles in allem.

  13. Grainger sagt:

    @BlackVivi

    Das Artistik rein von der körperlichen Leistung her dem Hochleistungssport gleich kommt bezweifele ich nicht.

    Mein Vater und einige meiner Tanten haben auch am Trapez gearbeitet, eigentlich hat so ziemlich der ganze väterliche Zweig meiner Familie im Zirkus und Variete gearbeitet (zumindest früher einmal).

    Trotzdem hat mein Vater das immer strikt vom Sport getrennt, er war nach seinem eigenen Verständnis kein Sportler.

    Um ehrlich zu sein betrachtete er wahrscheinlich (Berufs)artisten sogar als etwas besseres als (Berufs)sportler, Hobbyisten oder Laien gehörten für ihn sowieso nicht dazu.

    Das ist schwer zu beschreiben, aber wenn Deine Eltern selbst als Artisten gearbeitet haben weißt Du vielleicht wie ich das meine, mein Vater hätte die Bezeichnung Sportler für einen Artisten vermutlich als abwertend betrachtet.

    Was bei der Artistik (im Vergleich zum Sport) aber auf jeden Fall fehlt ist der sportliche Wettbewerb, Wrestlingkämpfe kann man da nicht dazu zählen, das Ergebnis ist doch (ebenso wie die Choreographie des Kampfes) abgesprochen und steht von vorneherein fest.

    Ich finde Olis Ringen mit Showeinlagen eigentlich keine schlechte Bezeichnung, auch wenn imho die Showeinlagen überwiegen.

  14. Sven sagt:

    Vorher konnte man noch gar nicht wissen das es Mord war, naja nun hat WWE auch ihren OJ Simpson Fall 😉

    Es ist nunmal so, daß es in jedem Sport Steroide und Doping gibt. Heutzutage weiß man eh niocht mehr was wirkliche sportliche Leistung und was Beschieß is

  15. Chris sagt:

    Liebe Kiddies vom Power-Wrestling Forum. Wir wissen, zur Zeit sind — zumindest in NRW — Schulferien. Benehmt Euch bitte trotzdem. Oliver und Grainger haben durchaus die Erfahrung und die Kenntnis, obige Dinge zu behaupten. Meine Wenigkeit hat das erste Mal Wrestling geschaut auf Tele 5 — und bevor wer aufschreit. Es war der *damalige* Tele 5-Sender und es war Wrestlemania VI. Ich habe noch solche Leute wie Ted DiBiase, Ultimate Warrior, Mick Foley oder Rick Rude live kämpfen sehen. Das persönliche Highlight war Hacksaw Jim Duggan in der Dortmunder Westfalenhalle.

    Benehmt Euch einfach, okay. Wenn nicht, gibt es die Eselsmütze auf, und Ihr dürft Euch in die Ecke stellen. 😉

  16. Oliver sagt:

    Ach ich kanns denen gar nicht verübeln ich sehe es auch im BB seit beinahe zwei Jahrzehnten vor Ort, man redet sich die Dinge gut. Es sind halt die Helden ohne Makel, last not least ist es einfach eine massive Unkenntnis der Materie. Deswegen wird sich auch daran nichts ändern, die Helden werden weiterhin für stupide Fans und geldgeile Organisationen ins Gras beißen.

  17. BlackVivi sagt:

    @Grainger
    In Ordnung, tut mir leid, dass ich dich so angegriffen hab’. Mein Vater hat’s immer als solch’ abwertend empfunden, dass Berufssportler weitaus mehr geehrt wurden für ihre körperliche Leistung als beispielsweise irgendwelche Radsportprofis, die ein– oder zweimal im Jahr fahren oO…

    Aber ich versteh’ fantastisch was du meinst. Wenn man als Zirkuskind erzogen wurde, ist’s sowieso ganz anders…

  18. R.I.P. sagt:

    Natürlich sind die meisten im Wrestling-Biz gedoped, das ist kein Geheimnis…
    Wer ist dafür verantwortlich? Zuerst mal jeder selbst, der sich so einen Dreck reinzieht, das ist klar! Aber die WWE ist genauso mitschuld…Ich weiß aus verschiedenen (persönlichen) Quellen was da alles abgeht, die meisten verkraften das schlecht…oder gar nicht, wie der Fall Chris Benoit zeigt!
    Und jetzt mit dem Finger auf ihn zu zeigen und sagen, was für ein schlechter Mensch er war (vor allem von WWE-Seiten eine Frechheit)ist das Richtige??? Sicherlich nicht!
    Wer weiß, was wirklich passiert ist?? Niemand!
    Und sich über Tote negativ zu äußern geht ja mal gar nicht, vor allem wegen der noch hinterbliebenen Familie…
    R.I.P. Daniel, Nancy und Chris Benoit!!

  19. Oliver sagt:

    >Zuerst mal jeder selbst, der sich so einen Dreck reinzieht,

    Das ist zu einfach, wenn du mal hinter die Kulissen blickst findest du einen Haufen Ärzte, einen dicken Vertrag und wenig Aufklärung diesbezüglich. D.h. man lernt erst durch Schmerzen, manche frühzeitig wie Hogan oder auch Ventura, andere nie und das war es dann auch.

    Auch in Deutschland nutzen viele Roids, teils schon im Alter von 16–17 Jahren, ob BBler, Fitness-Advokaten, Radsportler, Ringer etc. Man ist dabei, ein Arzt steht in der Regel dahinter, ein Trainer ebenso und dann gibt der unerfahrene Jugendliche meist klein bei und schlittert hinein. Ist man dann erst einmal beim Erfolg dabei, ist ein Rückzug, insbesondere ob netter Verträge, seltenst möglich.

    Es ist ein gigantisches Problem und der Druck von außen, auf diese sportlichen Talente, ist enorm. Die Schuldigen kann man da recht leicht ausfindig machen. «Er könnte doch nein sagen», da macht man sich es ein wenig zu einfach — während Roid bei uns gänzlich verboten sind, kann man diese leicht im europ. Ausland besorgen und in den USA sind diese nur im Sport verboten, im Gebrauch jedoch nicht. Last not least dopen nicht Einzelne, sondern so gut wie jeder — die die aussteigen aus dem Zirkus können es sich leisten, während ihrer Karriere jedoch nicht.

  20. kevinn sagt:

    Hallo,
    Chris Benoit war ein Vollprofi. Er war sehr Ehrgeizig und Loyal seinem Arbeitgeber.
    Hat sicherlich verletzt( wieviel Headbutts vom oberen Ring hat er vollzogen), oft nur mit Schmerzmitteln auftreten können. Dann die Touren durch die USA, Europa etc. Nach einer Verletzungspause innerhalb weniger Wochen den Körper gestählt. Dies geht doch nur mit Steroiden etc. Chris Benoit war sicher nicht Herr seiner Sinne, als er diese scxhreckliche tat begang. Wo waren da seine Freunde????
    R.i.P Family Benoit

  21. Claus4ever sagt:

    Moin Leute, als ich das gestern gelesen habe, war ich auch erstmal baff. Ich gucke Wrestling auch schon seit WRESTLEMANIA VI auf TELE5 übertragen wurde. Wenn man bedenkt, wie viele Wrestler von damals mitlerweile tot sind ist das schon hart.
    Zu Chris Benoit und den, so wie es aussieht Doppelmord an seiner Familie. Das ist schon wirklich hart,aber kein Mensch kann einen 100% einschätzen, man weiß ja nicht was hinter den Kulissen abgelaufen ist. Das soll aber keine Rechtfertigung für die Tat sein, das ist nicht zu rechtfertigen.

    Das die Wrestler fast alle Steroide und sogenannte PAINKILLER (sehr starke Schmerzmittel) nehmen ist schon fast klar. Dazu gab es damals ein gutes Interview mit ALEX WRIGHT der in der WCW angestellt war. Oder man guckt sich mal WRESTLING WITH SHADOWS an, da wird auch einiges klarer.

    Alles in allen ist der Verlust des Wrestlers CHRIS BENOIT sehr schade, weil er ein wirklich technisch sehr guter Wrestler gewesen ist.

  22. Grainger sagt:

    @BlackVivi

    Kein Problem, ich habe mich auch nicht persönlich angegriffen gefühlt.

    Ein Zirkuskind im eigentlichen Sinne bin ich auch eher nicht, ich kenne das aus Erzählungen meines Vaters und von Besuchen bei dem Teil der Familie, der noch im Zirkus oder Varieté tätig war und ist, ich bin aber nicht im Zirkus aufgewachsen.

    Ich habe noch mal daürber nachgedacht, was denn nun den Unterschied zwischen Artisten und Sportlern ausmacht (zumindest nach meiner Meinung und im professionellen Bereich).

    Ich glaube, vom eigenen Selbstverständnis her betrachten sich Artisten zu einem guten Teil auch als Künstler.

    Ohne jetzt eine ohnehin sinnlose Diskussion über die Definition des Begriffes Kunst auslösen zu wollen, aber wenn ein Fettstuhl von Beuys als Kunst durchgehen kann, dann kann man gute Artistik und Akrobatik sicher ebenfalls als Kunst betrachten.

    Man spricht ja auch z.B. von Trapezkünstlern.

    Den reinen Sportler hingegen betrachtet man allgemein wohl eher nicht als Künstler, ich glaube die meisten Sportler sehen sich selbst auch nicht so.

    Von meinem Vater kann ich jedenfalls sagen das er im besseren Sinne des Wortes zumindest ein Lebenskünstler war.

  23. Oliver sagt:

    >Dies geht doch nur mit Steroiden etc.

    Natürlich geht dieses Pensum nur damit und der Wrestler (oder wer sonst diesen crap nutzt) der damit umgeht und noch verletzungen einsteckt lebt in einer noch größeren Gefahr, denn es können sich verstärkt Trombosen bilden — der Tod somit auch verspätet eintreten.

    Dadurch wirds aber nicht korrekter, nur die permanente Überlastung des zentralen Nervensystems entsteht dieser Jähzorn. Der Körper an sich wird durch die Roids aufgeputscht die Höchstleistungen stand zu halten, das ZNS macht da aber nicht mit.

  24. Björn sagt:

    Aufschlußreicher Text zum Thema von Lance Storm, selbst ehemaliger Profiwrestler:

    Stormwrestling.com

  25. Oliver sagt:

    Da wird sich nie etwas dran ändern, solange der Rubel rollt.

  26. Sascha sagt:

    Der Kommentar von Lance Storm ist echt lesenswert. Als Insider im Buisness weiss er sicher wovon er redet.
    Keiner von uns weiss was mit Chris Benoit los war. Erfahren werden wir es sicher auch nicht weil solche Sachen nicht an die Öffentlichkeit kommen. Mehr als «Doublemurder Suicide» wirds über das Thema nie zu hören geben.

  27. T619 sagt:

    Hallo an alle!
    Als ich hier mal die Kommentare gelesen habe wollte ich mich auch mal zu Wort melden! Das was Chris Benoit seiner Familie angetan hat ist unverzeihlich! Auch ich bin großer wrestling fan und wenn er sich selbst umgebracht hätte mein gott dann wollte er halt nicht mehr aber seinen kleinen Sohn und seine Frau umzubringen das kann man nicht mehr nur mit den Medikamenten erklären! Was ich hier nur nicht verstehe ist die Diskusion darum das wrestling nur show ist natürlich ist es das aber das ist doch bekannt! und wem die show gefällt der schaut es sich an und ansonsten ist es doch egal ?! Ich persönliche interessiere mich auch sehr für das «normale» Ringen und mache es auch das hat ja damit nichts zu tun das ganze war sich früher sehr ähnlich und ist in zwei verschiedene Sportarten verlaufen und kaum noch miteinander zu vergleichen meiner meinung nach! Aber trotz allem ist wrestling eine körperlich sehr anstrengende Sportart! Ansonsten naja ob man einen Chris Benoit vermissen und ehren darf nachdem was er getan hat?! ich weiß nicht ich kann mich selbst nicht entscheiden er war zweifellos ein großer in seinem Sport und aller Ehrenwert aber das was er getan hat verdient nichts als verachtung wenn man sein leben nicht mehr im Griff hat und seine Familie tötet!!!

  28. Oliver sagt:

    >aber das was er getan hat verdient nichts als verachtung wenn man sein leben nicht mehr im Griff hat

    Das nicht als Einzelfall, sondern als Regel zu sehen, das fällt den Fans natürlich schwer — aber erst diese Ignoranz verdient Verachtung. Denn es ist das System aus Gewinn und Fans, das diese Leute verrecken läßt!

  29. Björn sagt:

    Denn es ist das System aus Gewinn und Fans, das diese Leute verrecken läßt!

    Word: Aber «das System» das was ändern können (Stichwort: media scrutinity) zeigt sich hier auch wieder von seiner hässlichsten Seite. Man hat entschieden, dass alleine die Steroide Schuld waren also will man die anderen möglichen Faktoren wie den stressigen Lebensstil, Schmerzmittel, Beziehungsprobleme, die Bereitschaft auch Borderline-Fälle anzuheuern, et cetera gar nicht wahrnehmen. Siehe den dritten Absatz hier.

    Und sobald Paris Hilton das nächste mal alkoholisiert am Steuer gepackt wird, ist die Kiste eh egal und alles geht genau so weiter wie bisher. Nihil novi sub sole.

  30. Kevinn sagt:

    Hallo nochmal,
    an Oliver gerichtet!
    Wenn du die Medien aufmerksam verfolgst,
    gibt es in Deutschland ähnliche Vorfälle.
    Starke Berufliche Beanspruchung, Beziehungskrisen, Materielle Probleme führen oft zu kurzschluss Handlungen. Es ist aber unbestritten, das Steroide und andere gelagerte Dopingpräparate die Psyche stark belasten. Ich habe die Erfahrungen persönlich machen müssen. Durch einen Verkehrsunfall bedingt wurden mir starke Schmerzmittel verschrieben(Tetrazepan, Diclofenac ect.).
    Nach 2 Wochen einnahme wurde mein Verhalten aggressiver. Ich kann mir also wirklich vorstellen das Bei Chris Benoit an diesem Wochenende alles zusammenkam. Es soll keine Entschuldigung, aber eine Erklärung sein. Ich halte es nicht für Fair, das wir uns anmaßen über Schuld und nicht Schuld zu urteilen.Wir müssen uns wieder mehr um unsere Mitmenschen kümmern, die Ellenbogenphilosphie ändern.

  31. T619 sagt:

    Zu Kevinn
    also in diesen Fall bin ich schon der Meinung das man ihn auf jeden fall die schuld geben muss weil selbst wenn es von diesen Tabletten kommen sollte (wobei ich sicher war das auch die nur eine kleine rolle spielen) so hat er diese immer noch freiwillig genommen und er weiß wie alle anderen um die nebenwirkungen!
    Hoffentlich lehrt dies die anderen Profis sich nicht mehr damit vollzustopfen man muss sich nur vorstellen das das ganze genauso interessant wäre wenn keiner so ein zeug nehmen würde! Ich kann zwar nicht sagen das er keine tabletten schluckt aber schaut euch den Körperbau vom Undertaker an der schaut doch eigentlich normal aus nimmt man im vergleich dazu booby lashley oder so?! Ein natürlicher Muskelaufbau würde nie so aussehen das ist einfach nicht möglich!

  32. Oliver sagt:

    >Es ist aber unbestritten, das Steroide und andere gelagerte Dopingpräparate die Psyche stark belasten.

    Schrieb ich etwas anderes?

    >so hat er diese immer noch freiwillig genommen und er weiß wie alle anderen um die nebenwirkungen

    Blödsinn, in den USA sind Roids legal, nur im Sport verboten. Nutzen tut sie *jeder*. Der Profisport hat Ärzte aller Art, anerkannte Ärzte, die reden dir ein ruhiges Gewissen ein mit Fakten usw. Das Gros der Sportler beginnt in jungen Jahren das alles zu nutzen, meist begannen sie schon beim Football auf dem College damit und wurden auch mittels Verträgen gebunden, zu einer bestimmten Leistung. Da steigt man nicht mehr aus und zum Punkt «wissen was richtig ist» — ginge es danach würde 3/4 der Jugendlichen im Knast sitzen. Man sollte also nicht zu arg mit Steinen schmeißen. Das Wissen und der Wille nein zu sagen muß am Anfang liegen, unterschreibt man den Vertrag ist es vorbei.

    >Hoffentlich lehrt dies die anderen Profis sich nicht mehr damit vollzustopfen

    >Ich halte es nicht für Fair, das wir uns anmaßen über Schuld und nicht Schuld zu urteilen.

    Ich redete von den Fans die diesen Mißbrauch erst verursachen, da sie auf Überleistung, genial Aktion und Supermasse stehen. Die Nachfrage kommt von dort, die Organisationen im Profisport befriedigen diese mit allen Mitteln. Die «Schuld» liegt beim Sport in den Profisport zu wechseln, danach regeln Veträge sein weiteres Leben und es dauert sehr lange bis man da wieder herauskommt.

    Schau mal hin, ich komme aus dem BB-Bereich und bin seit beinahe zwei Jahrzehnten dabei. Man lügt sich dort etwas in den Sack, eine gewisse Masse ist schlicht unmöglich ob nun mit Superman-Genetik oder nicht. D.h. wir sprechen von Mißbrauch überall, zu jeder Zeit. Und genau du als Fan bzw. die anderen haben die Macht es zu unterbinden, indem sie die Sache nicht mehr schauen.

    Es ist ein leichtes zu sagen «sag einfach nein», wenn man da nicht drinsteckt in dem Business. Ohne Fans die die Dinge forder, tolerieren kein toter Wrestler!

  33. Jerome sagt:

    Also ich bekam erst gestern von Freunden mitgeteilt dass Chris Benoit seine Famillie und dan sich ermordert hat! Am ANgang hatte ich noch drüber gelacht,weil ech ichn es nicht wahr nehemn wollte,doch ich habe es im internet nachgesehen! ehrlch,ich war sehr geschockt,ich bin schon seit 15 jahren wrestlingfan und ich glaube es einfach nicht was dar passiert ist!Nun ja,hoffe das war der letzte!

  34. R.I.P. sagt:

    Jeder ist selbst dafür verantwortlich was er tut, er hätte sich nicht mit so einem Scheiß vollstopfen müssen, er hätte an seinen kleinen Sohn und seine Frau denken müssen…
    Und nicht nur an sich selbst!
    Man kann nur spekulieren, was da wirklich abgegangen ist, aber ich respektiere Benoit immer noch für seine Wrestling-Darbietungen!
    Die Tat ist grausam, aber die WWE ist mitschuld!
    Die meisten haben keine Ahnung was da wirklich abgeht…
    Aber so ist diesen Biz nun mal…

  35. Oliver sagt:

    Schau den Krampf nicht an und dann gibts auch keinen Grund Massemonster zu liefern — ganz einfache Sache.
    Btw. dir ist auch bewußt was die Frau von ihm zuvor machte? Was Steroide sind wußte diese ebenso, auch in der Anwendung.

  36. R.I.P. sagt:

    Letztes Kommentar ist sehr verwirrend *g* welchen Krampf???
    Seine Frau kann doch nix für seinen Austicker!

  37. Oliver sagt:

    >Seine Frau kann doch nix für seinen Austicker!

    Nein aber sie wrestelte ebenso und kam aus dem Business, wußte also ebenso um die Problematik bescheit. Meine Frau würde dieses stoffen nicht tolerieren und wäre mir schon von Beginn an aus dem Weg gegangen.

    Der Krampf des Wrestelns, die Fans schauen und wollen die Muskelpakete sehen, die permanente Höchstleistung, die Aktion — dafür nehmen sie auch permanent tote Wrestler in Kauf.

  38. R.I.P. sagt:

    Ich würde es nie tolerieren (bin weiblich) wenn mein Freund mit solchen Dingen ankäme, aber verbieten kann man es niemandem…
    Ich schaue gern Wrestling, das heißt aber nicht, dass ich Muskelpakete sehen will, sondern gute Aktionen…Ein Billy Kidman hat auch keine Muskelberge und ist trotzdem einer der besten High-Flyer…

    Ich frage mich, wie weit das noch geht, wenn die WWE unfähig ist, ihre Leute von Steroiden etc. fern zu halten (bzw. diese befürworten).

    Ich kenne auch einige Leute, die im Kampfsport etc. tätig sind und die bauen ihre Körper fast alle durch hartes Training und mit eisener Disziplin auf…Solche Hilfsmittel müssel also keinesfalls sein…

  39. Oliver sagt:

    >Ich frage mich, wie weit das noch geht, wenn die WWE unfähig ist, ihre Leute von Steroiden etc. fern zu halten (bzw. diese befürworten).

    Das Leistungspensum erfordert dies. Erst Steroide ermöglichen dieses unmenschliche Trainingspensum, überall, auch im Radsport beispielsweise. Da wachsen nicht die Muskelberge, sondern Steroide liefern die Vorraussetzung für ein hammerhartes Training, wo der normale Mensch dank Übertraining schon zusammenklappen würde.
    Steroide können jedoch nicht die Überlastung des zentralen Nervensystems vermeiden, sprich derjenige wird jähzorning, kann Paranoia bekommen, Blackouts, Nervenzusammenbrüche. Da gibts wieder Medikamente gegen, die beinahe ebenso schlimm sind und der Kreislauf geht weiter.
    Denn Sport ist auch Streß, der Körper generiert mittels dem Erschöpfungszustand dann ein Notaus — der Mensch mit Steroiden setzt sich darüber hinweg.

    Um das Beispiel Bodybuilder zu nehmen, und Wrestler als auch Football Spieler trainieren da nach dem gleichen Prinzip, ohne Steroide keine gewaltiges Trainingspensum, ohne dieses Pensum keine gewaltigen Muskeln. Man muß sich von der Vorstellung lösen, das Steroide alleinig Muskelpakete verschaffen.

    Last not least kommen diverse Schmerzstiller hinzu, denn diese geile Aktion auch ohne Muskeln, geht mit zunehmendem Alter gewaltig auf die Gelenke, der ganze Körper ist quasi ein einziger Dauerschaden. Auch Stuntmen leben mit täglichen Verletzungen und einem massiven Verschleiß …

  40. R.I.P. sagt:

    Ja, das mag ja alles so sein, jedoch weiß ich auch, dass man um Muskeln aufzubauen(…) nicht unbedingt Hilfsmittel braucht. Auch ohne kann man Leistung bringen und macht sich selbst nicht so schnell kaputt. Es ist klar, dass ein Sportler (Wrestler, Fuußballer…) nach einigen Jahren des harten Trainings nicht mehr so kann wie er will, aber das sollte dann eben der Punkt sein, an dem man aufhört. Vor allem wenn man Familie hat.
    Alles andere ist unverantwortlich…

    So gerne ich Chris Benoit beim Wrestling zugesehen habe, und ihn auch immer als einen guten Entertainer und Menschen gesehen habe, muss ich trotzdem sagen, dass er ohne gewisse «Hilfsmittel» wahrscheinlich noch leben würde-wie auch seine Frau und sein Sohn.

    Ein tragisches Schicksal, dass hoffentlich einige Sportler wachrütteln wird– die WWE jedoch sicherlich nicht! Das Einzige was für die WWE zählt sind nun mal die Quoten, die verkauften Tickets und Artikel, aber nicht der Zustand der Wreastler…sehr schade, dieses Biz wird wohl verkommen wenn sich nichts ändert…

  41. T619 sagt:

    Hallo Leute!
    Mein gott bin ich froh, dass es hier kultiviert zu geht war gerade auf fragr.de und was da für müll von manchen gelabbert wird ist nicht zu ertragen! Von wegen der arme Chris Benoit hat seine Familie nicht umgebracht das war die Mafia…
    naja hier geht es wenigstens um den Sport und um das Doping… zwar kein schönes Thema aber hier reden menschen mit Hirn miteinander!
    Um mich auch mal einzumischen ich bin auch begeisterter wrestling fan aber ich verurteile ebenfalls die leute die nur muskel über muskel sehen wollen ist doch das selbe im radsport alle dopen sie aber wenn sie schlau wären und keiner dopen würde dann würde zwar alles nicht so schnell sein aber alles wäre genauso fair und keiner würde seinen körper kaputt machen!
    Ich kenne mich im Ringen also den richtigen Ringen nicht dem amerikanischen wrestling ziemlich gut aus und weiß das dort gott sei dank nicht gedopt wird ok von einzelnen Personen kann man es nicht ausschließen das wird man nie können aber es dopen zumindest nicht ganze team etc…

  42. Oliver sagt:

    Kleine Erklärung für einschlagende Fans:

    Erklärung != Entschuldigung

    Fachsimpeln, obwohl man von der Materie in puncto Steroiden etc. keine Ahnung hat wie auf dem Gros der Wrestling Foren ist tatsächlich pietätlos. Die wirklichen Schuldigen sitzen daheim vor der Glotze bzw. rennen in die Halle und unterstützen diesen menschenverachtenden Sport. Unmenschlich ist es ob dieses Unwissens einen Einzelfall herbeizureden. Ihr sorgt für die Einnahmen, ihr habt keine Ahnung welche Art von Muskelmasse natürlich aufgebaut werden kann, ihr habt keine Ahnung was eine tagtäglich massive Belastung des ZNS verursacht und wie diese bekämpft werden muß. Ihr fordert diese Aktion und redet euch später mit «selbst Schuld» heraus. Eklig, für solche Schwachmaten ist hier auf _unserem_ Weblog kein Platz!

  43. jens sagt:

    Ich hoffe, das es die letzten opfer des sportes waren. früher war auch gut aktion .. auch ohne solche extrem Muskeln. Bei eddie ist mir der Muskelzuwachs extrem aufgefallen da ich einige zeit kein wrestling geschaut habe.

  44. iceman sagt:

    also ich habe mir jetzt einmal ein paar kommentare durchgelesen, wenn man den sport bzw. den weiteren verlauf beobachtet sieht man das uebern chris benoit nichts mehr gezeigt wird.(meiner meinung nach richtig), es gibt nun eine 10 jahre anniversary dvd mit den 100 besten szenen der show.dort gibt es einen «moment» da gewinnt chri benoit den tag team title, man sieht aber nur seinen partner und nicht ihn. somit sieht man das die wwe solch einen menschen nicht unterstuetzt.

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