captain obvious strikes again

Hier hat die ehemalige australische Rundfunkaufsicht ACMA eine Liste problematischer Web-Angebote recherchiert. Zunächst hieß es, dass 1370 Webseiten mit kinderpornografischen Angeboten existierten, die geblockt werden müssten. Am 4. Februar 2009 musste das zuständige Justizministerium auf eine parlamentarische Anfrage hin bekannt geben, dass nach eingehender Durchsicht weniger als die Hälfte der aufgeführten Adressen der Kinderpornographie zuzurechnen seien.

Kinderporno-Sperren im internationalen Vergleich. Muß man eigentlich nicht mehr viel zu sagen, oder? Der eine oder andere findet hier noch ein paar Worte.

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3 Antworten zu “captain obvious strikes again”

  1. ralf sagt:

    Auch in den USA werden die Kinder in dem Sinne genutzt, daß zu ihrem Schutze der Datenschutz ausgehebelt wird. Da denkt man noch nicht an die Sperre, aber immerhin.
    «What We Really Need Is a “Stopping Congress From Exploiting For-the-Children Politics” Bill»

  2. gnu sagt:

    köstlich, «weniger als die Hälfte» ist ja auch ein dehnbarer Begriff 😉

  3. Yuri sagt:

    Nun ja, selbst wenn es nur 49% waeren, ist die Erfolgsquote und damit der Nutzen meines Erachtens eindeutig zu gering, um sowas zu rechtfertigen [nicht, dass dies generell so richtig moeglich waere].

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