BSI bringt Behörden Tux heraus

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, BSI, hat nun den Behörden Tux ERPOSS4, basierend auf dem sehr stabilen Debian Sarge und KDE 3.3.2, veröffentlicht. Das System läuft unter einem recht aktuellen 2.6.12 Kernel, alle Quellen sind auf der DVD enthalten.

Die Besonderheiten des Behördendesktop ERPOSS4 sind:

  • Möglichkeit zur Verschlüsselung des Dateisystems
  • Vorkonfigurierte und aktivierte Personal-Firewall
  • DCC Linux Kernel 2.6.12 mit hardwareunabhängigem Ruhezustand
  • KDE 3.3.2. konfiguriert mit:
    • E-Mail-Software KMail mit integriertem Viren– und Spamschutz
    • Ägypten zur Verschlüsselung und Signatur von E-Mails
    • Groupware-Client Kontact zur Nutzung der Kolab Groupware
  • Mozilla Firefox, OpenOffice und weitere für den Behördenarbeitsplatz nützliche Anwendungen

BSI ERPOSS4

2 Antworten zu “BSI bringt Behörden Tux heraus”

  1. Chris sagt:

    Hm, was ich schon den ganzen Tag überlege, kann man einer Behörde auch nur im Ansatz vertrauen, wenn es um (PC-) Sicherheit geht? *am kopf kratzÜ

  2. Oli sagt:

    Jup weil der Quellcode existiert, ebenso wie z.B. bei der NSA mit SE-Linux (Fedora z.B.).
    Das BSI förderte auch schon in der Vergangenheit diverse Projekte im Opensource-Bereich.

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