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	<title>Kommentare zu: Blogs — Ergänzung oder Konkurrenz zum Journalismus?</title>
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		<title>Von: ph</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/blogs-ergaenzung-oder-konkurrenz-zum-journalismus/#comment-11079</link>
		<dc:creator>ph</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2007 16:21:40 +0000</pubDate>
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		<description>Wie gesagt, über den wissenschaftlichen Anspruch bzw. die Qualität solcher verallgemeinernden Aussagen mag man sicherlich streiten. Und die Frage ist natürlich berechtigt, ob man überall eine Expertenmeinung braucht, die einem sagt, wie die Dinge sind.

Aber nichtsdestotrotz lässt sich nicht leugnen, dass Blogs ein - tut mir Leid für den Begriff - immer bedeutenderes Phänomen sind, dem eben auch &quot;von außen&quot; immer mehr Aufmerksamkeit gezollt wird. Dass jeder Versuch, dieses Phänomen möglichst objektiv zu beschreiben gleich unnütz ist oder ausschließlich der Werbewirtschaft in die Finger spielen muss, finde ich einfach ein bisschen kurz gegriffen. Und bloß weil etwas vielschichtig / individuell bestimmt / trivial scheinen mag heißt das doch noch lange nicht, dass man sich deshalb nicht um eine solche objektive Betrachtung zumindest bemühen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gesagt, über den wissenschaftlichen Anspruch bzw. die Qualität solcher verallgemeinernden Aussagen mag man sicherlich streiten. Und die Frage ist natürlich berechtigt, ob man überall eine Expertenmeinung braucht, die einem sagt, wie die Dinge sind.</p>
<p>Aber nichtsdestotrotz lässt sich nicht leugnen, dass Blogs ein — tut mir Leid für den Begriff — immer bedeutenderes Phänomen sind, dem eben auch «von außen» immer mehr Aufmerksamkeit gezollt wird. Dass jeder Versuch, dieses Phänomen möglichst objektiv zu beschreiben gleich unnütz ist oder ausschließlich der Werbewirtschaft in die Finger spielen muss, finde ich einfach ein bisschen kurz gegriffen. Und bloß weil etwas vielschichtig / individuell bestimmt / trivial scheinen mag heißt das doch noch lange nicht, dass man sich deshalb nicht um eine solche objektive Betrachtung zumindest bemühen kann.</p>
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		<title>Von: Grainger</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/blogs-ergaenzung-oder-konkurrenz-zum-journalismus/#comment-11071</link>
		<dc:creator>Grainger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2007 14:43:12 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Natürlich ist es schwer, &lt;em&gt;wissenschaftliche&lt;/em&gt; Aussagen über ein so eine vielschichtige Thematik zu treffen ...&lt;/blockquote&gt;
Braucht die Welt &lt;i&gt;wissenschaftliche&lt;/i&gt; Aussagen über Blogs?

Klar, die Werbeindustrie hätte gerne welche (oder zumindest solche die den Anschein wissenschaftlicher Seriosität erwecken) und die diversen Beratergesellschaften hätten gerne mehr Aufträge für Studien über &lt;i&gt;was-auch-immer&lt;/i&gt;.

Und vielleicht sucht auch noch der Eine oder Andere Diplomand oder Doktorand der Sozialwissenschaften verzweifelt ein Thema für seine Diplom- oder Doktorarbeit.

Das sagt aber über den Nutzen solcher Studien nichts aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Natürlich ist es schwer, <em>wissenschaftliche</em> Aussagen über ein so eine vielschichtige Thematik zu treffen …</p></blockquote>
<p>Braucht die Welt <i>wissenschaftliche</i> Aussagen über Blogs?</p>
<p>Klar, die Werbeindustrie hätte gerne welche (oder zumindest solche die den Anschein wissenschaftlicher Seriosität erwecken) und die diversen Beratergesellschaften hätten gerne mehr Aufträge für Studien über <i>was-auch-immer</i>.</p>
<p>Und vielleicht sucht auch noch der Eine oder Andere Diplomand oder Doktorand der Sozialwissenschaften verzweifelt ein Thema für seine Diplom– oder Doktorarbeit.</p>
<p>Das sagt aber über den Nutzen solcher Studien nichts aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ph</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/blogs-ergaenzung-oder-konkurrenz-zum-journalismus/#comment-11070</link>
		<dc:creator>ph</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2007 14:17:46 +0000</pubDate>
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		<description>Hm, bin jetzt ehrlich gesagt nen bisschen gefrustet - eigentlich habe ich mit dem Gedanken geliebäugelt, meine Bachelor-Arbeit in einem Jahr auch über das Thema Blogs&quot;etablierter&quot; Journalismus zu schreiben - nichts festes war zwar noch nicht geplant, aber um Geld verbrennen gings dabei jedenfalls nicht. 

Natürlich ist es schwer, &quot;wissenschaftliche&quot; Aussagen über ein so eine vielschichtige Thematik zu treffen - aber ich denke schon, dass man generelle Aussagen über Blogs, deren Entwicklung und Wahrnehmung (von außen wie von innen) treffen könnte - und die dann eben auch mit Wirkung von z.B. Printmedien zu vergleichen. Ok, ich bin weder vollausgebildeter Akademiker noch kenn ich mich besonders gut in der vielzitierten &quot;Blogosphäre&quot; aus - deshalb mag das alles ein bisschen naiv klingen. 

Natürlich mag man dem einzelnen Blogger unrecht tun, wenn man ihn ausschließlich als Teil eines Phänomens mit konkret messbarem Wirkungsgrad behandelt - die Frage ist, ob sich &quot;wissenschaftliches Arbeiten&quot; auf diesen Aspekt beschränken muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, bin jetzt ehrlich gesagt nen bisschen gefrustet — eigentlich habe ich mit dem Gedanken geliebäugelt, meine Bachelor-Arbeit in einem Jahr auch über das Thema Blogs«etablierter» Journalismus zu schreiben — nichts festes war zwar noch nicht geplant, aber um Geld verbrennen gings dabei jedenfalls nicht. </p>
<p>Natürlich ist es schwer, «wissenschaftliche» Aussagen über ein so eine vielschichtige Thematik zu treffen — aber ich denke schon, dass man generelle Aussagen über Blogs, deren Entwicklung und Wahrnehmung (von außen wie von innen) treffen könnte — und die dann eben auch mit Wirkung von z.B. Printmedien zu vergleichen. Ok, ich bin weder vollausgebildeter Akademiker noch kenn ich mich besonders gut in der vielzitierten «Blogosphäre» aus — deshalb mag das alles ein bisschen naiv klingen. </p>
<p>Natürlich mag man dem einzelnen Blogger unrecht tun, wenn man ihn ausschließlich als Teil eines Phänomens mit konkret messbarem Wirkungsgrad behandelt — die Frage ist, ob sich «wissenschaftliches Arbeiten» auf diesen Aspekt beschränken muss.</p>
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