BKA liefert Argumente gegen Vorratsdatenspeicherung

eine Studie des Bundeskriminalamts, nach der die Vorratsdatenspeicherung die durchschnittliche Aufklärungsquote «von derzeit 55 % im besten Fall auf 55,006 %» erhöhen kann. In Irland und in einigen anderen Staaten, in denen es bereits eine Vorratsdatenspeicherung gibt, hatte sie keinen merkbaren Einfluss auf die Kriminalitätsrate.

heise

Ich glaube diese Aussage spricht für sich und muß nicht großartig kommentiert werden.

3 Antworten zu “BKA liefert Argumente gegen Vorratsdatenspeicherung”

  1. Joerg sagt:

    Leider sind diese Zahlenspielchen zwar schön effektheischend, aber mathematisch ziemlicher Bockmist…hab da mal was zu geschrieben

  2. Chris sagt:

    0,006 Prozentpunkte

    Hättest ruhig verlinken können…

  3. Oliver sagt:

    Die Aussage das nichts dabei rum kommt war essentiell, die Zahlen werden von den Leuten erwartet.

    Bei einer Vorratsdatenspeicherung kommt auch immer was rum, vielleicht nicht das gewünschte Ergebnis, jedoch ein damit einhergehender Kollateralschaden. Eventuell findet man auch mal die berühmte Nadel im Heuhaufen.

    Ich würde nicht von mir weisen, das man überhaupt nichts damit finden kann, denn sonst müßte ich die archäologische Arbeit auch gänzlich verneinen, die seit knapp 100 Jahren deart vorgeht und zwar mit wissenschaftlicher Methodik. Und die Forensik bzw. Kriminalistik verdankt ihre größten Errungenschaften eben der Vor– u. Frühgeschichtlichen Arbeit.

    Klick

    Allerdings juckts auch bei der Archäologie kein Datenschutz mehr. Nun beinahe nicht mehr 😉

    Jedoch ist die komplette Verneinung Unsinn, warten wir es lieber mal ab was die Zukunft bringt — der Fortschritt arbeitet definitiv entgegen der Privatsphäre.

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