Bittorrent-Terroristen

Der heute veröffentlichte Europol-Terrorbericht 2007 warnt davor, dass in Zukunft Kommunikationsmodelle a la BitTorrent für Terrorzwecke benutzt werden könnten. Mehr Kompetenzen für Europol werden eingefordert.

futurezone.orf

Yeah, die raubende Industrie (aka Musik/Film) bekommt Rückendeckung von Europol in ihrer Kurzschlußrethorik.

Ratzel erklärte: «Wir brauchen auch Daten von privaten Einrichtungen zu Verdächtigen.» Als Beispiel nannte er Hersteller von Kopiermaschinen. Deren Kundendaten könnten wichtige Aufschlüsse bei Ermittlungen gegen Fälscher liefern.

Das Ziel ist klar, oder? Omnipotente Überwachung, in die Argumentationskette wird eingebaut was nur irgendwie einen kleinsten gemeinsamen Nenner mit sich bringt.

2 Antworten zu “Bittorrent-Terroristen”

  1. Chris sagt:

    Omg, die Deppen der verschiedenen Nationen werden nach Europa abgeschoben… Nie war es klarer als heute…

  2. phoibos sagt:

    äh, die hersteller von hochwertigen druckern bauen doch schon längst eindeutige verweise in jede kopie ein (http://www.sicherheit-heu.….news.htm). und naja, bittorrent… kommunikation wie waste etc. mit massiver verschlüsselung ist natürlich ein problem für die überwachungsfuzzis, aber da kommen die auch mit einem bundestrojaner nicht weiter. bevor die polizei irgendwas entwickelt hat, ist die netzwelt schon zwei oder mehr schritte weiter. und ich denke, dass diejenigen, die das medium internet für kriminelle aktivitäten nutzen, sowieso nicht verfolgt werden können. das ist mediumunabhängig. wenn ein bin laden den angriff mit den worten «oma backt sonntag den kuchen, wäre schön, wenn du und deine frau vorbeikommen würden» befiehlt, welcher filter soll denn da bitte greifen?

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