Bittorrent closed-source

Als Grund für den Schritt führt Navin an, dass es in der Vergangenheit Probleme mit Software von Dritten gegeben habe, die BitTorrent unter eigenem Namen, teilweise ergänzt um Spyware, veröffentlicht und mitunter Lizenzgebühren dafür verlangt hätten. Dem will BitTorrent entgegenwirken und den offiziellen BitTorrent-Client stärker von anderen schädlichen Kopien abgrenzen.

golem

Jetzt werden die Zügel gestrafft, erst der Deal mit der Filmindustrie und nun zukünftige Versionen nur noch als closed-source. Gut, viele Klienten entwickelten sich auf Basis des alten Codes und teils mit besseren Optionen, von daher nicht wirklich ein Beinbruch. Die selten dämliche Argumentation jedoch ist usus, wenn man sich aufs Glatteis der closed-source Verteidigung begibt. Und das utorrent im Windows-Bereich der beliebteste Klient ist, das verwundert nicht wirklich. Dort galt schon immer, alles was für lau daher kommt wird eingesetzt — und für lau kann dort eben auch _alles_ bedeuten. Da lebt man auch mit der täglichen Paranoia vom spionierenden Windows, vom spionierenden Torrent-Klienten usw.

2 Antworten zu “Bittorrent closed-source”

  1. Doubleslash sagt:

    Wer übrigens für OS X einen guten BitTorrent-Client sucht, dem empfehle ich «Transmission». Ist OpenSource, klein, quadratisch, praktisch, gut.

  2. derhans sagt:

    Bedauerlich, fand den bittorrent client eigentlich immer ziemlich gut.

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