Bitte nicht Ursula von der Leyen

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In der Debatte um die Nachfolge Horst Köhlers für das Amt des Bundespräsidenten wird immer wieder ein Name von der Unions ins Spiel gebracht: Ursula von der Leyen. Diese Entscheidung wäre ein absolut falsches Signal. Es wäre ein Affront gegenüber einer ganzen jungen Generation, zugespitzt könne man von einem Angriff alter Politdinosaurier auf die Lebensrealität der digitalen Generation sprechen. Als Familienministerin hat Ursula von der Leyen den Spitznamen Zensursula verpasst bekommen. Dies geschah nicht ohne Grund. Aus wahltaktischen Gründen forcierte sie in der letzten Legislaturperiode die so genannten Netzsperren. 130.000 Menschen unterschrieben die bis dato größte ePetition, sie unterschrieben gegen die Pläne von der Leyens und natürlich auch aufgebracht gegen Zensursula selbst. Bei der Großdemonstration Freiheit statt Angst gingen im vergangenen Jahr rund 25.000 Menschen in Berlin gegen Ursula von der Leyen und ihre Pläne auf die Straße. Die Piraten waren in aller Munde, der Erfolg der Piratenpartei ist auch eng mit dem Namen Ursula von der Leyen verbunden.

In der Debatte rund um die Netzsperren bewies Ursula von der Leyen immer wieder, dass ihr die Sorgen und Nöte der Menschen egal waren. Von ihr vorgestellte Zahlen und Fallbeispiele erwiesen sich als falsch, jedes ihrer Argumente wurden von Experten widerlegt. Nicht wenige Bürgerinnen und Bürger unterstellten der damaligen Bundesfamilienministerin bewusstes Lügen. Während von der Leyen am Anfang der Debatte immer wieder vom Kampf gegen die Kinderpornografie sprach, wurde in der Folge über eine Ausweitung der Netzsperren diskutiert. Ursula von der Leyen hat mit der aus wahltaktisch begonnenen und der anschließenden Umsetzung des Gesetzes die Büchse der Pandora geöffnet. Dies hatte bereits zur Folge, das politische Vertreter Chinas, denen Zensur vorgeworfen wird, auf die deutschen Netzsperren hinweisen. Das deutsche Zensurinstrument Netzsperren, maßgeblich von Ursula von der Leyen vorangetrieben, ist mittlerweile zum Exportschlager geworden. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass sich Horst Köhler anfangs weigerte, das Gesetz zu unterzeichnen.

Auch soll das jetzige Wirken von der Leyens nicht verschwiegen werden. In ihrer Eigenschaft als Arbeitsministerin treibt sie gerade die verharmlosend von ihr genannte Bürgerarbeit für Hartz-IV-Empfänger voran. Die Vorschläge von der Leyens erinnern sehr stark an Zwangsarbeit, den Reichsarbeitsdienst. von der Leyen weigert sich, die Menschen, die von ihrem Ressort abhängig sind, zu helfen und zu unterstützen. Sie erhöht noch viel mehr den Druck als es Rot-Grün getan hat und stellt die Schwächsten der Gesellschaft einmal mehr als Faulenzer dar, die zum Arbeiten, zu ihrem Glück, gezwungen werden müssen. Diese Gedanken verfestigen sich bereits in den vielen Köpfen der übrigen Bevölkerung. Wenn von der Leyen die Bürgerarbeit als etwas Gutes für die betroffenen Menschen verkauft, kann man das durchaus als perfide und zynisch bezeichnen.

Der Schock sitzt tief nach dem Rücktritt Köhlers. Immer wieder hört man in Kommentaren, dass es nun umso wichtiger ist, dass eine Persönlichkeit ins Schloss Bellevue einzieht, die über alle Parteigrenzen hinweg anerkannt ist, die Menschen zusammenführt und ausgleichend wirkt. All das kann und ist Ursula von der Leyen nicht. Ursula von der Leyen ist bei Weitem nicht über alle Parteigrenzen hinweg anerkannt. In ihrer Person liegt der große Zuspruch der Piraten begründet, die ihren Status als sechstgrößte Partei immer mehr festigen. Sie wirkt nicht ausgleichend, sie polarisiert und fordert berechtigten und lautstarten Widerspruch heraus. Ursula von der Leyen führt nicht zusammen – sie spaltet Land und Menschen. Ursula von der Leyen wäre gänzlich ungeeignet für das Amt der Bundespräsidentin. Sie ist somit in aller Schärfe abzulehnen.

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53 Antworten zu “Bitte nicht Ursula von der Leyen”

  1. Moritz sagt:

    Von der Leyen, Koch und Schäuble… alle drei für mich ein Horrorszenario.

  2. Moritz sagt:

    Ach, und der Rüttgers selbstverständlich auch.

  3. dissenter sagt:

    Zensursula wäre auch aus meiner Sicht keinesfalls akzeptabel. Aber ich denke, sie wird es auch nicht werden.
    Merkel hat nämlich gestern gesagt: Das Geschlecht wird keine Rolle spielen.
    Heißt übersetzt: Es wird keine Frau werden. Denn eine zweite als «modern» und «liberal» geltende Frau an der Staatsspitze neben Merkel selbst werden die konservativen Knacker in der Union entweder nicht akzeptieren. Oder sie werden im Gegenzug von Frau Kanzlerin Zugeständnisse verlangen, z.B. die Zusage, in absehbarer Zeit (2013?) Platz zu machen für einen Nachfolger. Und dass Merkel ihr Amt das liebste ist, da sind wir uns doch sicher einig.

  4. Felix Nagel sagt:

    Da muss man überhaupt nicht drüber reden. Die Frau hat mehrfach (!) wissentlich (!!) gelogen. Selbst als man (u.a. das BKA) ihr sagte das ihre Aussagen falsch seien.

    Mir hat das die Augen geöffnet, wie die politische Wegfindung in Berlin von statten geht. Wobei die Dame ja gute Vorbilder hatte Kohl, Koch, Schäuble, etc.

  5. luttz sagt:

    Ich will fefe :-)

  6. SZenso sagt:

    Aber vielleicht hat ja unsere jetzige Arbeitsministerin aus ihrer verhängnisvollen Zeit als Zensursula gelernt. Als Zeichen ihrer Läuterung könnte sie zu den Piraten wechseln und sich einen roten Lobo-Iro verpassen lassen.
    Heutzutage ist alles möglich, wirklich alles!

  7. markus sagt:

    gibs doch zu, du hast doch nur angst , dass die dame den gerade etwas kümmmerlichen Freibeutern wieder zulauf verschafft 😉

  8. HF sagt:

    Sie könnte damit in die Fußstapfen ihres Vaters treten — der durfte es ja auch nicht werden!

  9. derliebewolf sagt:

    Koch, Köhler (Schüble, VdL)…Hoffentlich sind Rücktritte wirklich ansteckend derzeit…

  10. no no sagt:

    Sollten sich die Hinweise auf von der Leyen verdichten, wäre eine Art Neuauflage der Zensursula-Kampagne angebracht, um der Überschrift dieses Blog-Eintrags Nachdruck zu verleihen. Andererseits gibt es unter den Personen, die zur Zeit gehandelt werden, kaum akzeptable, honorige oder gar intellektuelle Köpfe.

  11. […] Dem konnte ich nur widersprechen, es geht immer noch ein bisschen schlimmer. Zum Beispiel kann es Frau von der Leyen werden, diese Lügnerin und politische Kindesmissbraucherin. […]

  12. Micxs sagt:

    @Seraphyn
    Ja das geht mir in etwa genau so. Mein Fav, wenn es denn aus der CDU sein soll, wäre Geißler.

    Und nun ein wenig Glaskugel. Ich schätze das Frau von der Leiharbeit aus dem Ministerium für Soziales und Arbeit raus will, denn dieses Ministerium hat eine gewisse Karriereknickeigenschaft. Nicht das die Bevölkerung nach den Lügen rund um Internetzensur und die Ausschlachtung eines hochsensiblen Themas zu politischen Zwecken noch eine hohe Meinung von Zensursulla von der Leiharbeit hätte, aber z.b. der Vorschlag zur Zwangsarbeit schadet der politischen Karriere. Ihr Unvermögen im Ministerium für Arbeit und Soziales wird an die Öffentlichkeit gelangen und solange Hartz4 existiert ist dieser Posten ein Himmelfahrtskommando und man steht dort ständig in der Schusslinie.

    Vielleicht möchte Frau von der Leiharbeit platz machen für jemanden der dann harte Einschnitte in den Sozialetat vorantreiben soll und ist selber zu feige diese Einschnitte zu verkünden. Denn dann steht sie nicht nur als überführte Lügnerin da sondern hat auch noch einen großen Teil der Bevölkerung gegen sich aufgebracht. Die Frau von der Leiharbeit will nur aus der Schusslinie von Arbeit und Soziales flüchten und denkt sich der Posten als Präses wäre ihrer Karriere zuträglich.

    Aber was erwarte ich auch von einer CDU? Eine vorsätzliche Lügnerin und vollkommen beratungsresistente Frau als Präses ist genau das was die CDU will.

  13. Seraphyn sagt:

    Immer wieder hört man in Kommentaren, dass es nun umso wichtiger ist, dass eine Persönlichkeit ins Schloss Bellevue einzieht, die über alle Parteigrenzen hinweg anerkannt ist, die Menschen zusammenführt und ausgleichend wirkt

    Und genau da hängt das Problem. Mir fällt Spontan, auch nach kurzem Nachdenken, keine Person ein, welche diese Anforderungen erfüllt. Sehr ich da nun etwas Falsch, oder wirkt dies auf andere Mitleser auch so?

    Gruss Seraphyn

  14. Halber Mensch sagt:

    Also ich bin vollkommen bestürzt, dass ausgerechnet DIESE Frau unsere neue Bundespräsidentin werden könnte.
    Einfach diese Vorzeigefrau wieder auf einen neuen Posten zu setzen, wo Sie wieder mal versagt, weil Sie von Tuten und Blasen(vieleicht schon) keine Ahnung hat, ist für mich eine Posse.
    Gute Nacht Deutschland

  15. Falk sagt:

    @Micxs: Etwas OT, aber ich habe leider den Eindruck, daß vdLs Vorschlag zur Zwangsarbeit einem breiten gesellschaftlichem Konsens entspricht. Täusch dich da mal lieber nicht, diese Frau ist bei den wahlentscheidenden Gruppen äußerst beliebt.

  16. Anonymous sagt:

    Naja… die Geschichte mit den Netzsperren ist eine Sache, aber ansonsten war sie doch mit ihrer Familienpolitik für CDU-Verhältnisse ziemlich weit links oder? Elterngeld, Ausbau von Krippenplätzen usw.

  17. Anonymous sagt:

    @Falk
    Sorry for OT. Das Workfarekonzept ist schon ziemlich alt und auch die 1Eurojobs per Sanktionsandrohung, ergo Existenzentzug, sind im Grunde nichts anderes als Zwangsarbeit zu Armutslöhnen. Die Einsicht das solche Jobs reguläre sozialversicherungspflichtige Jobs vernichten und eine Art Drehtür für Arbeitnehmer (raus aus sozialversicherungspflichtigem Job, rein in Arbeitslosigkeit, rein in die 1Eurojobs/Zeitarbeit) darstellt, setzt sich auch in der Bevölkerung langsam durch. Wenn den Menschen klar wird das sie mit der Befürwortung aktiv Lohndumping fördern und event. am eigenen Ast sägen, dann ändert sich die Zustimmung dazu prompt in Ablehnung.

    Das ganze Konstrukt Hartz4 ist so ausgelegt das Erwerblose und Arbeitnehmer gegeneinander ausgespielt werden und die Hetze der Qualitätsmedien tut ihr übliches diesen gegenseitige Arbeitsplatzkampf anzufachen. Genug des OT.

  18. N sagt:

    Den SPD-Vorschlag Käsmann finde ich sehr reizvoll.
    Lammert wäre okay, aber sicher nicht schön.
    Alternativ möchte ich Gregor Gysi und Stefan Raab ins Rennen schicken.

  19. WerRepresentiertMich sagt:

    Jeder, bitte, jeder außer von der Leyen.….da wäre ja Schäuble fast ein Erfolg…bei der Auswahl. Kann das nicht mal jemand ohne Parteizuordnung machen?

  20. Anonymous sagt:

    @luttz: Fefe is zu jung. Ich bin für Georg Schramm.

  21. […] 2010-06-01 19:49:33+00:00 Quelle: fixmbr.de var a2a_config = a2a_config || {}; a2a_localize = { Share: «Share», Save: «Save», Subscribe: […]

  22. Haydars Blog sagt:

    Zensursula — Not my President…

    Derzeit verbreiten die Medien die Meldung, dass Ursula von der Leyen, der Netzgemeinde bestens als «Zensursula bekannt, gute Chancen hätte, von CDU/FDP als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten nominiert zu werden. Schon formiert sich im.…..

  23. […] kommen«. Dem konnte ich nur widersprechen, es geht immer noch ein bisschen schlimmer. Zum Beispiel kann es Frau von der Leyen werden, diese Lügnerin und politische Kindesmissbraucherin. […]

  24. […] Appell von FIXMBR kann ich nur zustimmen: Der Schock sitzt tief nach dem Rücktritt Köhlers. Immer wieder […]

  25. foti sagt:

    da Schramm aus der Anstalt entlassen wurde hätte er ja eigentlich Zeit =D

  26. Tom sagt:

    Georg Schramm ist die beste Wahl. Der findet einfach immer die richtigen Worte…

  27. Kand.in.Sky sagt:

    DOCH!
    Bitte die! Magda v.d.L. als Bundespräsidentin! Genau die!
    Das wären die grössten Lacher im Lande seit Winnenden, Heiligendamm und FDJ-Kanzler. Mehr Ignoranz ist kaum noch vorstellbar.

    #k.

  28. […] Links extern: Koalitionsfavoritin: Ursula von der Leyen : netzpolitik.org Bitte nicht Ursula von der Leyen » F!XMBR […]

  29. Tom sagt:

    Schäuble oder Zensursula? Die Wahl zwischen Pest und Cholera.

    Stopp


    Stopp

  30. […] Bitte nicht Ursula von der Leyen Posted on June 2, 2010 by webe via fixmbr.de […]

  31. optionaler Name sagt:

    Warum hat eigentlich keiner den Herrn Platzeck auf der Rechnung?!?

  32. […] als im Blog von «Fix [your] master boot record» kann ich es auch nicht […]

  33. olhe sagt:

    Weil Platzeck einfach nur eine Langeweiler ist, egal bei welcher politischen Gesinnung man diesen auch verorten möchte.

  34. […] F!XMBR ist nicht wirklich von der Möglichkeit begeistert. Das Bild gibt’s hier. Tags: […]

  35. optionaler Name sagt:

    Dein Argument ist also, dass wir eine nicht-Langweiler für dieses Amt brauchen?

  36. Michael sagt:

    … und der Herr sprach zu mir ‘lächele, denn es hätte schlimmer kommen können’ und ich lächelte …und es kam schlimmer.

    Aber mal im Ernst, bitte bitte nehmt die Zensursula als Bundespräsidentin. Als Arbeitsministerin ist sie mir einfach zu gefährlich.
    Ich möchte keinen ‘Reichsarbeitsdienst’, für den sie ja offen steht, im übrigen auch noch gegen das geltende Völkerrecht. Und das nachdem wir gerade vom internationelen Gerichtshof für Menschenrechte bescheinigt bekommen haben, daß Deutschland ein Folterstaat ist. Peinlich, peinlich, aber eben gerade auch konsequent deutsch.

    Dann lieber die ‘Pofalte’ als Arbeitsminsterdarsteller.

    Schäuble wird sich ohnehin bald in den Ruhestand verabschieden (müssen),
    Seine implantierte ‘Auspuffautomatik’ schein ja inzwischen etwas marode zu sein und neigte zu Fehlzündungen wie man den Medien entnehmen konnte.

    Es besteht also die Gefahr, daß er in einer braunen Wolke platzt, obwohl.…
    irgendwie passen würd’s ja schon. Wäre auf jedenfall ein authentischer Abgang.

    Also laßt uns auf den Posten die ‘Bundesursula’ setzen, auf das sie woanders keinen Schaden mehr anrichten kann.

    Eine Weihnachtsansprache pro Jahr kann ich von ihr gut verkraften. Mann will ja zum Fest schließlich auch mal was zum lachen haben.

  37. […] man von hier, hier und dort so mitbekommt, soll allen Anschein nach die Zuchtstute aus Niedersachsen allen […]

  38. olhe sagt:

    @optionaler Name: Argument? Mir ist es im Prinzip vollkommen schnuppe, wer da Präsident wird. Bei von der Leyen hätte es nur einen faden Beigeschmack, da geht es mehr ums Prinzip. Realpolitisch ist der Bundespräsident uninteressant, allenfalls für jene die Lena oder der WM etwas beimessen für Deutschland.

  39. Anonymous sagt:

    Mein Vorschlag für einen Nachfolger von Horst Köhler im Amt des Bundespräsidenten wäre Hans-Jürgen Papier, der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts.

  40. klinkhart sagt:

    Sing to the tunes of «Dear Mr President» by Pink:

    «You’re not my President»

    Your’re not my President,
    And you will never be.
    But let’s pretend we’re normal people and
    You’re not better than me.
    I’d like to ask you some questions if we can speak honestly.

    What do you feel when you see all the children on the net?
    Who do you pray for at night before you go to bed?
    What do you feel when you look in the mirror?
    Are you proud?

    How do you sleep while the rest of us cries?
    How do you dream when all know that your life is made of lies?
    How do you walk with your head held high?
    Can you even look me in the eye
    And tell me why?

    You’re not my President,
    Were you a lonely girl?
    Are you a lonely girl?
    Are you a lonely girl?
    How can you say
    No child is left behind?
    When they are only hidden behind your stupid signs.
    They’re all sitting in their cells
    While you try censorship on hell.

    What kind of mother would take her own children’s rights away?
    And what kind of mother might hate her own children downloading on the Bay?
    I can only imagine what the people have to say
    You’ve come a long way from lies big shame!

    How do you sleep while the rest of us cries?
    How do you dream when all know that your life is made of lies?
    How do you walk with your head held high?
    Can you even look me in the eye

    Let me tell you ’bout networks
    Maximum freedom and a download on the Bay
    Let me tell you ’bout networks
    Rebuilding your Blog after «three strikes» took them away
    Let me tell you ’bout networks
    Building a life out of WordPress code
    Let me tell you ’bout networks
    Networks
    Networks
    You don’t know nothing ’bout networks
    Networks
    Networks
    Oh

    How do you sleep at night?
    How do you walk with your head held high?
    You’re not my President,
    And you will never be!
    Never!

  41. Geisterhoernchen sagt:

    Zensursula ist wahrhaft ein miserables Zeichen.

    Wie sollte ein(e) Präsident(in) sein?

    Er/Sie sollte integrativ sein, bedacht handeln und äußern, und möglichst nicht polarisieren.

    Zensursula hielt in Sulzbach eine wahre Brandrede, in der sie Kinder und Opfer der Kinderpornografie vor ihren Karren spannte, um Zustimmung für Kontrolle und Zensur im Internet in der Bevölkerung zu erheischen.

    Nun will sie Langzeitarbeitslose zum Kehren auf die Straße schicken. Andere haben das auch schon Zwangsarbeit genannt.

    Sieht diese Frau so aus, als handele sie bedacht, polarisiere nicht und wirkt integrativ?

    Ich persönlich wäre für Gesine Schwan oder Margot Käßmann.
    In diesem Blog habe ich gerade den Vorschlag Heiner Geißler gelesen.
    Den möchte ich auch ausdrücklich zu meinen Vorschlägen hinzunehmen!

    Schwan, Geißler oder Käßmann!

  42. olhe sagt:

    >Nun will sie Langzeitarbeitslose zum Kehren auf die Straße schicken. Andere haben das auch schon Zwangsarbeit genannt.

    Das ist schon längst gängige Praxis in Kommunen. Man sollte Politikern nicht alles glauben.

  43. Ursula sagt:

    Ich weiß überhaupt gar nicht, was sie alle gegen mich haben.
    Ich zeichne mich für dieses Amt doch durch echte Nähe zum Pöb.., äh Volk aus.
    Keiner kann, wie ich, die Nöte von Armen, Ärmsten und Allerärmsten verstehen.
    Dann ich habe ja schließlich die notwendige Distanz zu deren Leben.
    Nur so kann man sich ein realistisches Bild der Wirklichkeit machen .

    Schöne Grüsse von eurer Bundespäpst…, ähh –präsidentin
    Ursula

  44. jemand sagt:

    Helmut Schmidt.

    Ok, Spass bei Seite. Aber ist Gerhart Baum schon zu alt?

  45. Andreas sagt:

    Welche Kandidaten stünden denn zur Auswahl? Schäuble, vdL und C. Wulf wurden bisher in der Presse genannt. Hat Schwarz-Gelb kein besseres Personal?
    Armutszeugnis!
    Heiner Geißler geht nicht: Der ist zu links — für die SPD. Von Schwarz-Gelb ganz zu schweigen. Trotzdem einer der wenigen Kandidaten der CDU mit denen ich mich anfreunden könnte.
    Die oben genannten finde ich teils sehr konservativ. In der Liste fehlt nur noch Koch. Obwohl Stoiber auch schon genannt wurde.

    Eigentlich sollte man die gute Gelegenheit nutzen und die Stelle streichen. Deutschland muss sowieso sparen.….…

  46. Q-Treiber sagt:

    Wer Zensursula oder Frau Käßmann vorschlägt kann auch gleich Walter Mixa vorschlagen.
    Der demographische Wandel macht eben auch vor der politischen Kaste nicht halt. So langsam wird auch dort das letzte Aufgebot rekrutiert.
    Daher kann man hier mit der Stellenstreichung beginnen und bei den 700 Hinterbänklern in Berlin weitermachen. Dazu eine Reduzierung des Ländereinflusses (der Länder?) in Kombination mit einem Mehrheitswahlrecht. Dann bewegt sich wieder was in der Politik. Und wenn es in die falsche Richtung geht, dann merkt der Wähler auch mal, daß eine Wahlentscheidung mindestens genausogut durchdacht sein sollte, wie die Frage, ob man die Angebote von LIDL oder ALDI kauft.

    Ansonsten finde ich Georg Schramm als Vorschlag für das Kfz 0–1 auch nicht schlecht.…

  47. olhe sagt:

    >oder Frau Käßmann vorschlägt kann auch gleich Walter Mixa vorschlagen.

    Lass mich raten: Pirat, Vollblut-Nerd bzw. bei Zensursula und Stasi 2.0 politisch erwacht … mit Verschwörungstheorien und Wiki-Trivia gestählt?

    >So langsam wird auch dort das letzte Aufgebot rekrutiert.

    … und daß diese «Kaste» letztendlich auch nur aus dem Volk rekrutiert wird, bemerkt man bei mindestens jedem zweiten Kommentar heutzutage.

  48. Anonymous sagt:

    >Lass mich raten: Pirat, Vollblut-Nerd bzw. bei Zensursula und Stasi 2.0 politisch erwacht … mit Verschwörungstheorien und Wiki-Trivia gestählt?<

    Vielleicht auch einfach nur für die Trennung von Kirche und Staat? Think twice!

  49. richter169 sagt:

    Hallo,
    ich könnte mit Schwan, Geißler oder Käßmann! Leben. Aber nicht mit der V.d.L Das ist die Verhöhnung der User in Netz. Was soll das? Will die CDU unbedingt noch eine zusätzliche Partei in die Landtage schaffen in nächsten Jahr. Das würde dann Passieren.

    Jeder einfache Bürger würde für den Posten besser sein, wie diese Frau.

    Bis dann
    LG von richter169

  50. […] Bitte nicht Ursula von der Leyen – Blogbeitrag auf fixmbr.de […]

  51. No. 1…

    Wer soll’s werden? Ich kann mich da nur wiederholen — hatte es schon auf facebook gepostet: Ich bin für Töpfer! (Wenn man sich mal die von spiegel-online genannten die Kandidaten mit Parteibuch der Regierungskoalition ansieht.) Als Begr…

  52. Anonymous sagt:

    Ursula von der Leyen wäre eine sehr schlechte Wahl. Es ist einfach absolut verlogen von ihr zu behaupten, dass sie Familie und Beruf unter einen Hut bringt. Denn sie hat mit Sicherheit nicht viel Zeit für Familie. Und ihre Kinder werden/wurden mit Sicherheit von externen Personen erzogen.

    Sie hätte auch erst ihre jetzige Aufgabe besser erledigen müssen. Beispielhaft sei der absolute Fehltritt mit dem Website-Stopp genannt, was technisch total unwirksam gewesen wäre. Also einfach Null-Ahnung.

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