Bits aus der UNIX-Welt

Xorg 7.2 nähert sich mit Siebenmeilenstiefeln der Integrierung in die Ports, We’re committing a last round of fixes and will submit a tarball for testing hopefully tonight or tomorrow. As soon as we’ll get enough success reports, we’ll go all-in., so Florent Thoumie gestern in der ML. Der Sprung zum modularen Xorg, sowie dem Wechsel von X11BASE hin zu /usr/local wäre damit also dann vollzogen.

Mit LogFS existiert für Linux ein neues Filesystem speziell für Flash-Laufwerke, das speziell an diesen angepaßt ist und somit eine bessere Performance liefern kann. Natürlich muß es erst einmal in Morton mm-Zweig des Kernels aufgenommen werden, um seine Alltagstauglichkeit zu beweisen.

Das neue Fedora 7 soll am 24. Mai erscheinen. Insider werden wohl kaum daran glauben, schließlich gilt es eine Tradition der Verspätungen zu wahren. Ach ja und Bahnbrechendes wird man mit der neuen Version erleben, man darf also gespannt sein. Ich hoffe mal weniger showstopper 😉

Ähm ja der Linuxtag, nichts gegen den Tag oder den Namen — aber der Schirmherr?

Der Ende Mai stattfindende Linuxtag 2007 steht unter der Schirmherrschaft des Bundesinnenministers Wolfgang Schäuble.

heise

Klar der erklärte Gegner von Freiheit in diesem Lande und Befürworter omnipotenter Überwachung als Schirmherr eines freiheitlichen Community-Projektes … macht Sinn. omfg — das das gar eine 5-jährige Tradition hat wußte ich gar nicht … omfg²

Community — schieß dir doch ins Knie, bitte noch einmal.

Zwar nicht direkt News, aber immer noch die große Unbekannte innerhalb von FreeBSD und ein gern genommenes Argument eben gegen FBSD hey weißt wenn FBSD wenigstens den HDA-Sound auf meinem Notebook unterstützen würde. Tut es auch, man muß (leider) nur wissen wie. Bei FreeBSD-Developer Ariff Abdullah gibt das Päckchen mit neuen Sound-Modulen1 . Entpackt nach /boot/kernel (siehe Readme) und schon kann man loslegen.

Ach ja und wenn ich schon dabei bin den fehlenden Sound zu erwähnen, für Nforce Boards gibts auch ein Opensource Pendant in puncto Netzwerktreiber, nfe. Um diesen von OpenBSD portierten freien Treiber zu portieren, muß man erst den nve Blob im Kernel deaktiviere bzw. bei einigen nforce4 Boards funktioniert dieser ohnehin nicht. Der Qualitätsunterschied ist jedenfalls gigantisch :)

ArchLinux hat vor kurzem, nach einer Testphase, auf den neuen Kernel 2.6.21 rübergemacht. Soweit lief wohl alles gut, die paar kleinen showstopper im Forum können auch Zufälle sein — VMWare soll z.B. Probleme machen.

Und das mit Java und der GPL erwähnte ich ja schon, bevor ich auf die Idee kam diese Dinge zusammenzufassen — sind auch definitiv nicht alles News, aber diejenigen, die mich im Moment noch tangieren 😉

  1. HDA, emu10kx, envy24 … []

4 Antworten zu “Bits aus der UNIX-Welt”

  1. gnokii sagt:

    das mit Herrn Überwachung 2.0 hab ich heute morgen auch gelesen, hab schon überlegt ob ich darüber was ablasse, naja aber was will man vom «Comercial»-Linuxtag anderes erwarten. Vor 2 Tagenkam die Meldung, dass es eine Linuxnacht gibt, woha. Nur das ich dafür 25 Euro Eintritt bezahlen soll, dass steht dann irgendwo im Kleingedruckten. Für was ich da bezahlen soll, also was ich dafür an Gegenleistung bekomme, dass steht gleich nirgendwo. Irgendwann haben die den Linuxtag mal endgültig kaputtkommerzialisiert.…..

  2. Oliver sagt:

    Tja und über bleibt der Name und der Eindruck für Außenstehende und eben das ist nicht gut dabei.

  3. Chris sagt:

    Omfg — Social & Safety Commerce? Hört sich doch gut an… 😉

  4. […] Oliver hatte hier schon ein paar Zeilen getippselt — das Thema geht mir dort aber zu sehr unter. Ich fasse das nicht, was ich da heute gelesen habe, und je mehr ich recherchiere, desto schlimmer wird es. Wolfgang Schäuble, schon öfter hier Thema, übernimmt die Schirmherrschaft des Linuxtages 2007 — wie übrigens schon in den vergangenen Jahren. Der oft pervertierte Begriff der Freiheit steht in großen Buchstaben auf der Fahne der Open Source-Community. Verfassungsfeind Schäuble wird die Schirmherrschaft des Linuxtages übernehmen — das nenne ich mal Opportuminsmus in der reinsten Form. […]

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