Bela B. — Kauft nicht bei Nazis

Der politische und auch gesellschaftliche Aufschrei war groß, als in Sachsen die NPD in den Landtag einzog. Und auch heute erleben wir — warum nur — die gleiche Debatte. Bela B. tat Anfang des Jahres das, was er am besten Kann: Er schrieb einen Song gegen die rechten Vollpfosten. Der Promo-Song Kauft nicht bei Nazis war im Vorfeld zur Veröffentlichung seines Soloalbums für die Fans im Internet zum Download angeboten worden, und er ist auch heute noch frei verfügbar. Nach den Wahlen letztes Wochenende, ist er aktueller denn je. Nun kann ein Track nicht unsere politischen und gesellschaftlichen Probleme lösen, trotzdem bleibt der Song klasse, Bela B. ist es sowieso. 😉

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DDL Bela B. — Kauf nicht bei Nazis

BPX 1992

(via)

6 Antworten zu “Bela B. — Kauft nicht bei Nazis”

  1. EuRo sagt:

    Für alle, die zu jung sind: Bildarchiv
    Darum ist der Text so gut!

  2. pascal sagt:

    kann man auch andersherum sehen… wir haben hier halt demokratie, da muss man nazis aushalten können.

  3. Volker sagt:

    Kleine Korrektur — in Sachsen-Anhalt war 1998 zeitweilig die DVU und nicht die NPD im Landtag, ist zwar dieselbe braune Soße, aber trotzdem … Oder meinst du Sachsen? Egal wie, du solltest es richtigstellen.

  4. Chris sagt:

    Natürlich war es Sachsen.

    [x] fixed

    Danke Volker. :)

  5. Falk sagt:

    da muss man nazis aushalten können

    Man sollte und darf sie aber auch kritisieren. Und ihre Einstellung/Ziele etc. hinterfragen. Und wenn eine Gesellschaft stark genug ist, dann hält sie auch ein paar Deppen aus. Wenn aber die Gesellschaft fast ausschliesslich aus Deppen besteht, wirds dann schon schwieriger.

  6. EuRo sagt:

    Art. 18 [ Verwirkung von Grundrechten]

    Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post– und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.

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