Beck for president

Na ja 😀 aber zumindest wird er nun am Montag versuchen müssen nach krankheitsbedingtem Ausfall den Punktestand der Genossen rechts von der Mitte wieder wett zu machen. Kurzum Meister Beck sieht sich vor einem gewaltigen Scherbenhaufen, welchen er höchstselbst durchs unachtsames herumeiern auf dem politischen Parkett anrichtete. Das sich natürlich immer noch ein paar einfinden, die ob der vorhandenen Scherben auch noch ein wenig mit zertrümmern, das ist wahrlich nichts besonderes. Jedes Fußballspiel bei dem die Fans außer Kontrolle geraten kann ein Lied davon singen, ist der Schaden einmal angerichtet, sinkt die Hemmschwelle rapide beim Rest :)

Was behält man also über von diesem Zirkus? Panem et circenses? Ja für den Mob mitunter und für die politische Klasse? Einen Vorteil für die CDU, denn die SPD ist zersplitterter denn je. Fatal bei der Sache, man hätte die Chance nutzen und ein wenig mehr linkes™ Profil zeigen können — ein wenig zumindest. Stattdessen entzweit man sich a la Rumpelstilzchen und spielt der Union, deren politischer Kompaß wie ein Kreisel rotiert, alle erdenklichen Vorteile in die Hände. Ganz prima, vielleicht tritt bei der nächsten Wahl wieder eine 16-jährige Ära der CDU an. Und Ypsilanti, tja schwierige Frage … ich denke mal in Regierungsverantwortung möchte diese keiner wirklich mehr sehen.

Ich bin begeistert und gespannt wie man sich am Montag winden und den immensen Kolateralschaden gegenüber dem Mob verkaufen wird …

SZ

Eine Antwort zu “Beck for president”

  1. […] etwas angebranntes vom Meisterkoch, dazu einen kräftigen Schuß Beck und Ypsilanti, um den Geschmack zu retten, dazu noch ein wenig Grün zum abrunden, nicht zu vergessen ein […]

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