Barack Obamas Rede vor der Siegessäule in Berlin

Durch Zufall habe ich die Rede Barack Obamas heute vor der Siegessäule in Berlin auf Google Video gefunden. Wer den Text noch einmal nachlesen will (in englischer Sprache), sollte beim Drudge Report vorbeischauen. Wer ein deutsches Transcript erstellen will — in den Kommentaren ist genug Platz. 😉

Davon träumt jeder deutsche Politiker. Gut 200.000 begeisterte Menschen, wenn die Angaben in den etablierten Medien stimmen. Naja, immerhin bekommen deutsche Politiker ein Bierzelt gefüllt — wir sind international halt nur eine Splitterpartei. Aber auch kein Wunder bei unseren Politikern… 😉

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6 Antworten zu “Barack Obamas Rede vor der Siegessäule in Berlin”

  1. anonymous sagt:

    Schade, dass deutsch drübergesprochen wurde, nur englisch wäre es angenehmer zu hören. Gute Rede, wie ich finde 😉

  2. FloG sagt:

    Die Rede gibts selbstverständlich auch ohne deutsche Übersetzung als Video, zB bei der Huffington Post:

    Obama Berlin Speech: See Video, Photos, Full Speech Transcript

  3. kobalt sagt:

    Irgendwie habe ich bei dem Herrn Obama ein schlechtes Gefühl. Der ist auf der einen Seite zu nett, auf der anderen Seite will er mehr Telephonüberwachung, befürwortet die Todesstrafe (in einzelnen, besonders schweren etc. Fällen, versteht sich) und da war noch sowas, daß nicht zu seinem Image als Heiland paßt. Achja, er fordert mehr Soldaten. On the third hand ist er dennoch vermutlich der beste Präsidentschaftskandidat, den die USA derzeit hervorzubringen in der Lage sind.

  4. Chris sagt:

    Zumindest eines macht Obama wieder deutlich. Die Linksextremen schieben die gleiche dumpfe Panik wie die Rechtsextremen. Wenn man sich mal auf den sogenannten linken blogs umschaut, dann auf den rechte Blogs — da finden sich die gleichen Artikel. Alles eine Grütze… 😉

    P.S. Bevor ein falscher Eindruck entsteht: Damit meine ich nicht kobalt hier. Ich bin auch in vielen Dingen anderer Meinung wie der gute Herr Obama. Aber er ist halt auch Amerikaner. Da hat auch er Kompromisse zu schließen.

  5. Lopez Suarez sagt:

    Ohne jetzt hier auf die Rede einzugehen; Wenn all diese Menschen vor der Siegessäule und dem Rednerpult von Obama die Energie aufgebracht hätten, gegen die Hartz-Gesetze zu demonstrieren, für eine bessere Lohnpolitik, für den Mindestlohn,für mehr soziale Gerechtigkeit in unserem Lande, ihre Meinung auf der Straße zu bekunden. Sich gegen die derzeitige Parteienpolitik einzusetzen und dem Neoliberalen-S..haufen in unserem Lande die Stirn zuzeigen. Ja darüber hätte ich mich gefreut. So bleibt aber nur dieser fade Geschmack im Mund, das sie einem Menschen zujubeln, der einfach nur Präsident werden möchte. Und dem viele Mittel recht sind um dieses zu erreichen.

  6. Oliver sagt:

    >Und dem viele Mittel recht sind um dieses zu erreichen.

    Wenn ich daran denke wie billig das Gros der Bundesbürger zu haben ist, weiß ich auch nicht was ich von diesem häufig offen zu Schau getragenen Antiamerikanismus halten soll.

    >Telephonüberwachung

    Ich habe keine Ahnung ob man das rechtfertigen kann, aber in einem Land mit 400 Mio Menschen und äußerster Liberalität, wenn wir denn Fakten sprechen lassen und nicht deutsches Kleinbürgertum, existieren eine Menge paramilitärischer Gruppierungen jedweder Gesinnung. Von geistig umnachteten arischen Kampfhorden bis was-auch-immer, schwerst bewaffnet, mit Sturmgewehren etc. Das ist dann der sogenannte Mißbrauch der Freiheit, die mehr dem Laissez-faire-Prinzip dort folgt. Auf der anderen Seite stehen ein paar Ordnungshüter die versuchen die Übersicht zu behalten und auch dort wirds Mißbrauch geben, mehr als genug. Die Lösung? Deutsches Kleinbürgertum? Nein da muß man amerikanisch denken.

    Schauen wir uns auch z.B. die ruppige Art und Weise an mit der dort Cops die Leute aus dem Auto zitieren ob einer Führerscheinkontrolle. Antidemkoratisch? Ja gar totalitär? Mitnichten, auch wenn Mißbrauch ebenso nicht auszuschließen ist, in einem Land in dem Polizistenmorde nicht unbedingt eine Seltenheit darstellen und schon so mancher sein Leben lassen mußte ob einer profanen Kontrolle, da wird auch dieser Umgang nicht genehmer, jedoch verständlicher. Ein Beispiel von vielen, warum wir unseren Antiamerikanismus und deutsches Kleinbürgertum eben vielleicht nur zu einem Bruchteil auf die USA projizieren können.

    Der Rest ist einfach für uns nicht faßbar, ebenso für einen US-Bürger wenn er vice versa den Abbau unserer Freiheit betrachtet.

    Das gesagt, ich halte Obama für keinen Heilsbringer, das beileibe nicht, er wird ebenso wie Clinton alles versuchen um knapp 400 Mio Menschen bei der Stange zu halten. Aber ich denke er wird Anreize schaffen und das selbst konnte auch Clinton — die Staaten werden dann immer noch Probleme haben und noch immer wird kein Milch und Honig fließen, aber sie werden nicht mehr als Arschloch-Nation gefeiert und Positivismus konnte schon immer viel innerhalb eines Volkes bewirken. Das sind die kleineren Dinge, die auf der großen politischen Bühne nicht in Erscheinung treten, das was man auch als Kultur bezeichnet usw. Halt jene Dinge die die Menschheit als Menschheit auszeichnen.

    Muß man nicht verstehen, würde man es hätten wir vielleicht weniger Probleme, gerade in diesem unserem Lande hier. So ergibt man sich selbst oft als «Linker» abstrakten Politikbegriffen, um sich ja nur nicht wirklich mit dem Mensch beschäftigen zu müssen. Mich interessiert beispielsweise weitaus mehr, wie beispielsweise jemand mit Hartz4 lebt, als die x-ten Attacken gen diesem Teil der Bevölkerung zu analysieren und dieses Beispiel ließe sich mit Leichtigkeit fortsetzen.

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