Aussauer auf Schalke rausgeekelt

Er war Schalke, er hat Schalke vorgelebt, er hat Schalke zu dem gemacht, was es heute ist: Rudi Assauer. Heute hat ihn der Aufsichtsrat der Knappen aus dem Verein geekelt. Er ist mit sofortiger Wirkung von allen Ämtern zurückgetreten. Schalke war in den letzten Tagen (mal wieder) wegen deren Finanzgebaren in die Schlagzeilen geraten — der FOCUS hatte am Montag in der Printausgabe einen entsprechenden Bericht, beruhend auf Internas aus dem Club, veröffentlicht. Es war vermutet worden, dass Aussauer diese Internas raugegeben hat (obwohl er mit den Finanzen schon lange nichts mehr zu tun hatte), dies konnte gestern aber noch ausgeräumt werden. Heute dann der Paukenschlag — der Aufsichtsrat entschied sich einstimmig gegen eine weitere Zusammenarbeit. Assauer kam mit seinem Rücktritt einer Kündigung zuvor. Schade, war er doch noch einer der wenigen, wenn nicht der einzige, der dem Kollegen Hoeneß aus München noch das Wasser reichen konnte. Die Verfolger des FC Bayern schaffen es immer wieder, sich selbst aus dem Verkehr zu schießen. Machs gut Rudi — auch wenn Du für den falschen Verein gearbeitet hast, warst Du doch ein Guter. 😉

Sueddeutsche — Assauer tritt ab

2 Antworten zu “Aussauer auf Schalke rausgeekelt”

  1. Oli sagt:

    Fair play ist im Profisport schon lange ein Fremdwort … oder schon immer?

  2. Chris sagt:

    Schon immer. 😉

    Schon 1954 — so zumindest einige Zeitzeugen — sollen die Deutschen unter starkem Drogeneinfluß Weltmeister geworden sein.

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