Ausbildung mag teuer sein, aber Jugendgefängnisse sind viel teurer

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Zitat Gregor Gysi (2005)

6 Antworten zu “Ausbildung mag teuer sein, aber Jugendgefängnisse sind viel teurer”

  1. Sophie sagt:

    Ohne «die» 68er pauschalisieren zu wollen — Agenda 2010, Hartz I –IV, Gesundheits«reform» etc. hätte ohne «die 68er» nicht Realität werden können!

  2. Oliver sagt:

    Gasgerd ist ein wannabe-68er, man kann eben nicht anhand einzelner Trittbrett-Fahrer pauschalisieren. Die Demontage der 68er ist übrigens gewollt, mit derlei argumentativem nonsense unterstützt man diesen Prozeß! Damals 68er zu sein und das zu leben, hieß auch später unter dem Radikalenerlaß zu leiden, der von Brandt in die Wege geleitet wurde … von daher sind jene «ich war damals dabei und denke heute anders»-Helden auch dementsprechend mit Verachtung zu strafen, ebenso jene, die eine Bewegung die viel in Deutschland bis zum heutigen Tag bewegte, die diese pauschal in irgendeiner Form abstrafen!

  3. Jan sagt:

    Zu dieser Bahn-Geschichte: Also um Chaos zu schaffen ist eine Privatisierung keineswegs nötig, das bekommt die Deutsche Bahn auch in staatlicher Hand hin. Es war jedenfalls interessant mit der Bahn zu fahren, als neulich in Hamburg der Fernverkehr teils auf andere Bahnhöfe verteilt wurde und sich die Informationen in Radio und Internet widersprochen haben und ich erst ne Hotline anrufen musste, um zu erfahren, wo ich denn jetzt hin soll.

  4. Sophie sagt:

    Es geht nicht um die (zweifelsohne bestehenden) Errungenschaften «der» 68er, sondern es geht darum, dass ROT-GRÜN für die größte Entrechtung seit dem Bestehen der Bundesrepublik verantwortlich ist!
    Statts mir also Pauschalisierung unterzuschieben, denn natürlich habe ich nicht an R. Dutschke oder P. Kelly gedacht, solltest (auch) Du die «68er-Rückendeckung» überdenken. — Denn wer hätte sich ’98 (aus dem freiheitlich-)linken Spektrum ernstlich vorstellen können, dass nach der (gelungenen) Abwahl Kohls dieser (oder Blüm etc.) als «Sozialonkel»(s) grinsen können …
    Ich jedenfalls nicht — und ich kenne auch Keinen.
    Diese Tatsache an sich ist schon unfassbar!

  5. Oliver sagt:

    ROT-GRÜN != 68er

    Der Denkfehler besteht darin, der SPD irgendeinen sozialen Habitus in der Geschichte zu unterstellen. Und wer meint heute, alles schlimmer denn je besitzt eben keinerlei Geschichtsbewußtsein und das ist das große Unglück in Deutschland. Im Grunde genommen ist das Gros der heutigen «Superlinken», der SPD Gegner par execellence, auch nicht wirklich besser. Man folgt Oberflächlichkeiten und die SPD war halt mal ein wenig unvorsichtig in der Forumulierung ihrer Parolen.

    >Ich jedenfalls nicht — und ich kenne auch Keinen.

    Ich schon, ich zahlte mein Lehrgeld mit 19, aber mit 16/17 wußte ich damals einfach noch nicht genug in puncto SPD Geschichte und folgte dem Ruf in die Jungpolitik. Für ältere und zu Zeiten des Internets zählt diese Ausrede jedoch nicht mehr. Die nächste Generation mit dieser perfiden Ausrede wartet schon und so überleben die Genossen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt. Mal ist eine schlechte Dekade drunter, aber schon nach zweien dieser ist alles wieder okay.

    >Diese Tatsache an sich ist schon unfassbar!

    Dem stimme ich zu, jedoch nur der Aussage per se.

    Der Weg der Oberflächlichkeit, ohne jegliches Geschichtsbewußtsein:

    Links -> SPD -> Grüne -> die Linke -> «Über-Links» -> Gleichgültigkeit

    Man sucht fortwährend jemand der einen führt und möglichst den Rücken stärkt mit irgendwelchen genehmen Parolen. Paßt es nicht wandert man weiter und weiter bis man in der politischen Lethargie endet.

    Politik und Geschichte gehen Hand in Hand, wer kein Bock drauf hat muß sich auch nicht damit beschäftigen. Das ist eine ganz einfache Sache, das politische Geschick in diesem Land ist zu wichtig, um mittels Stammtisch-Parolen (auch in der Politik) fortwährend geplättet zu werden. Und der Politik kann man nur entgegenwirken, wenn man sich der Wissensakquise hingibt, das kostet Zeit, immens viel Zeit, mag man dies nicht lügt man sich allenfalls was in den Sack!

  6. Sophie sagt:

    In diesem Land wird sich nichts bessern oder (zurück) errungen werden, wenn sich «68er wie Du» weiter der ehrlichen und vollständigen Aufarbeitung verweigern!
    Und bitte, lassen wir DEINEN «Denkfehler SPD» weg, so bleiben 7 Jahre grüne Regierungs«verantwortung» (einer Partei, bestehend überwiegend aus der «‘68er-Generation»), die die Zerstörung sozialpolitischer Errungenschaften hätte verhindern KÖNNEN (und müssen). — Denn ohne die Koalition, vertreten u.a. durch Trittin, Sager, Roth (ehem. Managerin von «Ton Steine Scherben» !) und anderer Figuren, hätte Schröders sozialer Putsch nie gelingen können.

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