auf verlorenem Posten

Klaus Jansen, Bundesvorsitzender des Bunds Deutscher Kriminalbeamter (BDK), sieht derzeit die straf– und zivilrechtliche Verfolgung von Computerkriminalität nicht sichergestellt. «Die Polizei ist im Internet eigentlich nicht unterwegs», erklärte der Kripo-Vertreter

heise

Ja es ist schon ein Kreuz, da preschen Politiker aller couleur mit wahnwitzigen Ideen bezüglich Terrorismus, Cybercrime und Co vor und die tatsächlichen Akteure auf dem Schauplatz wissen meist gar nichts von ihrem Glück. Die richtigen Kriminellen wissen sich zu schützen, die Kripo wüßte nicht wo und wie sie denn ansetzen sollte, Politiker kennen zumindest die Worthülsen, können diesen aber mangels Wissens ebenso wenig Substanz verleihen. Tja dumm gelaufen …

Aber wenn man denn nach eigenen Aussagen so gut wie nicht im Netz unterwegs ist, kaum Mittel besitzt, dann sollte man sich auch nicht zuweit mit waghalsigen Vermutungen vor wagen, denn diese geben einen dann letztendlich völlig der Lächerlichkeit preis.

Da müsse man sich fragen: «Wie kompetent sind wir als Kriminalpolizei?» Fakt sei, dass der Tatort im Internet schnell unwiederbringlich verloren gehen könne und eine Spurensicherung schwieriger werde.

Und was folgt daraus? Bunkern wir die Informationen allesamt für die nächsten hundert 100 Jahre, dann kommt auch die Kripo vielleicht noch mit der Analyse hinterher :)

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