Audio-Editor: Audacity

Weit gefehlt von diesem existiert keine neue Version, aber um die Sache ein wenig abzurunden, schließlich erwähnte ich schon Avidemux2, durfte auch dieser im munteren Reigen der Software nicht fehlen. Und wer darüber hinaus Mittel und Wege sucht die derart erzeugten Machwerke gekonnt in Szene zu setzen, der bedient sich dieses kleinen Textes hier und findet dort gar so manch genehmen Player.

Warum nun aber noch Audacity? Nun meiner Meinung ist dieser in Opensource–Gefilden ebenso essentiell wie Mplayer/VLC und der bereits erwähnte Video-Editor Avidemux2. Letzteren kompletiert dieser und ist somit nicht nur interessant, um heimische Aufnahmen zu verarbeiten, sondern auch vielleicht um den nächsten Podcast ob nun rein audiotechnischer oder auch videotechnischer Natur abzumischen und unters virtuelle Volk zu bringen.


Bild: Wikipedia

Audacity nun bietet vieles auch für gehobene Ansprüche, neben der üblichen Verarbeitung von mp3 und Vorbis, können auch Aufnahmen getätigt werden, die 32-Bit-Verarbeitung ist möglich und das alles in bis zu 96KHz. Dazu gesellen sich die üblichen Effekte1 und auch die Möglichkeit LASPA–Plugins und VST-Instrumente zu nutzen, in etwa vergleichbar mit den bekannten Photoshop-Plugins.

Wie aber auch bei Avidemux2 und dem Vergleich zu Adobe Premiere findet man hier kein Steinberg Wavelab/Cubase vor, jedoch ein durchaus für viele Zwecke geeigneten Mehrspur-Audio-Editor, welcher in gewissen Bereichen auch als prof. Arbeitstier standhalten kann. Tipps und Tricks bezüglichen dieser essentiellen Audioverarbeitung findet man im Audacity-Wiki und wenn man ein wenig stöbert gewiß auch auf diverse Netz-Publikationen, ob der gern genutzten Funktionalität zur Abmischung von Podcasts.

Und das sollte wiederum auch nur ein Beispiel sein für das gewaltige Spektrum an Opensource-Software und das man in diesem Fall gewiß nicht jeglichen Tontechniker befriedigt, aber gewiß doch das Gros der Leute die da meinen Wavelab und Co von irgendwelchen Boards nehmen zu müssen 😉

Ach ja, beinahe vergessen, Audacity ist ebenso Multiplattform und existiert im Quellcode, für Windows, Linux und FreeBSD :-)

  1. Phaser, Pitch, Lautstärken-/Frequenzänderung, Boost, Equalizer etc. []

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Eine Antwort zu “Audio-Editor: Audacity”

  1. Chris sagt:

    Ich gehörte auch mal zu den Experten, die Wavelab auf dem Rechner installiert hatten. Für heimische, private Gefilde ein absoluter Blödsinn. Bis ich dann Audacity kennenlernte — ein grandioses Stück Software. Selbst Audacity dürften die meisten Anwender, Podcaster, whatever in der vorhandenen Funktionsvielfalt nicht ausreizen. Ganz grandios. Avidemux2 kannte ich noch gar nicht — gerade habe ich im Fall Obama noch mit VirtualDub gearbeitet. Muss ich mir mal anschauen.

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