ArchLinux Duke

Bei ArchLinux tut sich auch was, die neue Release CD ist draußen. Für bestehende Installationen besteht dank des rollenden Updates kein Grund diese CD zu nutzen, für Neuinstallationen ist dies natürlich von Vorteil, da so etwaige problematische Änderungen abgefangen werden. Neben Bugfixes gibts natürlich den neuen Kernel 2.6.21.1 und das Herzstück des Systems, pacman3. Viele dort aufschlagende Debian– u. Gentoo Nutzer sind gleichermaßen von pacman begeistert, ist es doch recht mächtig und unterstützt gleichermaßen Sourcecode– als auch Binärinstallation. Die Nutzung des Ports-ähnlichen abs-Systems ist ebenso einfach, wie eigene «Ports» fürs das System zu erstellen.

Desweiteren gibts Änderungen im Setup:

- soundcards are now also ordered by hwdetect
– rsync has been added to installation environment
– proxy support during ftp installation
– selection to copy installation network setup to final installed system
– selection about keeping package cache during cd/ftp installation
– selection of primary pacman sync server added
– fixed grub installing on software raid devices

8 Antworten zu “ArchLinux Duke”

  1. itti sagt:

    setz ich gerade auf meinem laptop ein… durchaus KISS, aber ich fühle mich bei BSD/Gentoo trotzdem besser aufgehoben. Irgendwas an der pacman-phillosophie hab ich anscheinend noch nicht verstanden aber ich fühle mich oft etwas im regen stehen gelassen, wenn ich nicht die default-software einsetzen möchte.

    für ein linux fand ich irgendwie im moment debian wesentlich einfacher zu konfigurieren.

    vorbildlich ist allerdings wie einfach es ist sich ein verschlüsseltes system aufzubauen bzw. die entsprechende ramdisk dafür zu erstellen. grundlos kompliziert ist aber sich selbst nen kernel zu backen.

  2. Oliver sagt:

    >für ein linux fand ich irgendwie im moment debian wesentlich einfacher zu konfigurieren.

    Hmm also wenn FreeBSD beispielsweise keine Mühe bereitet, dann ArchLinux fast im identischen Stil imo auch nicht.

    Vor langer Zeit hatte ich mal für xchm ein PKGBUILD gebastelt. Schnell hingesaut 😀

  3. itti sagt:

    ja ich weiß die aussage ist etwas wiedersprüchlich aber unter fbsd bin ich die rc.conf gewöhnt und ich weiß mit den ports umzugehen. da erwarte ich einfach keine magic fancy sachen, da weiß ich wo meine .conf dateien wahrscheinlich landen werden und kann mich zurechtfinden.

    in arch brauchts zumindest erstmal den wrapper für pacman von archfr um überhaupt die PKGBUILDS im AUR zu finden, denn ständig im webbrowser rumhantieren mag man da nicht wenn man software sucht. sind die PKGBUILDS dann etwas älter oder schlecht gewartet dann rennt man gern in abhänigkeiten für die es garkeine PKGBUILDS gibt, oder die auf 64bit vielleicht nicht compilen. ab da sitzt man wieder im alten «download -> configure -> make -> make install -> pray»-zyklus.

    in gentoo entflagge ich mir einfach das entsprechende paket und teste es auf meinem system und in den bsd ports liegt zu 99% eh immer genau das was ich suche.

    heist also das paketmanagement von arch kommt mir noch etwas klein und unausgereift rüber. fürs meiste reichts dick und ist ähnlich komfortabel als bei der konkurrenz aber ich renne einfach viel schneller gegen die natürlichen grenzen des systems. ist evtl. aber gar gewollt, wenn man KISS auch mit «weniger freedom of choice» definieren mag, die auffassung von arch kenn ich hierzu nicht.

    toll finde ich an arch vorallem, dass ich für mein system optimale pakete binär bekomme und dass man mir nicht ständig unnötige abhängigkeiten verkauft. in den foren ging aber gerade ne aussage rum man würde jetzt weniger binärpakete anbieten, da es nicht genug maintainer gibt. das ist dann etwas schade denn mit build-from-source bin ich bei gentoo einfach komfortabler aufgehoben und da red ich noch nicht von «alles optimieren für 1s gefühlte mehrperformance»…

  4. Oliver sagt:

    Mach mal ein großes Update unter FreeBSD, z.B. Xorg oder Gnome — da kommt auch Freude auf, je nach installiertem Paket 😉
    Will heißen für richtig große Pakete sind die Ports in FreeBSD auch nicht gedacht. OBSD beispielsweise hat da schon mehr zu bieten oder pkgsrc von NetBSD.

  5. itti sagt:

    hab ich schon gemacht… typischerweise freitag nachmittags bis abends den hobel compilen lassen. sicher nicht optimal. deswegen heute eher «portinstall –P».

  6. Usul sagt:

    Hab mir heute auch mal den Duke installiert. Witziger Stolperstein: /tmp ist für normale Nutzer nicht schreibbar. Darüber stolpert so manches Programm 😀 Bei Voodoo war das noch nicht, und ich bezweifle, dass es Absicht ist.

  7. Oliver sagt:

    Das ist schon ein massiver showstopper für einige,

    http://bugs.archlinux.org.….ask/7194

    Auch wenn die Lösung simpel ist sollte so etwas nicht passieren.

  8. Oliver sagt:

    Ach ja und für Neuinstallationen sollte man beachten das man das Leerzeichen hier in rc.conf entfernt

    eth0 =dhcp

    😉

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