Mit Blick auf die steigende Arbeitslosigkeit forderte Whoolas die Arbeitgeber auf, Briten bevorzugt einzustellen. Ansonsten liefen sie Gefahr, den Rassismus zu schüren.
–Einwanderungsminister Phil Woolas
Diese Aussage muß man sich auf der Zunge zergehen lassen, man möchte Rassismus mittels Rassismus bekämpfen. Beschuht mit Siebenmeilenstiefeln bewegt sich dieses Eiland auf nationalstaatliche Gefilde vergangener Jahrhunderte zu. Und wenn die Wirtschaft ganz im Eimer ist, wird man sich wohl auch auf alte Tugenden eines Sir Francis Drake zurückbesinnen. Dieses Elend ist überall in unseren vorbildhaften westlichen Nationen zu beobachten, bei Problemen kippt man als erstes Menschlichkeit, Freiheit etc. pp. über Bord.


18. Oktober 2008, 13:06 Uhr @
Nicht verschweigen sollte man auch die menschenunwürdige Verwertungslogik:
Zuletzt führte die Regierung aber bereits ein Punktesystem ein, das Bewerber nach ihrem Nutzen für die Wirtschaft bewertet und gut ausgebildete Einwanderer bevorzugen soll.
18. Oktober 2008, 13:08 Uhr @
>Nicht verschweigen
Deshalb verlinken wir auch die Quellen zu einem Zitat, inzwischen gar mit einem Linksymbol. Demnächst vielleicht mitunter mit Leuchtreklame.
20. Oktober 2008, 01:23 Uhr @
Nun ich könnte mal ganz unverschämt sagen, wenn ich die Produktivität und Kompetenz meiner britischen Kollegen so vor Ort betrachte, wird dieses Land ohne Einwanderer noch sehr viel mehr Probleme bekommen.
Aber bei uns im Laden hat sich die letzten Monate unter den Spanieren, Franzosen und Deutschen die eindeutige Tendenz entwickelt. Nämlich dass wir hier in den letzten zwölf Monaten enorm viele Disciplinarys hatten und gerne bevorzugt eine auf die Mütze bekommen.
Ob das am falschen Pass liegt?
Eine Erklärung was ein Disciplinary ist werde ich die nächsten Wochen mal posten, meines steht nämlich an. Selbstbewusste engagierte Mitarbeiter sind nicht so gern gesehen.