Anonymous zu Gast bei Zensursula

Hamburg Wedel, 31.08.2009 — Ursula von der Leyen macht mit ihren Lügen und ihrer widerlichen Propaganda weiter. Mir fehlen weitere Worte, es ist schon jedes so genannte Argument widerlegt worden. Wir kennen das aus Sulzbach und unzähligen anderen Auftritten. Und liebe Kommentatoren, geschichtliche Vergleiche sind fehl am Platze, auch wenn sie sich vielleicht oftmals aufdrängen. Das ist das Niveau Ursula von der Leyens — wir müssen ihr nicht folgen. So schwer es fällt, sie weiß die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich. Darum wird die Internetzensur auch kommen. Wie in China, Korea und anderen freiheitlichen Staaten. Es ist die Gesellschaft, nicht nur unsere Zensursula. Und außerdem — wenn es ums Geld gehen, marschieren große Teile des Webs mit

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12 Antworten zu “Anonymous zu Gast bei Zensursula”

  1. […] Schon fast erstaunlich, wie unsere Zuchtstute es immer wieder schafft, ungestraft und ungeniert Lügen zu verbreiten. Und das schlimme ist, wie Chris es schon anmerkt: […]

  2. Christian sagt:

    Ich will mich zu der Frau eigentlich gar nicht mehr gross auslassen. Es ist eigentlich nur ungeheuerlich, dass die Medien ihre Aufgaben nicht machen und mal aufdecken, was für eine Sch»$§»§ die Frau eigentlich jedesmal von sich lässt.

    Und der dumme Bildleser nimmt es unreflektiert hin…

  3. phoibos sagt:

    ich kann die frau ja nicht mehr hören, die hat so eine stimme, die bei mir an sich schon mal widerspruch herausfordert (ok, ich geb’s zu, ich habe mit dem neuen führungsstil dieser frauengeneration ein problem). aber so im schnelldurchlauf find ich die arme sau mit dem regenschirm lustig — ich frag mich, ob die wirklich mit regen in einer halle rechnen :) wohl eher mit einem regen aus tomaten und faulen eiern…

  4. Tja, mit der Nummer kann sich Frau von der Leyen einfach zu gut profilieren: Es ist doch ganz egal, wenn auf fachlicher Ebene, wenn sogar im Bundestag schon längst stichhaltige Gegenargumente genannt wurden — die Besucher des CDU-Kaffeekränzchens werden ihrer Argumentation folgen (die in sich erstmal schlüssig erscheint, Respekt für Aufbau und Rhetorik).
    Sie baut vor den gebannt lauschenden Zuhörern (darunter auch Kinder, wie zu hören ist) eine Drohkulisse auf, vor der sie uns alle persönlich beschützt. Dafür nimmt sie sogar Anfeindungen und Zwischenrufe in Kauf. Ihr Bodyguard muss ständig mit einem Regenschirm bereit stehen, um sie vor Wurfgeschossen (wohlmöglich Bierdosen, Tastaturen und einschlägige VHS-Kassetten) zu bewahren.

    Wer danach noch kritische Fragen stellt ist natürlich einer der Perversen.
    Never change a running Wahlkampfthema.

    Argumente, die beim CDU-Publikum funktionieren, dürften tatsächlich a) die Gefährdung von Verfassungsgrundsätzen sein und b) die außenpolitischen Schäden, die ihre Behauptung der Nicht-Ächtung oder schlechten Kooperation hinterlässt (siehe Indien). Grundwerte unseres Staates sowie äußere Reputation sind jedenfalls Aspekte, mit denen auch eine konservative Runde bei Kaffee und Kuchen etwas anfangen kann. Informationsfreiheit und technische Machbarkeit hat die Ministerin ja schon erfolgreich als Themen für sich eingenommen.

  5. Christian sagt:

    Nochmal meine Wenigkeit, es gibt einen zweiten Teil zu dem Video, wo auch jemand aus dem Publikum zu Wort kommt. Zu finden hier.

    Ein Transkript davon wäre nicht verkehrt, ist mir nur leider zu spät.

  6. Christian sagt:

    und noch einmal *gg*

    Die sind wohl grad einen Bericht am verfassen zu der ganzen Aktion, einen Blogeintrag haben die aber wohl schon in weiser Voraussicht vorbereitet.

  7. Danke für den Anonymous-Link. Dort wird auch der Mann mit dem Regenschirm erklärt, es waren wohl zu einem anderen Thema schon Wasserbomben geflogen.

    Teil 2 des Videos ist spannend. Der Kritiker darf kurz zu Wort kommen (aber bloß nicht ans Mikrofon) und bekommt statt einer Antwort lieber eine Dosis Applaus.

    Ja, es wäre der Job der Presse, die Dame mal in eine gut besetzte Diskussionsrunde zu stecken einzuladen. Aber das Thema ist ja irgendwie durch, jedenfalls durch den Bundestag. Und die Ministerin nutzt jetzt das Vakuum (rechtsfreier Raum?) zwischen Verabschiedung und BVerfG, um munter weiter die Heldin zu mimen.

  8. Anonymous sagt:

    Ich halte es für besonders bedenklich, dass Frau von der Leyen dem Kritiker im zweiten Teil des Videos nach dessen Argumentation unterstellt, er sei lediglich daran interessiert, das Netz als Raum für Gesetzesverstöße zu erhalten. Dabei erklärt er doch nur die mangelnde Effektivität der Sperrlisten und warnt vor der Schaffung einer unkontrollierten Zensurinfrastruktur (wobei er deutlich macht, dass die Bekämpfung von Kinderpornographie sehr wichtig für ihn ist).

  9. Yuggoth sagt:

    mein verschwörungstheoretischer riecher sagt mir irgendwie gerade, dass frau von der leyen selber ausgiebig dieser bilder konsumiert, oder jmd decken will, der dies tut.

    ich kann es nicht wirklich begründen,dass dem faktisch so ist,aber es riecht danach.

    vllt sollte man ihr das mal vorwerfen,und den demagogischen spiess umdrehen.hihi.

  10. Wolf-Dieter sagt:

    Das einzige, was die Tante noch bremsen kann, ist eine Dampfwumme.

    Oder ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts. (Ist in Arbeit.)

  11. Chris sagt:

    YouTube hat die Videos ohne Kommentar gelöscht, wie mir die Anonymous-Gruppe in Hamburg mitgeteilt hat. Aber wir sind hier ja im abgrundtief bösen Internet.

    [x] fixed.

  12. noch_son_Nutzer sagt:

    Hmm der alte Link sagt «entfernt aufgrund von Verstoss gegen die Nutzungsbedingungen.»

    Ist Zensursula so ein Aufreger, dass Familien und Jugendliche sie nicht sehen dürfen?
    dubios dubios.…

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