Amerika reif für einen schwarzen Präsidenten?

Hillary will (zurück) ins Weiße Haus — der größte Herausforderer kommt (zur Zeit) aber noch aus den eigenen Reihen: Barack Obama. Zwischen Oli und mir gibt es da gerade eine interessante Diskussion im Jabber: Ich bin der Meinung, Amerika ist zu rassistisch um einen schwarzen Präsidenten zu wählen, Oli sieht da kein Problem, zumal viele Schwarze wählen gehen werden, denen Politik bisher egal gewesen ist. Eure Meinung?

8 Antworten zu “Amerika reif für einen schwarzen Präsidenten?”

  1. Oli sagt:

    Ich sehe da teils schon ein Problem, aber im Falle der Clinton doch ein kleineres. Da letztere zwar die Demokratin mimt, jedoch durch und durch Puritanerin ist. Diese Eigenschaft, sowie ihre polit. Finesse wären imo übler als Brezel-Georgie 😉

  2. gnokii sagt:

    naja das ist ja nicht so einfach, wie bei uns jeder bekommt ne Wahlkarte ins Haus und geht oder geht dann wählen. Naja in der Biographie, die Du hier bereitstellst ist das auch zu lesen, «1992 organisierte er in Chicago eine politische Kampagne zur Wählerregistrierung in der afro-amerikanischen Gemeinschaft, die 150.000 Menschen mobilisierte.» Will heissen viele Schwarze sind immer noch nicht eingetragene Wähler. Warten wir halt mal ab.

  3. Chris sagt:

    Das Problem habe ich vorhin auch erwähnt — nichts ist (anscheinend, nach Medienberichten der letzten Wahlen) einfacher, als in Amerika Schwarze vom Wählen abzuhalten. 😉

  4. Oli sagt:

    Die Wahlmänner gilt es zu überzeugen, in der nächsten Instanz kommt dann das Volk.

    einfacher, als in Amerika Schwarze vom Wählen abzuhalten.

    Man sollte das nicht so einseitig darstellen, massiv betroffen waren auch Studenten und überhaupt liberal (links an sich gibts dort wohl nicht in der Form) orientierte Menschen — sprich alle Farben, halt mit gegenteiliger Meinung in gewissen Staaten (Florida).

  5. Jonas sagt:

    Äh ja vor allem ist Obama ein Moslem, das ist das viel größere Problem für viele Amerikaner.

  6. Sammy sagt:

    War er früher mal, aber laut Wikipedia ist er inzwischen zur United Church of Christ konvertiert. Ich wage mal zu behaupten, dass er ansonsten nicht da wäre wo er heute ist. 😉

  7. Grainger sagt:

    Hillary Clinton ist für mich eine eiskalte Machtpolitikerin, die notfalls über Leichen geht (zumindest wenn sie den Mord anschließend jemand anders in die Schuhe schieben kann).

    Intellektuell ist sie aber Georgie himmelweit überlegen (was zugegebenermaßen nicht allzu schwer ist :D).

    Ob die USA bereits reif für einen farbigen Präsidenten sind wage ich nicht zu beurteilen (auch wenn ich es bezweifle, aber ich mag mich da täuschen).

    Einen Moslem werden sie ganz sicher nicht wählen, ob sie einem ehemaligen und konvertierten Moslem mehr trauen bezweifele ich aber ernsthaft, wer seinen Glauben einmal verrät macht das bei nächster Gelegenheit vielleicht wieder (zumindest aus Sicht der christlichen Fundamentalisten wird sich das imho so darstellen).

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