Alles Gute Albert.

Heute, am 14. März, vor 127 Jahren wurde in Ulm Albert Einstein  geboren. Damals konnten seine Eltern noch nicht ahnen, dass ihr Sohn einmal die Welt der Wissenschaft revolutionieren würde.

Einsteins erste große, und wahrscheinlich auch bekannteste Entdeckung, war die Relativitätstheorie, welche 1905 veröffentlicht wurde. Ohne sie wäre die moderne Physik nicht das, was sie heute ist.

1921 wurde ihm der Nobelpreis für seine Dienste um die theoretische Physik verliehen, wobei die Deutung des photoelektrischen Effektes mit Hilfe der Lichtquantenhypothese ausschlaggebend war. Kritisch dagegen stand er der Quantenphysik gegenüber, was in denkwürdigen Diskussionen mit Kollegen wie Niels Bohr, Erwin Schrödinger und Werner Heisenberg mündete.

Aber Einstein war auch für sein politisches Engagement bekannt und berüchtigt. Nach dem ersten Weltkrieg unterstützte er die Gründung der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP). Am Ende der Weimarer Republik trat er mit Zeitgenossen wie Heinrich Mann und Käthe Kollwitz für ein antifaschistisches Bündnis gegen die Nationalsozialisten ein. Er lies sich nie den Mund verbieten und stand zu seiner Meinung, weshalb er später in den USA vom FBI überwacht wurde.

Um sein Leben hatten sich zahlreiche Legenden gebildet, welche sich auch heute noch hartnäckig halten. Besonders der Mythos, er hätte einen minimalen IQ und wäre ein schlechter Schüler gewesen. Dieser wird in den Medien immer wieder gerne aufgewärmt und von Legionen von Schüler als Ausrede für miese Zensuren genutzt. Laut seinem Abiturzeugnis* von der Kantonsschule Aargau hatte er ausgerechnet in Mathe und Physik eine Sechs. Dumm nur, dass in der Schweiz die Note Sechs für ‘Sehr Gut’ steht. Ebenso ist Einstein in seiner gesamten Schullaufbahn nie sitzen geblieben. Er hat sich auch nie einem IQ-Test unterzogen, daher beruhen alle Angaben dazu auf Spekulation.

Alles in allem war ein Mann, der trotz aller Wissenschaft seine Menschlichkeit nicht verloren hat, wie auch das berühmte Photo mit der herausgestreckten Zunge anlässlich seines 72 Geburtstages zeigt.

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This image was first published in the United States in 1923 or later, but is considered public domain by the Library of Congress as explained here because its copyright has not been renewed or has been formally released, or for another reason.

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Eine Antwort zu “Alles Gute Albert.”

  1. Chris sagt:

    Wieder was gelernt. :) Ich hab wirklich an die Legende «schlechter Schüler» geglaubt.

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