Alan Cox patentiert DRM

Der bekannte Linux Entwickler [[wikipedia:de:Alan Cox]] hat das Patent für DRM beantragt. Die Folgen für die RIAA bzw. andere DRM-Fetischisten könnten desaströs sein.

19 Antworten zu “Alan Cox patentiert DRM”

  1. Maxx sagt:

    Genial… ^^

  2. floyd sagt:

    Da kann man dem guten Mann nur viel Glück wünschen 😉

  3. […] DIeses Spiel mit dem Feuer hat wenigstens Stil. Alan Cox, Hacker und Kernelentwickler hat das Patent für DRM beantragt. Welche Folgen das für die Befürworter dieses Teufelszeugs haben könnte ist wohl klar oder? Also ich find den Schachzug genial, hier passt es mal mit den eigenen Waffen zurückzuschlagen. Da danke ich f!xmbr für die Information. […]

  4. Chris sagt:

    Feine Idee… 😀

  5. kobalt sagt:

    *g* Go, Alan, go!

  6. […] Der bekannte Linux-Kernel Entwickler Alan Cox hat das Patent für DRM beantragt. Die Folgen für die RIAA bzw. andere DRM-Fetischisten könnten desaströs sein. (Reblogged from F!XMBR) […]

  7. […] Gibts ja auch mal. Und Fixmbr hat’s gefunden: Alan Cox beantragte das Patent f?r Digital Rights Management. Was mich wundert ist, warum das noch keiner hatte?! Wenn es so ist, haben die Rebellen dem Imperium eine empfindliche Schlappe beigebracht. VIA […]

  8. […] Ich bedanke mich für diese äußerst positive Nachricht bei fixmbr […]

  9. […] Da pseudo-philosophier ich hier letztens noch über die bröckelnde DRM-Front und was passiert? Alan Cox, einer der bekanntesten Linux-Entwickler, lässt sich DRM patentieren. […]

  10. DonTermi sagt:

    Bin froh wenn DRM endlich verschwindet. Denn nur MP3 kann jeder Player problemlos abspielen.

  11. Oli sagt:

    mp3 wäre auch noch gut, denn legal wird es im Prinzip auf keinem Rechner genutzt. In der Regel wird lame genutzt und das wird aus gutem Grund, ebenso wie Xvid, nicht als Binärpaket offiziell angeboten.
    Zwar spielen da Punkte wie «für privaten Gebrauch» bla bla eine Rolle, aber das differiert von Land zu Land und letztendlich bleibt eine Rechtsunsicherheit über. Was dir heute ein Anwalt vielleicht garantiert so a la «ja geht noch», ist morgen vielleicht strafbar. Erlebten wir ja in diesem Land schon oft genug und für die Zukunft wirds nicht besser.
    Insofern wäre OGG Vorbis angesagt, mich wundert nur warum es so gut wie kein Player unterstützt, ist es frei und nachweißlich besser. Gut da kommen die Shops hinzu, die WMA mit DRM oder mp3 anbieten bzw. AAC, aber mal ehrlich für die paar «Bytes» würde die Firmware überall noch langen.

  12. Chris sagt:

    Das müsste man man mal untersuchen, warum die Leute immer noch auf Mp3 abfahren, selbst wenn es bei kostenlosen Alternativen das OGG Vorbis-Format gibt. Ich merke das auch bei mir, habe ich die Wahl, entscheide ich mich für Mp3.

    Nochmal zum DRM, golem.de schreibt dazu:

    Der Linux-Kernel-Entwickler Alan Cox hat im Auftrag seines Arbeitgebers Red Hat zwei Patente in Bezug auf Digital Rights Management (DRM) beantragt.

    […]

    Red Hat gehört allerdings auch zum Open Invention Network, das Patente kauft und diese lizenzfrei anbietet.

    […]

    Die Patente sind lizenzfrei für alle, die sich verpflichten, nicht mit ihren eigenen Patenten gegen Linux bzw. einzelne Linux-Anwendungen vorzugehen. Es wäre also durchaus denkbar, dass Red Hat hier in diesem Sinne handelt.

    Wäre also durchaus denkbar, dass die Patente lizenzfrei werden, DRM aber nicht aus der Welt verschwindet.

  13. Falk sagt:

    warum die Leute immer noch auf Mp3 abfahren

    ganz einfach — weils da war, als es gebraucht wurde und mittlerweile so weit gefestigt, das sich selbst Folgeformate schwer tun, an dieser Dominanz zu rütteln. Das Gerätehersteller dann natürlich das am weitest verbreitete Format als den kleinsten gemeinsamen Nenner ansehen, ist doch nicht unlogisch. Und damit wird das Format weiter gegeben sein, egal wieviel besser Ogg oder Andere sind oder sein werden.

    Man sollte das nicht immer nur vom technischen Standpunkt betrachten 😉

  14. Oli sagt:

    Man sollte das nicht immer nur vom technischen Standpunkt betrachten

    Mache ich auch gar nicht, weiß aber auch vom techn. Standpunkt her das es eine Kleinigkeit darstellt und der massive Gebrauch von mp3 nicht vom Verkauf herührt, sondern von den Raubkopien 😉

    Verbreitet in den Anfangszeiten durch einen illegal verbreiteten Fraunhofer Codec (Radium hieß der glaube ich).

    Im Herbst 1998 sandte das Fraunhofer-Institut Nachrichten an verschiedene Audio-Codec-Entwickler, dass das Verteilen oder Verkaufen von MP3-Audio-Codec-Software lizenzrechtlich geschützt ist und dafür eine Lizenzgebühr entrichtet werden muss. Von dieser Ankündigung waren vor allem viele Freie-Software-Projekte betroffen, die daraufhin ihre Entwicklung meistens einstellten (siehe auch LAME).

    Christopher Montgomery begann daraufhin, den freien und nicht von Lizenzen oder Patenten betroffenen Audiocodec Vorbis zu entwickeln. Der Name Vorbis stammte dabei von der Figur ?Exquisitor Vorbis? aus Terry Pratchetts Scheibenwelt-Roman Einfach Göttlich.

    Im April 2000 trat das Projekt erstmals an die Öffentlichkeit und stellte den damals noch unter der LGPL stehenden Audiocodec vor [1]. Im März 2001 wurde die Lizenz des Codecs in eine BSD-artige, weniger restriktive Lizenz geändert, um die Verwendung des Codecs in kommerziellen Produkten zu vereinfachen [2].

    Wikipedia.de

    Die Verbreitung ist also eine Tatsache, aber ebenso hirnrissig wie das Filesharing als Jäger– u. Sammler Mentalität 😀

  15. Chris sagt:

    Radium sagt mir irgendetwas — da war mal was, lange vor LAME… 😮

  16. Falk sagt:

    Das «Problem» ist ja auch noch, dass diese Dominanz nur durch die Industrie selbst durchbrochen werden könnte. Und genau dies werden sie im Leben nicht tun, sondern wie gehabt eher kommerzielle Varianten bevorzugen. Ich versteh ja persönlich genausowenig die Verbreitung von Windows-Media, Real-Media oder Quicktime 😉

  17. Falk sagt:

    Noch einer — Netzpolitik verweist grad auf einen Artikel bei Wired, in welchem MP3 als die einzige Chance für die MI angesehen wird.

    Auf gut deutsch — an der Vormachtsstellung von MP3 wird sich mittel– bis langfristig nichts entscheidendes ändern.

  18. […] Genauso erstaunlich finde ich es, dass Alan Cox ein Patent besitzt, welches den Titel “Rights management system” trägt. (Mehr Info) […]

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