Aktueller TV-Tipp

Heute Abend läuft um 21.50 Uhr in der ARD das Magazin [plusminus. Heute mit einem interessanten Thema:

Die dubiosen Geschäfte mit Abmahnungen

Ob kleiner Verstoß gegen Urheber– und Lizenzrechte oder ein Lapsus im Impressum — findige Kanzleien zocken naive Internet-Nutzer mit überzogenen Abmahnungsverfahren ab. Die Masche: Erschreckend hohe Forderungen mit fragwürdigen Streitwerten werden zu einem «wohlmeinenden» Kompromiss runtergehandelt, den viele Betroffene dann zahlen, um möglichst schnell rauszukommen aus der Geschichte. Nicht zuletzt gehören viele Mittelständler zu den Geschädigten. Das Geschäft läuft so gut, dass mittlerweile rechte Abmahnungswellen rollen. (Quelle)

Das ist in soweit interessant, als dass ich noch auf keiner der einschlägigen Seiten einen Hinweis darauf gefunden habe — schau m’er mal, was die Kollegen der ARD da ausgegraben haben, an die (uns bekannten) Betroffenen scheinen sie sich nicht gewendet zu haben.

7 Antworten zu “Aktueller TV-Tipp”

  1. Oli sagt:

    Warum? Nun ich erinnere mich noch an die letzte Tagesschau News in puncto abgemahnte Bloggerin — lief irgendwie so darauf hinaus «viel tamtam um nichts bei den Selbstdarstellern».

  2. Chris sagt:

    Da liefen die Verbindungen ein wenig anders. 😉 Klick. Und selbst wenn, man sollte auch über den Tellerrand hinausschauen (ich weiß, das tust Du, ich weiß es im Moment nicht anders auszudrücken), auch wenn man anderer Meinung ist, verarscht wird, was auch immer. :)

  3. Lawe sagt:

    Na da bin ich aber auch mal gespannt, was die da zeigen :-)
    Eigentlich könnten sie ja was zur Gegenklage von Supernature zeigen, wobei ich glaube, dass wie in allen anderen Berichten dazu die Foren als «Böse» dargstellt werden. Mal gespannt, ab wann Blogs auch dazugehören…

  4. Chris sagt:

    Die Blogs gehören da schon zu Lawe. :) Ich glaube nicht, dass die was von Supernature bringen, dann hätten die sich bei ihm gemeldet, das hätte er öffentlich gemacht. Btw, schön, Dich hier zu sehen. :)

  5. Oli sagt:

    Es ist ja nicht so das ich ob meiner Kritik der Medien diese nicht nutze, dennoch kann ich sie kritisieren — wie sollte das sonst auch funktionieren. Ein Bild-Blog ohne dieses Blatt zu lesen?
    Tellerrand oder nicht, die Medien — allesamt — fühlen sich bedroht durch Blogs, überhaupt das Medium Internet. Dementsprechend gefärbt ist auch deren Berichterstattung, «Killerspiele» wäre auch so ein Stichwort im Ersten.
    Aber mal davon abgesehen nehmen Blogs auch nicht in Anspruch die objektiven Berichterstatter zu sein, sondern hier wird privat «gesenft», teils hochgeistig, teils «banal» — aber egal 😉
    Punkt ist die Medien arbeiten eben in vielen Fällen nicht objektiv und da muß ich nicht unbedingt zur Bild schauen und auch diese Kritik prallt ab mit der profanen Bemerkung vom ahnungslosen Selbstdarsteller der zu höherem strebt. Übrigens sah ich noch keinen Blogger der dies von sich behauptet, diese Definition wurde den Leuten auch von den Medien auferlegt.
    Früher ohne Netz und Privat-TV, nicht das ich letztere als bessere Instanz betrachte ;), betrachtete ich die Öffentlich-Rechtlichen auch als objektiv — Qualität erster Güte (Monitor …). Mit der Zeit lernt man jedoch hinzu, wird erfahrener, inzwischen kann man im Netz mit diversen News-Quellen abgleichen. Man sieht die Nuancen in der Berichterstattung und wie diese Nuancen auf die jeweilige Klientel wirken, man sieht wie viele immer noch an die Qualiät des «Staatsfernsehens» ( nonplusultra Tagesschau ) glauben.
    Ergo beginnt man massiv zu kritisieren und ist die meiste Zeit recht skeptisch, insbesondere in Belangen in denen diese Medien befangen sind.
    Btw. bin ich die Kiste aus diesem Grund schon knapp über ein Jahr los und ich habe es keinen Tag bereut — im Gegenteil :)

  6. Chris sagt:

    Es ging in erster Linie um gewerbliche Abzocke, dass es Privatpersonen auch manchmal trifft, ärgerlich, aber es ging um die armen gewerblichen Anbieter, die einen kleinen Fehler machen und dann abgemahnt werden. Sprich: Es kam immer wieder das Wort Fehler in dem Bericht vor, es wurde dem arbeitslosen Anwalt um die Ecke geziegt, wie man Geld verdient, heißt: Es wurde gezeigt, wie abgemahnt wird, wie man Fehler findet — und das die Abgemahnten halt zahlen. Unsere gekaufte Justizministerin wurde interviewt, man sei zur Zeit am überlegen, ob man bei Privatpersonen einen maximalen Streitwert gesetzlich festlegt, sie hat da so Zahlen von 1.000 Euro in den Raum geschmissen, naja, wie Politiker halt so sind, das wird noch Monate dauern, wenn überhaupt was passiert. Wenn man den Bericht nicht geschaut hat, hat man auch nichts verpasst.

  7. Falk sagt:

    Also wieder nüx verpasst — gut so, dann bleibts dabei: TV macht krank! :) (Btw. hab keinen)

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