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adical und die Musikindustrie — Minus mal Minus ergibt Plus. Naja, oder auch nicht

adical

Kennt wer noch dieses totes Gebilde, welches auch in Deutschland viele Blogger abgemahnt hat? Ich spreche von dem Gebilde, welches alles daran setzt, Schulhöfe zu den zentralen Dealer-Plätzen unserer Gesellschaft zu machen, welches ihre besten Kunden kriminalisiert, verfolgt und drangsaliert. Es ist das Gebilde, welches eng mit einem schweizerischem und einem hamburgischen Unternehmen zusammenarbeitet und sich so einen gewissen Ruf doch sehr mühsam erarbeitet hat. Für dieses Gebilde ist jegliches Filesharing kriminell und vom Gesetzgeber zu unterbinden. Dieses Gebilde lässt andere Unternehmen in bester Stasi-Manier für sich arbeiten und geht sogar soweit, Musik, welche unter Creative Commons-Lizenz steht, bei Rapidshare löschen zu lassen. Das hamburgische Unternehmen, welche im Auftrag unseres Gebildes arbeitet, ist bei Hausdurchsuchungen zu gegen und stellt schon mal rechtswidrig Server ins Internet und bietet urheberrechtlich geschützte Musik zum Download an, damit Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die unserem Gebilde und den Partnern auf den Leim gegangen sind, gesetzlich verfolgt werden können.

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Die Profis von adical

Erst waren es die Unterstützer des chinesischen Mörderregimes, dann folgte der SPIEGEL mit seinem lächerlichen Sonderheft, zum Schluß wurde für Kodak geworben1 — und heute? Gibt man sich die Blöße, Alice Schwarzer dafür zu kritisieren, dass sie für die BILD wirbt, klasse, und das von Yahoo-Werbern, das ist die Krönung, ehrlich — und aktuell: Kein Werbepartner von adical zu sehen. Hey Jungs und Mädels, Ihr verschenkt bares Geld, Stichwort Planungssicherheit, das nächste Festival kommt bestimmt. Euer Klickvieh Eure Leser sind da, nicht aber Eure Volksverarsche Manipulationen sensationell neuen Werbeformen profanen Flashbanner, was ist los? Euer Klickvieh Eure Fans haben sich doch schon so an Eure Kultur gewöhnt, und nun? Wo ist sie hin? Der Code ist im Quelltext immer noch enthalten. Liegt es an der Konkurrenz? Mit mir könnt Ihr über alles reden. 😀

Ihr wolltet die Werbetreibenden für Euch gewinnen — das hat insbesondere bei Yahoo und Cisco gut geklappt. Feine Presse habt Ihr Euren Partnern gebracht — es lag aber nicht an Euren Texten und lächerlichen Distanzierungen, dafür haben andere gesorgt, auch der Autor dieser Zeilen. Ich meine es doch nur gut mit Euch — vielleicht ist Euch noch gar nicht aufgefallen, dass zur Zeit kein Werbepartner angezeigt wird. Hey, Ihr braucht Euch nicht bei mir zu bedanken — das habe ich gerne getan. 😀

Also, seht zu, dass Eure Werbepartner wieder angezeigt werden. Ihr seid doch Profis, oder? Dann darf das nämlich nicht wirklich passieren. Für kurze Zeit, okay — aber der Ausfall beläuft ja nun schon über längere Zeit. Reißt Euch mal zusammen. Nicht dass Euch noch jemand die Ohren langzieht. Ich mein ja nur, für den einen oder anderen von Euch wird es kaum finanzielle Folgen haben — schließlich sind Eure Webseiten mit anderer Werbung zugeballert — aber hey, Euer Klickvieh Eure Leser, die verwirrt Ihr, ehrlich jetzt. Und ja, ich höre schon auf und verspreche, auch nicht mehr zu lachen. 😀

Die erschreckende Geschichte von adical zum Nachlesen:

adical — Und die nächste Inzestveranstaltung?

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Alice im Wunderland …oder
adical in der Blogosphäre

adical startet — schlimmer als befürchtet

adical und die Hilflosigkeit

adical — wann und wie folgt der Relaunch?

adical — Eine Replik

adical — Warum Werber den Mund halten sollten

adical — Aus gegebenem Anlaß

adical — Blutblogging reloaded

Das China-Syndrom

adical — 8−19−5−1

adical — Es wächst zusammen, was zusammen gehört

  1. Und ja, die Intermezzos zwischendurch habe ich auch noch im Kopf bevor jemand aufschreit. []

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adical — Es wächst zusammen, was zusammen gehört

Wenn ich heute den Beitrag da bei Spreeblick zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking lese, muss ich an den Mann denken, der Frauen verprügelt, und schließlich ins Frauenhaus einzieht — kann mir wer erklären, warum? Es ist nur noch peinlich, so gut wie alle Schamgrenzen fallen. netzpoltik.org regt sich künstlich über Seifenoper-Werbung bei Sevenload auf, Yahoo-Werbung auf der eigenen Firmen-Webseite ist okay. Andere Yahoo-Werbeträger verarschen informieren die eigenen Leser, es war alles ein Fehler. Da passt hervorragend der Paris Hilton-Artikel vom Niggemeier zu, ein wenig umgeschrieben die Einleitung: Yahoo hat einem neuen publizistischem Genre zum Durchbruch verholfen — die Webseitenwerbung, die sich von sich selbst distanziert. Und zum Abschluß: Und sie merken nicht einmal, wie lächerlich und verlogen sie sind, wenn sie für Yahoo werben.

Das neoliberale Kampfblatt SPIEGEL hat ein neues Special auf den Markt gebracht: Leben 2.0 — Wir sind das Netz — Wie das neue Internet die Gesellschaft verändert. Ein meiner Meinung nach dilletantisch zusammengeschriebenes, reißerisches Machwerk — Thomas schreibt dazu:

Irgend etwas, ich weiß nicht was, sagte mir, dass diese Ansammlung paranoider Überschriften und Vorspänne von der Zeitschriften-Firma «Spiegel» mir das schöne Wetter verhageln würde.

Wonkos Meinung stand auch schnell fest:

Ich habe jeglicher Versuchung das tolle und frische «Spiegel Special» zu erstehen, vollkommen widerstanden. Ein kurzer Blick in den Inhalt, ein paar Minuten des Überfliegens einiger Artikel und ich hatte schon wieder die Schnauze voll. Soetwas heisst doch nur noch deswegen Journalismus, weil es zufälligerweise gedruckt wird. Erbärmlich?

Ich mag es kaum schreiben, aber bei meiner Überschrift, wo ich gerade das Thema angesprochen habe — wofür macht adical nun Werbung? Tadaaaaa: Für das Special vom SPIEGEL Leben 2.0 — Wir sind das Netz — Wie das neue Internet die Gesellschaft verändert. Ich liech lang, das ist sooo genial. Es wächst zusammen, was zusammen gehört. Das neoliberale Kampfblatt und die die Herren und Damen von adical — wie sagte lahnix dazu: So gerne ich bis vor ein paar Monaten betreffende Personen/Blogs gelesen habe, die VCasts angeschaut habe, etc. pp., so sehr widert mich dieses scheinheilige, mittlerweile neoliberale, Geklüngel an. Da stellt sich natürlich die Frage, ob lahnix in die Zukunft schauen kann. 😉

Ich verweise da nochmal auf die Kollegen von zafical (immer in ultra-hipper Kleinschreibung und fett bitte), die passend geschrieben haben:

Falls Sie als absolut gewissensloser Blogger meinen, es ist nun endlich an der Zeit, ihr minderwertiges Geschreibsel im Internet zu Geld zu machen — egal mit welchen minderwertigen oder ethisch umstrittenen Produkten oder Dienstleistungen, dann schreiben Sie uns schnell an. Wir melden uns umgehend, denn wir sind genauso verzweifelt und geldgeil wie Sie.

adical und das Special vom SPIEGEL — es wächst zusammen, was zusammen gehört.

adical auf F!XMBR:

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adical — Eine Replik adical — Warum Werber den Mund halten sollten

adical — Aus gegebenem Anlaß

adical — Blutblogging reloaded

Das China-Syndrom

adical — 8−19−5−1

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Deutsche Blogger wollen Geld verdienen
adical-Konkurrenz startet

zafical Header

Das neu gegründete Hamburger Unternehmen zafikal ist der Meinung, Werbung nervt, Werbung stinkt, Werbung tötet, Werbung ist Energieverschwendung. zafikal glaubt, dass Werbung in Blogs völlig obsolet sein kann. Für die Werbenden ebenso wie für die Blogger. F!XMBR hat mit dem großen Vorsitzenden der ZAF, dem zafikal-CEO, über das Geschäftsmodell des Weblog-Werbenetzwerkes und über das Geldverdienen mit Blogs gesprochen.

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adical-Konkurrenz startet«

adical — 8−19−5−1

Ich hatte gestern in einem Satz kurz darauf hingewiesen, der Don macht es heute an einem expliziten Beispiel fest. Es geht um die Tatsache, ob die adical-Werber dazu verpflichtet sind, ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) in ihrem Impressum anzugeben. Schauen wir vorab mal kurz, ob die Damen und Herren überhaupt verpflichtet sind, ein Impressum zu führen. Dazu ist die Webseite 13 Fragen zum neuen Telemediengesetz von der Kanzlei Dr. Bahr eine gute Anlaufstelle. Zur Impressumspflicht schreibt Dr. Bahr:

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adical — Blutblogging reloaded

Über die Blutblogger von adical habe ich schon das eine oder andere geschrieben. Ich war der festen Überzeugung, Cisco war ein Versehen, man hat sich bei adical schlicht und einfach nicht vorher mit dem Unternehmen auseinandergesetzt, man war entgegen den eigenen Anündigungen unprofessionell. Diese Vermutung wurde dann auch indirekt bestätigt durch eine Aussage von Johnny:

Oh, so ein Fall wird sicher wieder eintreten, ich gehe davon aus, dass es noch den ein oder anderen Kunden geben wird, den der ein oder andere Blogger für moralisch nicht vertretbar hält.

Das war offensichtlich eine Lüge (auch wenn im nächsten Satz relativiert wird) und ich habe mich gerirrt. //Nachtrag: Ich sehe gerade, besser Rene hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich in Johnnys Aussage ein nicht gesehen habe, was da gar nicht war. 😀 Sprich: Schon damals war klar, Cisco ist kein Versehen, es werden andere (war Yahoo schon in Verhandlung?) folgen. Schon damals wussten wohl die Beteiligten, wir nehmen Blutgeld von den Unterstützern des chinesischen Regimes. Ganz schlimm sowas. Naja, was tut man nicht alles für Geld.

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adical — Aus gegebenem Anlaß

Nicht erst seit gestern ist Online-Schleichwerbung verboten.

Hier ist der Hyperlink, der auf die Werbeseite führt, genau so gestaltet, wie die Hinweise, die zu redaktionell gestalteten Seiten führen. Das Erscheinungsbild und die Platzierung sind identisch. Es kann daher selbst bei einer großzügigen Betrachtung nicht mehr davon ausgegangen werden, dass dem Nutzer ein klar erkennbarer Hinweis auf den werbenden Inhalt der Seite erteilt wird, auf die er weitergeleitet wird. (…)

Der Anzeigen-Hinweis auf der zweiten Seite, auf die man nach Betätigung des Links gelangt, «entschleiert» hier den Werbecharakter nicht in ausreichendem Maße.

Das stellte schon das LG Berlin fest — und auch Ihr habt beim BILDblog den Kopf geschüttelt, wenn BILD mal wieder dagegen verstoßen hat.

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adical — Warum Werber den Mund halten sollten

Hier hatte ich es bereits angekündigt — hier nun ein paar Gedanken zu dem Herrn Lobo und seine Worte, die, das kann man schon mal zusammenfassend sagen, perfekt zum SPIEGEL passen. Gleich zu gleich gesellt sich gern. Johnny hatte das kommunikative Heft in die Hand genommen, hätten sie es nur dabei belassen. Die Worte, die beim SPIEGEL zu lesen sind, lassen mich nur laut ausrufen: Liebe Werber, haltet einfach das Maul den Mund — da kommt nichts bei rum. :)

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adical — Eine Replik

BlogfundamentalistWir befinden ins im Jahr 2007 n. Chr. Kleinbloggersdorf ist von Werbetreibenden besetzt. Ganz Kleinbloggersdorf? Nein! Ein von 2 unbeugsamen Bloggern bevölkertes Blog hört nicht auf, den Werbetreibenden Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die werbenden Blogger, die als Besatzung in den befestigten Lagern adical, Shoppero, Edelight und Trigami liegen.

Gestern hat Johnny (endlich) das kommunikative Heft bei adical in die Hand genommen. Er hat seinen Artikel schlicht und einfach Antworten genannt. Die Blogosphäre jubelt — die ganze Blogosphäre? Nein! Auch wenn der Text an manchen Stellen entwaffnend ehrlich ist, habe ich ein paar Anmerkungen zu machen schließlich zielt ein Teil der Antworten auch auf F!XMBR, hier wurde und wird adical besonders kritisch begleitet.

1. Start-Up oder nicht.

Das ist völlig unerheblich. adical ist ein gewinnorientiertes Unternehmen und ist dementsprechend den Gesetzen des Marktes unterworfen, genauso wie Eure Mitbewerber. Und Ihr habt sehr wohl Risikokapital eingesetzt — und wenn es nur Euer eigenes war. Diese auf Emotionen schielende Argument, wir sind die Guten, greift nicht. Das adical-Netzwerk ist schlicht und ergreifend ein Unternehmen. Ich höre schon das Gegenargument, das muss doch nichts Schlechtes sein, Chris. Richtig, doch wird man doch wohl die negativen Begleiterscheinungen ansprechen dürfen.

2. Die Auseinandersetzung, der Tonfall

Eines meiner bliebtesten Stilmittel, welches ich gerade bei emotional geführten Debatten verwende, ist das der Polemik. Das Problem dabei ist, dass die Antworten darauf sich häufig mit diesem Stilmittel beschäftigen und nicht mit dem Inhalt der Kritik. Das weiß ich, das wird auch immer so sein, selbst mir passiert das ab und an. Nichtsdestotrotz verwahre ich mich gegen die Unterstellung der Beleidigung oder gar — wie es der gute Mike, wahrscheinlich als lächerliche Retourkutsche, ausdrückte — der Verleumdung. Ich hier auf F!XMBR, ich bin kleiner Privatblogger, der sich mit den Methoden eines Unternehmens oder dem Unternehmen selbst und seinen handelnden Personen auseinanderetzt. Nichts weiter.

Wenn sich jemand persönlich, privat, als Mensch beleidigt gefühlt hat, sory for that, das war nicht meine Absicht.

Johnny schreibt zum Schluß das richtige: Das adical-Netzwerk mit allen Blogs, alle wie sie da sind haben nun regelmässige Einnahmen, ich hoffe, sie sind sich der rechtlichen Konsequenzen bewusst, hat professionell zu kommunizieren. Wenn ich hier mal nen Fehler mache, who cares — ich verdiene nicht einen Cent mit F!XMBR, das Gegenteil ist der Fall. Ich als kleiner Privatblogger kann es mir erlauben, auch ohne das kleinste Stück Glaubwürdigkeit zu verlieren. Das adical-Netzwerk will professionell — ein Unternehmen — sein? Dann seid es auch.

3. Die verschiedenen Ideen der Werbung

Das ist mir ja sowas von egal. Werbung ist und bleibt nervig, schlicht und einfach crap. Besonders natürlich bewegende Werbung wie der Flashdreck. Der Vergleich mit YouTube hinkt im Übrigen, den lasse ich nicht zu — YouTube startet erst, wenn ich auf Play drücke — bei adical fing der Mist mit dem Betreten der Seite selbstständig an zu laufen. Was ich damit sagen will: Der User hatte nicht die Chance, selbst zu entscheiden, ob das Flash eben anfängt zu laufen oder nicht. Und wenn Ihr nun argumentiert, Euer Kunde ist für neue Werbeformen noch nicht bereit, dann hätte man das vielleicht von vornerein kommunizieren müssen, und nicht vollmundig versprechen, wir sind neu, wir sind besser. Zudem Werbung immer crap ist, aber wiederhole mich. Die Form der Werbung ist meiner Meinung da völlig egal. Aber ich lasse mich da gerne in Zukunft überraschen, welch großartige Ideen Ihr ausarbeitet. Überzeugt mich!

4. Der Datenschutz

Es ist völlig egal, ob nun IP’s gespeichert werden oder nicht — Techniker anwesend, wie will man sonst unique IP’s erkennen? Es werden Statistiken en masse angelegt — über jeden Besucher. Es kann ein Bewegungsprotolkoll angelegt werden, uswusf. User Y surft um 10.00h auf Spreeblick, um 12.30h war er dann beim Pottblog… Der Verweis auf andere Systeme greift — wie immer — auch hier nicht. Auch die anderen Systeme werden hier und auf .get privacy kritisiert. Tacheles: Wir kämpfen hier täglich gegen die Überwachungsflut — ich setze um den Adservern zu entgehen wie unzählige andere Internetuser Adblocker ein — das Thema (Überwachung) ist sogar schon auf Spreeblick angekommen. Geht es nun aber um den schnöden Mammon, ist auf einmal alles egal und vergessen. Das ist doch Blödsinn — steht zu dem Müll, explizit genannt sei hier auch netzpolitik.org, und gut. Lasst solche Themen dann aber auf Euren Blogs sein. Da huscht dann immer ein Lachen über mein Gesicht.

5. Die Moral und die Kunden

Zu Cisco muss man nicht mehr viel schreiben. Ich bin der Überzeugung, Ihr habt es einfach verpennt, verschlafen, whatever — Ihr wart Euch nicht bewusst, welcher nette Kunde Cisco war. Okay, das kann passieren. Menschen mit Rückgrat hätten aber, nachdem es hier auf F!XMBR bekannt gemacht wurde, sofort den Banner von der eigenen Homepage entfernt. It’s so easy, or not?

Aber dann wäre ja Geld verloren gegangen, evtl. sogar Vertragsstrafe fällig gewesen, nicht wahr?. Also redet bitte nicht über Moral, die gibt es in der Werbeindustrie nicht. Ihr seid, ich schrieb es oben schon, den Gesetzmässigkeiten des Marktes unterworfen, da existiert schlicht und einfach keine Moral. Da nutzen auch keine Hinweise à la, wir haben schon Abzocker abgelehnt. Ihr habt für die Great Firewall of China , mit der auch Dissidenten, Regimekritiker verfolgt, gefasst, gefoltert, eingesperrt wurden, geworben. Wollen wir uns wirklich über Moral unterhalten? Ich denke nicht, dann wird es wieder arg polemisch.

6. Abhängigkeit — Unabhängigkeit

Immer wieder wird von den Befürwortern von Werbung angeführt, dass Geldeinnahmen unabhängig machen. Das sehe ich nicht so, das Gegenteil ist meiner Meinung der Fall. Gerade der Fall Cisco hat es bewiesen, man muss sich nur mal Johnnys Worte anschauen, wie er versucht, was zu sagen, was er nicht sagen darf oder nicht sagen möchte — aus Verpflichtung gegenüber einem (ehemaligen) Kunden. Der Fall beweist meiner Meinung nach, dass eine Abhängigkeit zum Kunden gegeben ist — und ganz im Ernst: Es wäre ja auch schlimm, wenn es nicht so wäre. Da kann zigmal geschrieben werden, ich darf auch über den Werbekunden schreiben, was ich möchte. Es ist einfach Blödsinn. Die Abhängigkeit ist schlicht und einfach gegeben. Ich behaupte sogar, sie geht noch einen Schritt weiter. Gerade vom Interesse her, die Kenntnis ist auch vorhanden — warum hat sich keines der adical-Blogs in die Shoppero-Diskussion eingeschaltet — mal von einem Screenshot-Gag von Felix abgesehen? Weils ein Mitbewerber ist? Weils um die gleiche Thematik geht, sie auf adical zurückfällt. Ich bin mir sicher, der eine oder andere adical-Netzwerker hätte mit Sicherheit etwas zu sagen gehabt — hat aber aus vielleicht unterschiedlichen Gründen den Mund gehalten. Und das soll sie nun sein, die neue Unabhängigkeit. Nope — willkommen in der neuen Abhängigkeit, Folks.

Ich habe in diesem Artikel versucht, die Polemik beiseite zu schieben, da ich u. a. in den letzten Wochen einen sehr konstruktiven und auch offenen Mailkontakt mit Johnny hatte. Ich hoffe, es ist mir weitesgehend gelungen. Wenn nicht — ich verschicke gerne Taschentücher. 😀

Persönlich und menschlich wünsche ich Johnny und den Adicalianern alles Gute, keine Frage — nur, es tut mir leid, mit der Werbung habe ich es nicht so. Und wer sagt, Werbung sei toll, der lügt sich selber was vor. Ich habe noch niemanden im realen Leben getroffen, der Sonntagabend den RTL-Spielfilm wegen der Werbung schaut — im Gegenteil. Wegen der Werbung holt man sich den Film auf DVD. Genauso wirds hier auf den Blogs laufen. Wegen der Werbung wird keiner vorbeischauen — es werden aber Leute wegen der Werbung abschalten.

adical auf F!XMBR:

adical — Und die nächste Inzestveranstaltung?

adical, AAL, Datenschutz und andere Luftschlösser

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adical in der Blogosphäre

adical startet — schlimmer als befürchtet

adical und die Hilflosigkeit

adical — wann und wie folgt der Relaunch?

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adical — wann und wie folgt der Relaunch?

24 Stunden — 1.440 Minuten — 86.400 Sekunden — das ist eine verdammt lange Zeit für ein Blog, ein Web 2.0 Startup, für das Internet allgemein. Gesten Nachmittag um 15.28h schrieb Dr. Dean einen Kommentar im adical-Blog. Dieser Kommentar wurde als letztes freigeschaltet, seitdem ist Totenruhe. Seit 24 Stunden ist nichts passiert, keiner Interaktion, keine Kommunikation, rein gar nichts, rien ne vas plus — man kann zu dem Schluß kommen, dass adical in der derzeitigen Form schlicht und einfach gescheitert ist. Die Frage die man dann stellen muss: Wann und wie folgt der Relaunch?

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adical und die Hilflosigkeit

dollar

Was ich von adical halte, ist mittlerweile nicht wirklich ein Geheimnis mehr. Cisco, China, Flashbanner, die Liste der unglaublichen Verfehlungen zum Start des gruscheligen Werbenetzwerkes einiger InzestBlogger ist lang. Vorgestern hat sich dann einer der Gründer, Bloghahn Sascha1 zu Wort gemeldet — auf meine Replik keine Antwort, darum nun von mir eine weitere Antwort hier: Bei so viel Blödsinn bin ich fast hintenrum gekippt. Wie man nur so viel Schwachsinn in einen Text packen? Muss daran liegen, dass er von Beruf Werber ist — und ich wohl nicht zur ominösen Zielgruppe gehöre. Nein, halt, da war was — stimmt, Blogger, Blogleser sollen ja genau die Zielgruppe sein — omg…

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  1. Sorry, passt nur zu gut… 😉 []

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