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Linktipps zum Wochenausklang

quirinus schreibt in einem lesenswerten Beitrag über die neue, alte Hatz auf Arbeitslose [1], Vergleiche mit Juden, die vor 1,5 Jahren als gefährlich galten, halten heute diese Vergleiche stand. Dicki ist einer dieser Solzialschmarotzer [2] und hat nun ein Schreiben bzgl. seiner Wohnung bekommen. Die Junge Welt dokumentiert [3], dass die Verschärfung der JudenHartz IV-Gesetze fast gar nicht an die Öffentlichkeit geraten sind, da sie durch die Koaltion in einer Nacht– und Nebelaktion in einer nicht öffentlichen Sitzung beschlossen wurde. Die TAZ stößt ins gleiche Horn [4], ein wenig diplomatischer. Die Frankfurter Rundschau hat einen feinen Artikel über die Nachstenliebe [5] unserer kari katativen Einrichtungen — das Geschäft mit der Nächstenliebe.

Zum Schluß eine feine Rechnung vom Rebell vom g:b [6] zum Spargelstechen: Spargelernte in Deutchland: 65.000 Tonnen = 65.000.000 kg (Quelle [7]). Ein Pole erntet im Akkord 250 kg pro Tag (Quelle [8]). Rechnen wir großzügig mit 70.000 Tonnen = 70.000.000 kg pro Jahr und 200 kg Ernste pro Tag und Stecher: 70.000.000 dividiert durch 200 kg/tag = 350.000 Manntage. Die Spargelernte dauert etwa 2,5 Monate = 75 Tage. Also 350.000 Mannstunden dividiert durch 75 Tage macht 4.666 Spargelstecher. Nehmen wir großzügig an, die gleiche Anzahl an Mitarbeitern fürs Waschen und Verpacken, runden auf, kommen wir für 75 Tage auf 10.000 Jobs. Der Rebell sagt dazu [6]:

Jetzt muß ich mal fragen, warum Herr Clement und Frau Christiansen so ein Gezeter um das Spargelstechen machen und warum die Bundesagentur für Arbeit gezwungen wurde, ein Sonderprogramm für Spargelstecher aufzulegen und von wichtigerer Arbeit abgehalten wurde?

Es ist absolut lächerlich. Dieses Theater wegen 10 000 Arbeitsplätzen.