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Gib SEOs keine Chance!

SEO-Dreck

Frank hat hier ein interessantes Erlebnis mit einem sogenannten SEO beschrieben [1] — und hat ebenso [2] wie wir deutliche [3] Worte gefunden. Leider [4] kratzt Google nur an der [5] Oberfläche und geht dem Problem [6] mit dem Spam in der eigenen Suchmaschine nicht tiefer auf den Grund. Das Problem mit diesen Netzbeschmutzern wird immer akuter, immer nerviger und nimmt so langsam überhand. Ich lösche derzeit pro Tag mehrere Kommentare, die sich augenscheinlich auf den Artikel oder einen Kommentar vorher beziehen — in der Regel haben sie den Inhalt: Toller Artikel, Kommentar, ich bin ganz Deiner Meinung. Wenn man dann aber den angegebenen Link folgt, landet man beim Partyservice, irgendwas ganz dolles mit Mode oder auch beim guten, alten Ponyhof — nur werden die Viecher da leider nicht geschlachtet. Es sind also profane Werbelinks. Am dreistesten war die gute Anna am Samstag, die auf 4 ältere Artikel ohne jeglichen Bezug in dieser Art geantwortet hat — über der Webseite der guten Anna prangt das Wort SEO.

Da stellt sich natürlich die Frage, wie man diesem per Hand eingetragenen Spam verhindern kann. Fight against Spam [7] hilft gegen die Casino-Freaks, die während des Pokerns durch Viagra einen Ständer bekommen, hervorragend — nur gegen Anna und ihre Freundinnen (auch witzig — im Regelfall werden weibliche Nicks gewählt) helfen diese Tipps nicht. Manche Kollegen haben einen Hinweis unter das Kommentarfeld gesetzt — Werbung wird in Rechnung gestellt. Ob dies rechtlich durchsetzbar ist, kann ich so nicht sagen, vielleicht äußert sich ja mal ein bloggender Rechtsanwalt mit einer Einschätzung dazu. Andere Kollegen löschen einfach den Link und lassen den Kommentar stehen, wieder andere halten es wie wir und löschen den kompletten Kommentar.

Ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehen soll. Mit fallen da im Moment nur Lösungen ein, die die regelmäßigen Leser von F!XMBR auch betreffen — so zum Beispiel das Feld zum Eintragen der URL einfach nicht mehr anzubieten. Gefallen tut mir das aber auch nicht wirklich. So bleibt zur Zeit nur das Löschen, manchmal wenn es mich dann besonders nervt, wird die Abuse-Abteilung des ISPs angeschrieben, mit Hinweis darauf, dass gespamt wird — oder ich schreibe die betreffende Person direkt an und mache eindringlich klar, dass dies der erste und letzte Spam war, den die Person auf unserer Webseite hinterlassen hat. Schau m’er mal. Wenn ich jedenfalls Texte wie den nebenan von Frank lesen [1], gehts mir schon wieder ein klein wenig besser… 😀