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Windows Home-Server

Gibts nun auch als 120Tage Test-Version und damit will Microsoft nun Boden wett machen @home [1]. Problem, die Datenflut steigt auch @home, ein Terrabyte ist da keine Seltenheit mehr. Da wollen Daten gestreamt werden, selbst ganze DVDs sollen stante pede beim heimischen Kinoabend bereitstehen, die private Musiksammlung will zentral gelagert werden, whatever. Kurzum Daten werden gehortet und wollen verteilt werden. Lange schon existieren probate Lösungen für derlei Aufgaben, da wären nur BSD/Linux zu nennen, einmal grundlegend aufgezetzt sind es die Server-Systeme par excellence und wem das ganze noch zu aufwendig ist, für den existieren gar klick’n go–Angebote in Form diverser spezieller, auf diesen Systemen basierenden, Angeboten.

Was nun also soll dieser Home-Server? Nun Microsoft kann keinen Markt unberührt lassen und auch hier möchte man wieder mit den üblichen Schlagworten werben: einfach, alles aus einer Hand1 [2]. Nur ehrlich gesagt trifft das auf Windows überhaupt nicht zu2 [3] und die Einfachheit gerade in diesem Bereich ist schon längst keine Domäne von Windows mehr3 [4] , zuviele schon längst installierte freie Home-Server beweisen tagtäglich das Gegenteil. Warum also sollte jemand, der sich zuvor Gedanken machte, für etwas Geld hinlegen, das im freien Betriebssystemmarkt schon längst erprobt daher kommt und das eben noch für lau?

heise [5]

  1. meint in der Regel ausschließlicher Support nur für die eigenen Produkte und Formate — die ehrlich gesagt kaum ein Mensch nutzt [ [6]]
  2. alles aus einer Hand [ [7]]
  3. insbesondere dann nicht, wenn diese Einfachheit mittels massiver Einschränkung einher geht [ [8]]