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Das Vodafone-Desaster

VodafoneIch hatte gestern ja schon ein paar Zeilen zu Vodafone geschrieben [1]. Fortsetzung dazu am Wochenende — dann entscheidet sich, welche Blogs in Deutschland Geld von einem Zensurprovider annehmen. Zum medialen Desaster selbst haben sich heute aber ein paar Kollegen geäußert. Der Don hat einen ziemlich kaputten Typen getroffen [2], der ihm Internas aus dem Hause Vodafone gesteckt hat. Jetzt gilt es nach Sichtung der Kommentare durch unsere tränenverschmierten Augen, Ihr widerlichen Scheusale, Ihr verkommenen Drecksinternetwichser, URSULA HATTE RECHT MAN SOLLTE EUCH ALLE EINSPERREN!!!! Ix sucht den Dialog und übersetzt einen windigen PR-Artikel Nico Lummas [3]. Über den missratenen Werbespot möchte ich jetzt nicht reden. meine Meinung zu diesem irre teuren und leider total verhunzten Anwanzversuch kann ich leider nicht offen sagen, nur soviel: wir wollten den „Onlinecommunitybenutzern“ schmeicheln, ihnen den Eindruck vermitteln, dass sie irre wichtig sind. Auch Klaus kann auf Internas aus dem Hause Vodafone zurückgreifen [4]. Unterwegs Emails schreiben [boah! so was gibt’s jetzt?], alte Freunde treffen [revolutionär!] oder Neue [sic!] finden, mit Deinem Hobby berühmt werden [du wirst der berühmteste Modelleisenbahner der Welt zum Beispiel] oder eine tolle Geschäftsidee mittels Telefonkonferenz vom Badesee abstimmen [supi, du kannst Geld im Schlaf verdienen] – das ist längst keine Zukunftsmusik mehr [ha, Musik, zwo, drei, vier!], sondern schon jetzt möglich [Donnerwetter!]: Für jeden [der bezahlt]. Und Ralf gibt Vodafone einen entscheidenden Tipp [5]: Die Blogger C-Lebrities werden entfernt! Das Produkt wird fundamental verändert — so wie es die Kampagne eigentlich verspricht! Den Abschluss macht Thomas [6], auch wenn er verkennt, woran sich die Kritik nach diesen Desaster wirklich aufhängen wird. Denn was die Vodafone und Scholz & Friends-Spitze da ablieferte war eine Unverschämtheit. […] Sie orakeln von einer «Internet-Community» und es schwingt «Geheimbund» mit. Tatsächlich aber sind Internet-Anwender keine Gemeinschaft und kein Geheimbund.