25C3: Neusprech im Überwachungsstaat

Politiker wollen ihre Überwachungspläne schmackhaft machen. Neben der inhaltlichen Verharmlosung von Vorratsdatenspeicherung, Onlinedurchsuchung, Videoüberwachung usw. nutzen sie sprachliche Mittel, um ihre Maßnahmen durchzusetzen. Negativ besetzte Wörter werden durch positive ersetzt und rhetorische Muster werden verwendet, um negative Aspekte auszublenden. Der Vortrag beleuchtet Merkmale der Politikersprache, die in Anlehnung an George Orwell als Neusprech bezeichnet werden kann.

25C3

Den Vortrag hält Martin Haase, Professor für romanische Sprachwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Upload: F!XMBR, Quelle: 25C3

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8 Antworten zu “25C3: Neusprech im Überwachungsstaat”

  1. Benni sagt:

    Ähm, ich denke mal, dass es eigentlich nicht beabsichtigt ist, dass das Video automatisch abgespielt wird sobald man eure Seite betritt, oder?

    Ansonsten nochmal danke für den Hinweis!

  2. Andreas Alin sagt:

    Warum denn nicht? Das Video ist ja schon beinahe der eigentliche Artikel.

  3. […] FIXMBR.de bin ich auf einen interessanten Vortrag von Prof. Dr. Martin Haase (Sprachwissenschaftler) […]

  4. Chris sagt:

    Autoplay ist aus.

  5. Napalm sagt:

    Ist es normal, dass das Video im letzten Drittel hin stockt und dann auch gar nicht läuft? Den Vortrag hätte ich noch gern zu Ende gesehen.

  6. Oliver sagt:

    Nein ist definitiv nicht normal, kann aber an Flash hängen oder dem Browser etc. pp. Man kann obiges Video bequem «vorspulen» und auch gegen Ende Zierckes Aussage «genießen».

  7. […] Noch viel eingängiger hat sich Martin Hase, Professor für romanische Sprachwissenschaft, auf dem 25. Chaos Communication Congress mit dem, von ihm frei nach George Orwell getauften, “Neusprech” befasst und schön herausgearbeitet, wie inhaltliche Verharmlosung bereits in einzelnen Wörter ihren Anfang nimmt. Den einstündigen Vortrag kann man sich bei F!XMBR ansehen. […]

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