ArchivApril, 2012

Julia Schramm im Bundesvorstand der Piraten

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Der Bundesparteitag der Piraten lief bisher für mich als Wähler und interessierter Beobachter sehr entspannt. Man muss sich neue Namen merken, lernt neue Gesichter kennen, die man vorher eben noch nicht kannte, das organisierte Chaos ist gar nicht mehr so chaotisch. Die Wahl von Bernd Schlömer gestern zum neuen Vorsitzenden kann man durchaus weise nennen. Eines haben die Piraten gestern bewiesen: Die Piraten und ihre Idee zählen, nicht aber Gesichter.

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Der Bundestag ist kein Hohes Haus mehr

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Schockschwerenot! Die Piraten werden gewählt! Wie konnte es soweit kommen? Die haben keine Inhalte! Das sind Amateure! Die oben genannten Vorwürfe der etablierten Parteien sind unvollständig und doch gibt es eine Antwort auf die Frage, warum Piraten gewählt werden: Es sind die etablierten Parteien selbst.

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Enttäuschung des Jahres: Google Drive

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Kein Hoax, es schallt gerade durch die sozialen Netzwerke: Google Drive ist da. Seit Monaten wird über eine Dropbox– und Skydrive-Alternative spekuliert, es gab vermeintliche Screenshots, exklusive Berichte — und wie immer haben sich alle mehr oder weniger bestätigt. Google Drive kommt mit 5 GB Speicher daher, mehr Speicher lässt sich gegen Bares zusätzlich buchen. Eine Desktop-App und Android App sind bereits veröffentlicht worden, andere Plattformen sollen folgen. Und nun? Gähnende Langeweile.

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Journalistische Verantwortung

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Bild: F!XMBR

Martin Delius hat selbstverständlich eine politische Torheit begangen, als er den Wachstum der Piratenpartei mit dem der NSDAP verglichen hat. Mir fehlen da immer noch die Worte. Ich stelle mir aber auch die Frage nach der journalistischen Verantwortung. Der Spiegel schreibt in seiner Printausgabe:

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Das Niveau des Vizekanzlers

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Foto: F!XMBR

Philipp Rösler hat eine im Prinzip gähnend langweilige Rede auf dem FDP-Parteitag gehalten. Dass er dabei Union und SPD, Grüne und Linke sowie Piraten kritisiert, gehört zur politischen Kultur und ist auch vollkommen richtig. Wenn Rösler allerdings Begriffe verwendet, wie Gutmenschen oder Einheitsparteien, dann muss man diese Terminologie hinterfragen: Gerade diese Begrifflichkeiten werden im rechten Spektrum benutzt, um die demokratischen Parteien zu diskreditieren. Unglaublich, diese Worte aus dem Mund des Vizekanzlers der Bundesrepublik Deutschland zu hören.

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Lieber Volker Beck,

ich mag Sie, wirklich. Sie wären für mich noch einer der wenigen Gründe, die Grünen zu wählen. Ich bin nicht Mitglied irgendeiner Partei, habe lange Zeit SPD gewählt, dann die Grünen, nun sind es die Piraten. Gestern waren Sie und Christopher Lauer in der Fernsehsendung ZDF log in zu Gast. Sie behaupten: Piratenwähler würden Angela Merkel die Macht sichern.

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Kirch lässt grüßen

Die Vereine der Fußball Bundesliga freuen sich über den den neuen TV-Deal mit Sky und der ARD. Rund 2,5 Mrd. Euro sollen in den nächsten Jahren in die Kassen der Clubs fließen. Die Champagnerkorken knallen, Spiegel Online fabuliert gar davon, dass demnächst «extrem teure Mega-Stars» in Deutschland spielen werden. Ein böses Erwachen scheint hier vorprogrammiert.

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Einzelfälle bei den Piraten

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Ich schrieb (zweimal) polemisch auf Twitter: «Die Piraten dulden Holocaustleugner in ihren Reihen.». Egal, ob Relativierung oder Leugnung, wie auch immer diese Farce bezeichnen möchte, bei den Piraten gibt es leider viel zu viele unreife Kinder. Wenn die Piraten diesen Wahnsinn nicht in den Griff bekommen, bleiben sie in den Augen der Wähler Protestpartei. Nur: Protestparteien kommen und gehen.

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Respekt Handelsblatt!

Vor ein paar Tagen noch wurden den Lobbyisten vom Handelsblatt jegliche journalistische Kompetenz und Objektivität abgesprochen. Zu Recht. Die vermeintliche Kritik an der Piratenpartei war nicht viel mehr als eine (fremdfinanzierte?) Propaganda-Show, ein Angriff auf die Freiheit des Internets, ein Angriff auf Urheber und Kreative — einzig die Verwerter sollten geschützt werden.

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Google+ wird zu Facebook. Nur in weiß.

Googles Stärke war immer auch das Minimalistische. Wenn man sich über die Jahre die Entwicklung der Homepage von Google.de anschaut, mit Yahoo.de vergleicht, weiß man, warum Google immer noch zum Nonplusultra gehört, während Yahoo eine Trümmerwüste ist. So begann es auch mit Google+. Einfach, knapp, kein Schnick-Schnack, Spiele und die ganzen unnützen Kram konnte man ausblenden — Google hatte hier eine Alternative zum völlig überfrachteten Facebook geschaffen. Damit ist nun Schluss. Google rollte gerade das neue Design für Google+ aus. Es ist an Hässlichkeit kaum zu überbieten. Das Zukunft von Google+ heißt Facebook. Nur in weiß. Ich zitiere mich einmal selbst: Den Chat nutze ich nicht. Unnütze Platzverschwendung. Sollte man ausblenden können. Wem ich folgen soll, weiß ich selbst. Wieder unnütze Platzverschwendung, weil nicht optional. Sprich:

Der Inhalt wird nun auf weniger Platz gequetscht.

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Ein Eldorado für die Opposition

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Selten waren sich die Leitartikler so einig, wie in den letzten Monaten: Die aktuelle schwarz-gelbe Regierungskoalition ist die schlechteste, die wir jemals hatten. Die FDP löst sich auf, die CDU wirft einen Grundsatz nach dem anderen über Bord. Nicht mit der Opposition wird gestritten, sondern untereinander: CDU gegen FDP, FDP gegen CDU und die CSU gegen alle.

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