ArchivJuni, 2011

Grüne besiegeln Schwarz-Grüne Koalition 2013

cdu_die_gruenen

Die Grünen haben heute auf ihrem Sonderparteitag in Berlin die Zustimmung zum schwarz-gelben Atomgesetz beschlossen. Damit sollen die letzten Meiler bis 2022 laufen — es soll laut Willen der Grünen also noch eine ganze Generation mit der hochgefährlichen Technologie leben, das Problem der Endlagerung wird dabei ganz galant verschwiegen. Die Grünen haben sich damit gegen einen schnelleren Atomausstieg ausgesprochen. Der Machtwille und der Angst vor den Medien waren größer, als das eigene Rückgrat. Der heutige Beschluss bedeutet nicht nur ein unverantwortliches Erbe für unsere junge Generation, er besiegelt auch endgültig eine schwarz-grüne Koalition ab 2013.

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GuttenPlag Wiki gewinnt Grimme Online Award

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Foto: Matt Westervelt | CC-Lizenz

Das GuttenPlag Wiki ist heute mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet worden und ist wahrscheinlich das erste Angebot, welches den Preis auch wirklich verdient hat. «Die Jury lobte die faire und unvoreingenommene Arbeitsweise der Administratoren des Wikis. Das Projekt mache deutlich, dass Textvergleiche gut kollaborativ organisiert werden können und welche Möglichkeiten das Web für gemeinsames Arbeiten biete.» Als ich in der Nacht zum 16. Februar diesen Tweet schrieb, ahnte wahrscheinlich niemand, welche Folgen die Vorabmeldung der dpa — und der eigentliche Artikel in der SZ am darauffolgenden Morgen — haben würde. Karl-Theodor zu Guttenberg, so hieß es am Anfang, müsse sich gegen Vorwürfe wehren, er habe bei seiner Doktorarbeit abgeschrieben. Erst war es ein einfaches Dokument auf Google Docs, dann wurde es das GuttenPlag Wiki, am Ende musste zu Guttenberg zurücktreten, der feine Herr Doktor ist kein Doktor mehr. Neben das GuttenPlag Wiki trat das VroniPlag Wiki, Stoiber Tochter Veronika Saß verlor ebenso ihren Doktortitel wie Silvana Koch-Mehrin und Uwe Brinkman. Jorgo Chatzimarkakis und Bijan Djir-Sarai werden aktuell gesichtet — auch hier sind die Folgen leicht absehbar.

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chillout

Mísia, «Xaile de Silêncio»

Ein wenig Fado zum Ausklang des Tages … :-)

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iShareGossip hat ein Problem

isharegossip

Ich gebe zu, ich habe schallend gelacht, als gerade die Meldungen zu iShareGossip.com über meine Timeline flimmerten. Laut übereinstimmenden Medienberichten heißt es, die Seite sei gehackt worden, mit einer eindeutigen Nachricht an die Macher: «Admins, Organisatoren, Moderatoren, meldet euch innerhalb einer Woche bei der Polizei oder wir machen alle Daten öffentlich. Dann können sich die Opfer gleich persönlich bedanken kommen.» Über iShareGossip.net meldeten sich die Macher selbst zu Wort. Die .com-Domain sei gestohlen worden, der Server jedoch nicht betroffen, heißt es. Anonymität ist nicht nur im Internet gut, richtig und notwendig — auch in Deutschland. Seiten wie iShareGossip jedoch, liefern nicht nur den Hardlinern in der Politik jedes Argument, das Ende der Anonymität zu fordern und schließlich auch umzusetzen. Mobbing-Portal ist noch die harmloseste Bezeichnung, die mir zu iShareGossip einfällt. Manchmal liebe ich das Internet… 😀

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Warum der Kino.to-Bust gut und richtig ist

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Bevor F!XMBR gegründet wurde, habe ich mich hier und da auf diversen Foren rumgetrieben. Die meisten Foren hatten eine spezielle Ecke, in der Warez & Co. jeglicher Art getauscht wurde. Damals gab es so etwas wie ein eisernes Gesetz: Warez gegen Geld wurde geächtet, wer die Software länger nutzte, bezahlte schlussendlich dafür und kaufte sich das Original. Es war eine Frage der Ehre. Ich habe einmal für einen Bekannten eine ganz spezielle Software gesucht, die eher selten war, die er testen wollte, bevor er sie beruflich einsetzte. Ich startete die Suchanfrage und auf die Rückfrage, wofür ich sie denn brauchen würde, antwortete ich: «Ein Bekannter braucht sie beruflich.» Ich vergaß zu erwähnen, dass er selbstverständlich bei Gefallen die Software kaufen würde, somit nicht nur Anspruch auf Support und Updates hat, um nur zwei Vorteile zu erwähnen. Gegen den Shitstorm, der mich auf diesen einen Satz erreichte, sind die Shitstorms der Piraten ein laues Lüftchen. Vergangene Woche wurde die Webseite Kino.to hoch genommen und die Betreiber festgesetzt. Das ist gut und richtig so.

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Das Ende von Carta in einem einzigen Satz

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Carta macht dicht. Interessiert es Irgendwen? Nein. Ich habe es schon öfters gesagt: Egal, ob nun kino.to, Carta oder auch mal F!XMBR — wenn eine Seite schließt, zieht die Karawane weiter. Oder hat Jemand (außer den Professionalisierungs-Junkies) Rivva vermisst oder die fast täglichen Artikel der Blogbar? Die Nachricht findet mittlerweile den Nutzer, nicht der Nutzer über Rivva die Nachricht. Twitter  und Facebook lotsen mittlerweile mehr Leser auf die Blogs, als es Rivva jemals konnte, der Don wertet mit den Stützen faz.net auf und rebelliert noch auf seiner Blog-Heimat. Geschlossene Freundschaften, Kontakte bleiben auch nach dem Ende eines Projektes bestehen und erweisen sich eventuell sogar als nachhaltiger, wenn man nicht mehr täglich die gleiche Seite besucht. Das Ende von Carta kommt nicht überraschend. Ich habe mir immer die Frage gestellt, was Carta überhaupt sei. Ein Gruppenblog für den digitalen Medienwandel? Nein, man konnte diese Frage nie beantworten. Es waren wenige Highlights, unsäglicher Unsinn, politisch rechte und linke Artikel auf Carta zu finden. Was Carta die ganze Zeit über fehlte, war eine Seele, eine Grundausrichtung. Wurde ich gestern mit einem Artikel begeistern, kam einen Tag später unfassbarer Müll daher, so dass man sich fragen musste, «bin ich hier noch auf der selben Seite?». Robin Meyer-Lucht fungierte für Carta vielleicht als CEO, nicht aber als Herausgeber. Lucht hat Carta, das mit dem Grimme Online Award und diese Woche auch mit dem Lead Award, ausgezeichnet wurde, an die Wand gefahren. Den Beweis tritt Lucht in seinem Abschieds-Artikel an.

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Angry Birds für PC erhältlich

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Das Imperium von Angry Birds wird immer größer. Nun gibt es Angry Birds auch für den PC. Angry Birds und Angry Birds Rio kosten jeweils 4,95 Dollar, Angry Birds Seasons wird bald folgen.

Angry Birds

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