ArchivMai, 2011

Professor Snape alias Alan Rickman

Ich gehöre ja zu der Generation «Harry Potter». Ich kann mit diesem Twilight-Quatsch nun rein gar nichts anfangen. Und ja, ich habe alle 7 Bücher hier stehen und ebenso die DVDs. Natürlich war Professor Snape, der in den Filmen vom großartigen Alan Rickman dargestellt wurde, neben Lord Voldemort der Bösewicht — auch wenn man vielleicht geahnt hat, dass hinter der Fassade mehr steckte, oder war Professor Dumbledore einfach nur zu naiv? Mittlerweile kennen wir die Antwort, Harry Potter, Ron Weasley und insbesondere Hermine Granger sind erwachsen geworden. Jo Rowling hat eine wunderbare Geschichte zu einem tollen Ende geführt. Für das Filmteam heißt nun natürlich auch, Abschied zu nehmen. Alan Rickman hat Jo Rowling ein paar Zeilen geschrieben, die im Empire Magazine veröffentlicht wurden.

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Eine sterbende Stadt

Das kleine Städtchen Grand Rapids gehört zu den sogenannten sterbenden Städten. Und was macht man, um den entgegen zu wirken? Man erstellt ein Imagevideo. Grand Rapids hat dabei fast die gesamte Stadt beteiligt, rund 5.000 Einwohner haben mitgemacht. Achtet beim Schauen auch auf die Hintergründe, da sind viele wunderbare Dinge zu beobachten. Ein großartiges Video… :) (via caschy)

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Space is Key

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Ich mag ja die kleinen Spiele für Zwischendurch. Space ist Key ist so ein ganz einfach gehaltenes Spiel mit Suchtfaktor. Ich brauch die Space-Taste, Nerven und jede Menge Zeit. Ziel des Spiels ist einfach erklärt: Bis zum Ende durchkommen, so wenig «Leben» wie möglich zu verbrauchen. Bei mir waren es dann «nur» 274 Deaths… 😀

Space is Key

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Panorama stellt komplettes Archiv online

Es ist wohl nicht übertrieben, wenn man sagt, dass Panorama eines der wichtigsten Politmagazine überhaupt ist und für viele andere Magazine Vorbild ist. Seit 50 Jahren decken die Reporter und Journalisten von Panorama investigativ auf und legen sich mit den Mächtigen unserer Republik an, Filbinger, Stoltenberg und Maschmeyer sind nur wenige Namen. Zum 50. Geburtstag hat sich Panorama etwas Besonderes einfallen lassen: Das komplette Archiv steht online und kann abgerufen werden.

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Warum die Simpsons immer noch die Besten sind

In Folge 20 der 22 Staffel kam es, wie es irgendwann einmal kommen musste: Millhouse bekam eine neue Freundin, die nicht Lisa Simpsons hieß. Die Stimme lieh Millhouse’ Eroberung dabei die US-amerikanische Schauspielerin Kristen Schaal und wurde selbstverständlich im Abspann gewürdigt:

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Der Hype um eine Ein-Themen-Partei

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Eines haben die Landtagswahlen in diesem Jahr gezeigt: Der Hype um die Ein-Themen-Partei neigt sich so langsam dem Ende zu. Vor einer Woche noch waren sie in aller Munde, klopften sich selbst auf die Schulter und zeigten sich als einzige Partei der Vernunft. Auch wenn man es öffentlich nicht zugibt, so hat man sich am Wochenende in Bremen durch die Berichterstattung weitaus mehr erhofft, als die paar Wähler, die es schlussendlich geworden sind. Doch ein neuer Vorsitzender reicht nicht aus, um in Bremen zu triumphieren. Als Ein-Themen-Partei liegt man am Boden — erst Recht, wenn man bedenkt, dass selbst die beiden großen Parteien, CDU und SPD, Wähler und Mitglieder verlieren, obwohl diese einen Großteil der gesellschaftlichen Themen abdecken. Eine Nische wird nicht besetzt, auch wenn man es immer wieder behauptet, man hat sich selbst schlicht und ergreifend überflüssig gemacht.

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Die Wahl 2011 in Bremen

Dort geschah eigentlich nichts wirklich Spektakuläres, die SPD "stark" wie eh und je, die Grünen legten zu, die FDP flog mal wieder raus, obwohl sie sich in der Hansestadt in früheren Zeiten durchaus stärker positionieren konnte, und die Linken sind ganz knapp dabei.

Bei soviel Nibelungentreue können die Genossen sicher frohlocken, wo kann man mit dieser Kontinuität sonst noch rechnen in der Republik?Andererseits, wen hätte man sonst pushen sollen? Die Union hatte es in Bremen immer recht schwer, da gab es halt nie wirklich eine Vertrauensbasis. Dennoch wirkt das ganze wie eine Notlösung, man vertrieb einmal mehr den Teufel mit Beelzebub, preferierte die Nostalgie gegenüber der Realität. Die Linken selbst sind halt zuviel ausschließliche Protestpartei ohne echte programmatische Ausrichtung. Man gewann an Aufwind, als es mit der SPD bergab ging, nur jetzt da die SPD quasi am Boden liegt, hilft ein wiederholtes Nachtreten kaum, um auf Stimmenfang zu gehen.

Ein Heimspiel also für die SPD, die letzte Bastion wieder die politische Vernunft. Träumereien von anno Tobak, als man die Hansestadt mit 55% nahm, sind aber wohl endgültig Geschichte. Und mit den letzten verbliebenen notorischen Traditionsgenossen wird auch irgendwann die Nostalgie versiegen.

Was nebenbei noch interessant wäre, konnten die Piraten eigentlich von ihrem Servergate profitieren? Ich glaube bei dieser Art von Heimvorteil bei den Genossen und dem momentanen bundesrepublikanischen Hoch der Grünen hatten die Piraten so oder so nie wirklich eine Chance einzuziehen. Aber ich denke, der "ewige Achtungserfolg" wird auch hier gelingen, schließlich konnten "Die Grauen"1 damals auch derartige Erfolge verbuchen.

 

Siehe auch: Till Westermayer, "Piraten! Drei Sätze anlässlich des Wahlausgangs in Bremen"

 

Original: hic sunt dracones, 2011

  1. «monothematisch», «Alleinvertretungsanspruch», «Achtungserfolge» — man beachte die Anführungszeichen []

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Warum die Beschlagnahme der Piratenserver ein Angriff auf unser Grundgesetz ist

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Es sollte sich mittlerweile rumgesprochen haben, dass die Server der Piratenpartei weitestgehend beschlagnahmt und abgeschaltet wurden. Man sollte sich da nicht großartig an den Verschwörungstheorien beteiligen, sondern ein Blick auf die bisher veröffentlichten Informationen werfen. Die Ermittlungen richten sich nicht gegen die Piratenpartei, sondern beruhen auf einem Rechtshilfegesuch der französischen Staatsanwaltschaft. Gerüchten zufolge sollen sich Anonymous-Aktivisten über das Piratenpad koordiniert haben und dort zu Hackerangriffen auf ein französisches Energieunternehmen aufgerufen haben. Spätestens an diesem Punkt stellt sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit. Die Piratenpartei ist die sechstgrößte Partei Deutschlands — und ist beispielsweise bei der Kommunalwahl in Hessen in mehrere Kommunalparlamente eingezogen. Auch wenn sie derzeit bundesweit bei Wahlen und in den Umfragen bei +- 2% stagniert — bei den sogenannten Jugendwahlen konnten sie sich schon als viertstärkste Kraft etablieren. Die Piraten sind mittlerweile fest im politischen Spektrum unseres Landes verankert.

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Security Highlights of Windows 7

Lifehacker berichtet darüber, dass die NSA ein paar Guides veröffentlicht hat, wie man sein System am besten schützt: Lock Down Your Computer Like the NSA. Das PDF ( 440 KB) für Windows 7 habe ich dann auch mal geöffnet:

19-05-2011 23-37 Uhr

Und dann aufgehört zu lesen… 😀

Disclosure: Ich mag Windows 7 und setze es selbst ein — aber manchmal haben die Amerikaner doch einen wundervollen Humor. Bleiben wir bei TrueCrypt… 😉

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Sebastian Nerz — mit Vorsitz gegen die Piraten

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Jede Partei bekommt den Vorsitzenden, den sie verdient. Die CDU hat Angela Merkel und hat im letzten Jahrzehnt jeden ihrer Markenkerne verloren. Die Partei ist heute vielmehr reiner Kanzlerwahlverein, als sie es noch unter Helmut Kohl war. Die FDP hat eine neue Boygroup an ihre Spitze gewählt, ohne zu merken, dass diese inhaltlich wie auch machtpolitisch nicht in der Lage ist, eine Partei zu führen. Westerwelle, Brüderle und Homburger danken es, indem sie eine besondere Form von «Reise nach Jerusalem» gespielt haben und die FDP weiter in den Abgrund reißen werden. Die Linke schickt Gesine Lötzsch ins Rennen, die der krasse Gegenentwurf zu einem modernen, aufgeklärten, bildungsnahen und intellektuellen Linken darstellt. Und die SPD hat halt Sigmar Gabriel. Die Piratenpartei hat gestern Sebastian Nerz zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Schlimmer konnte es für die Piraten nicht kommen. Nerz hat bereits innerhalb 24 Stunden bewiesen, dass er alles darstellt, was einen Piraten nicht ausmacht, wie man es von den etablierten Parteien zu Genüge kennt.

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aus der Mottenkiste: Sam and Friends: Visual Thinking

via brain pickings

«What vintage Sesame Street has to do with synesthesia and visual thinking.»

Die ersten Auftritte der Muppet-Ikonen vor genau 56 Jahren in der Sesame Street.

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