ArchivDezember, 2010

chillout

Erasure, «Blue Savannah Song»

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… zu guter Letzt

  • Ausgegoogelt
    «Die Ergebnislisten bei den Suchmaschinen werden nun schon über einen längeren Zeitraum hinweg immer zufälliger, nicht nur bei Google. Zu Tode optimiert. Die Zeit der allgemeinen Suchmaschinen ist vorbei.» Dem ist nichts hinzuzufügen.
  • Das beschleunigende Ende der EU
    «Diese EU ist nicht Europa, sie ist einfach nichts, von dem ich regiert werden möchte.»
  • Was soll das?
    Von der Leyen möchte eine Fristverlängerung, denn diesmal möchte man die ALGII-Sätze tatsächlich berechnen. Mein Gott, was für Stümper.

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27C3: Whistleblowing

Es werden Beispiele von Menschen gezeigt, die Zivilcourage an ihrem Arbeitsplatz bewiesen und teils offen, teils anonym, auf Missstände aufmerksam gemacht haben. Es wird dargestellt, dass diese Menschen von Kollegen und Rechtsordnung oft alleine gelassen werden und auch wo die Grenzen anonymer Hinweise und die Schwierigkeiten journalistischen Umgangs mit Whistleblowern liegen. Die Referenten erläutern wie Whistleblowing ein archimedischer Punkt werden könnte, um Licht in Dunkelräume in Wirtschaft und Politik zu bringen, die Methoden der Hintermänner der Macht offen zu legen und Risiken für öffentliche Interessen rechtzeitig erkennen zu können.

Ansatzpunkte hierzu sind das Hinterfragen der Legitimität und Reichweite von (so genannten Sicherheitsrelevanten– oder Betriebs– und Geschäfts-) Geheimnissen, eine Vernetzung der Zivilgesellschaft und kritischer Medien zur Organisation von Gegenmacht, effektiver rechtlicher Schutz von Whistleblowern und ein anderer kultureller Umgang mit jenen, die bisher oft als Denunzianten oder Nestbeschmutzer verunglimpft werden.

Durch Einblicke in die Arbeit von Whistleblower-Netzwerk e.V. und seiner internationalen Kooperationspartner wird schließlich aufgezeigt wie einige dieser Ansatzpunkte bereits konkret angegangen werden, aber auch wo noch Unterstützung nötig ist und was die Netzgemeinde hier leisten könnte.

27C3

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chillout

Buju Banton, «Driver A»

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… zu guter Letzt

  • 27C3 Recordings
    Die Aufnahmen zum Congress des CCC. Mirrors u.a. dort oder auch dort :-)
  • Historical Trekking
    «Historical Trekking (also called Period Trekking, Experimental Archeology, or Experiential Anthropology) is a hobby where we as 21st century people attempt a task someone in our chosen time period would have done, using only the tools and equipment they would have used, or the knowledge we have gleaned from research.» Tipp via @Felicea
  • Wikileaks: Assange droht mit Veröffentlichung aller Dokumente
    Aha, d.h. dann wohl wirklich brisante Dokumente werden wir nie erhalten, nur die bisherigen «Banalitäten». Nun, wer macht sich auf Wikileaks zu leaken? :-)
  • Bruce Sterling about Assange and Wikileaks
    «He’s had forty years to learn what he was doing. He’s not some miserabilist semi-captive like the uniformed Bradley Manning. He’s a darkside player out to stick it to the Man. The guy has surrounded himself with the cream of the computer underground, wily old rascals like Rop Gonggrijp and the fearsome Teutonic minions of the Chaos Computer Club.»
  • Freak weather could have been predicted
    «This year was a busy one for meteorologists, as they tracked heat waves, monsoons, and winds carrying volcanic ash. Nicola Jones catches up with Julia Slingo, chief scientist at the UK Met Office in Exeter, Devon, about how natural disasters and extreme weather events over the past 12 months have changed what Britain’s national weather centre does.»

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die guten Vorsätze …


Bild: Caspar David Friedrich, «Der Wanderer über dem Nebelmeer», gemeinfrei

Gute Vorsätze gibt es viele, die einen möchten abnehmen, andere möchten mit dem Rauchen aufhören, wahrscheinlich existieren gar Zahlen, die eine Häufigkeit bestimmter Vorsätze belegen. Wie dem auch sei, die Mehrheit weiß sehr wohl, daß es um die Nachhaltigkeit jener zu Neujahr gefaßten Vorgaben eher schlecht bestellt ist im neuen Jahr. Drum verzichte ich auch liebend gerne auf derlei Nonsense und verfolge eine gänzlich andere Maxime, die weitaus häufiger mit Erfolg gekrönt ist.

Facta, non verba. Traditionen sind gut, solange diese nicht nur den Schatten einer Erinnerung pflegen, sondern auch zu neuem Tatendrang gereichen. Diese Tradition zu Neujahr ist solch eine liebgewonnene Erinnerung, ohne merklichen Mehrwert.

Dennoch, einen «Vorsatz» faßte ich, wenn auch nicht zu Neujahr, sondern spontan im Sommer dieses Jahres: weniger Internet, mehr andere Aktivitäten. Ich trenne nicht Reallife und Virtuallife, daß Internet ist schlicht eine Aktivität im Reallife, welche ich mehr und mehr zu Gunsten anderer Aktivitäten einzuschränken gedenke. Dies funktioniert nicht über Nacht, aber bis dato habe ich schon gute Fortschritte gemacht. Der Grund war auch eher, daß die Tat dem Vorsatz vorausschritt und das Vorhaben somit Momentum erlangte. Dies bedeutet jedoch keineswegs, daß ich eine Abstinenz pflegen werden, sondern mehr Ruhe einkehren lasse. Ich überlasse vermehrt die Banalitäten anderen, blogge weniger und schränke auch vermehrt die Vernetzungen des Web 2.0-Alltags ein. Auf der anderen Seite bin ich bei Open Source wieder aktiver, fotografiere mehr und frische teils maßvoll verloren geglaubte Web 1.0-Aktivitäten wieder auf.

Es ist interessant mit anzuschauen, wenn man abseits der Oberfläche wieder deutlich Tiefe erblickt, echte Informationen, Wissen, in aller Ausführlichkeit formulierte Gedanken. Slow Media kommt mir da in den Sinn, kein Vorsatz, aber etwas, daß man einfach tun sollte. Heute, nicht morgen!

Ich werde weniger bloggen und dennoch mehr schreiben. Videos oder Lesetipps sehe ich nur als Schmankerl für zwischendurch, kaum als tatsächlichen Beitrag. Die Beiträge, welche zu einem kurzatmigen Echauffieren gereichen, sind längst Vergangenheit, dafür genügt heute das Setzen eines Links, jene nachhaltiger Natur sind rar gesät, da man sich tiefschürfende Gedanken etc. nicht einfach mal so an einem Nachmittag aus dem Ärmel schüttelt. Teils paraphrasierte und zur Noblesse erhobene Worte, mögen zwar dem einen oder anderen «Unbedarften» den Schein von Tiefe vermitteln, wie sooft in der Blogosphäre, aber dies ist nicht meine Art.

Wir lesen uns, dies mit Sicherheit — weniger im Web 2.0, aber gewiß irgendwo abseits davon. Guten Rutsch :-)

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StarTrek-Mimen

Daß diverse Mimen des Trek-Universums auch andere Rollen besetzten ist kein Geheimnis, dennoch wirkt es immer wieder befremdlich. Insbesondere Spock Leonard Nimoy hier als Indianer, ist doch arg gewöhnungsbedürftig. 16 weitere findet man auf blastr. 😀

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Schneeflöckchen


Bild: Wikimedia Commons

Nicht nur Schnee selbst, also diese weiße Pracht, ist wundervoll anzuschauen, sondern auch jedes einzelne Schneeflöckchen kommt, selbst der profanen Wissenschaft unterworfen, immer noch mit äußerster Anmut daher.

Zwischen den Bahngeleisen
Vertränt sich morgenroter Schnee. – –
Artisten müssen reisen
Ins Gebirge und an die See,
Nach Leipzig – und immer wieder fort, fort.
Nicht aus Vergnügen und nicht zum Sport.
Manchmal tut‘s weh.

Der ich zu Hause bei meiner Frau
So gern noch wochenlang bliebe;
Mir schreibt eine schöne Dame:
„Komm zu uns nach Oberammergau.
Bei uns ist Christus und Liebe,
Und unser Schnee leuchtet himmelblau.“ –
Aber Plakate und Zeitungsreklame
Befehlen mich leider nicht dort-,
Sondern anderwohin. Fort, fort.

Der Schnee ist schwarz und traurig
In der Stadt.
Wer da keine Unterkunft hat,
den bedaure ich.

Der Schnee ist weiß, wo nicht Menschen sind.
Der Schnee ist weiß für jedes Kind.
Und im Frühling, wenn die Schneeglöckchen blühn,
Wird der Schnee wieder grün.

Beschnuppert im grauen Schnee ein Wauwau
Das Gelbe,
Reißt eine strenge Leine ihn fort. –
Mit mir im Oberhimmelblau
Wär‘s ungefähr dasselbe.

– «Schnee», Joachim Ringelnatz

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… zu guter Letzt

  • Brief an D.
    «Du wirst zweiundachtzig. Du bist sechs Zentimeter kleiner geworden, du wiegst nur noch fünfundvierzig Kilo, und immer noch bist du schön, graziös und begehrenswert. Seit achtundfünfzig Jahren leben wir nun zusammen, und ich liebe dich mehr denn je. Wieder trage ich eine verzehrende Leere in meiner Brust, die einzig die Wärme deines Körpers an dem meinen auszufüllen vermag.»
  • Neandertaler aßen gekochtes Gemüse
    «Homo neanderthalensis galt bislang als recht einseitiger Esser, dessen Ernährung fast ausschließlich aus Fleisch bestand: Chemische Analysen von Knochenresten verschiedener Individuen deuteten jedenfalls wenig Alternativen zu Wild auf dem Speiseplan an.»
  • Kirchenaustritt kann teuer werden
    «Noch nach Jahrzehnten können Finanzämter von Konfessionslosen eine Bescheinigung über ihren Kirchenaustritt verlangen. Allein in Berlin kommt es darüber jährlich in 4000 Fällen zu Streit. Denn die Beweislast hat der Bürger.»
  • Microsoft und Stuxnet
    «Drei Tage hat Microsoft gebraucht, um die 4 0day zu finden und das war auch der Zeitrahmen, bis sie Patches hatten. Das war so Juni-Juli. Ich finde das wichtig mal zu sagen, weil das nach außen ja immer so aussieht, als seien die Microsofties alle inkompetente Flachpfeifen, die für die trivialsten Bugs Monate brauchen.»
  • Flaws in Tor anonymity network spotlighted
    «At the Chaos Computer Club Congress in Berlin, Germany on Monday, researchers from the University of Regensburg delivered a new warning about the Tor anonymizer network, a system aimed at hiding details of a computer user’s online activity from spying eyes.»

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FreeBSD 8.2 RC1

FreeBSD 8.2 steht vor der Tür und ist inzwischen als erster Release Candidate zu haben. Man findet diesen auf den üblichen Spiegeln, in Form einer DVD oder eines Abbilds für den USB-Stick. Sollte alles gut gehen, dürfte das Release ca. Anfang Februar erscheinen.

Was noch aussteht, kann man im FreeBSD-Wiki nachlesen, bei Problemen etc. sollte man sich auf den entsprechenden Mailinglisten melden oder einen PR senden.

FreeBSD ist ein freies UNIX-Derivat, mit mehr als einer 30jährigen Geschichte.

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… zu guter Letzt

  • etwas Substantielles zu Wikileaks
    «Die globale Nerdcommunity feiert mit Wikileaks sich selbst: Wir sind die Guten, und jetzt kommen wir an die Macht, wir zeigen’s ihnen richtig. Wir, die Nerds, die gescheiter sind als alle, und an Institutionen nicht mehr zu glauben nötig haben. Wir können alles selbst, alles mit Computern, und weil wir so schlau sind: Wir, die Rebellen.
    Nur: Che Guevara trug kein Che-Guevara-Shirt, das ist der Unterschied. Der Nerd an sich hat kein Projekt und keinen Plan. Er findet nur, man soll ihn machen lassen, was er gerne macht. Dazu gehört eine Respektlosigkeit, die nicht weiter motiviert, sondern einfach interessant ist.»
  • Special Christmas Lego
    «The sets are very small, easily fitting into a stocking, and have that classic LEGO vibe. None of those giant single pieces that replace many smaller ones, no elaborate special bits.» Manchmal haben so simple Dinge ihren ganz eigenen Charme.
  • Did the Scots visit Iceland?
    «New archaeological discoveries show that Iceland was inhabited around AD 800 – nearly 70 years before the traditional dating of its Viking settlement.»

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