ArchivJuni, 2010

Das Desaster

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Die Wahl Christian Wulffs sollte nach Bekunden der schwarz-gelben Koalition für einen Neustart stehen. Niemand hat ernsthaft daran gezweifelt, dass der Niedersachse im ersten Wahlgang gewählt werden würde. Und doch erlebten wir eine Sensation, ein politisches Erdbeben. Im Ersten Wahlgang stimmten rund 40 Wahlfrauen und –männer aus dem schwarz-gelben Lager für Joachim Gauck. Versteinert nahm Angela Merkel dieses Ergebnis zur Kenntnis, als Norbert Lammert es verkündete, im ersten Moment vergaß sie sogar zu klatschen. Im zweiten Wahlgang waren es immer noch rund 30 Wahlfrauen und –männer aus dem Regierungslager, die für Joachim Gauck votierten – so war ein dritter Wahlgang nötig. Dann endlich, so mag man bei Union und FDP denken, wurde Christian Wulff zum neuen Bundespräsidenten gewählt. Doch wieder konnte Wulff nicht alle Stimmen aus dem eigenen Lager auf sich vereinen.

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The Story of Bottled Water

via @gruene_jugend

Auch bei uns kein unbekanntes Problem …

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Größenwahn bei Mister Wong?

Mister WongKennt Ihr die Toolbars, die mit unzähligen Programmen ausgeliefert werden? Ob sie von Yahoo, Microsoft oder ask.com kommen – eines haben alle Toolbars gemeinsam: sie nerven extrem und nehmen auf dem Monitor Platz weg. Ich hatte hier darüber geschrieben, dass ich ab und zu ein paar Bookmarks bei Mister Wong hinterlege. Dies ging bisher leicht von der Hand. Mister Wong hat ein Addon für den Firefox angeboten – ich hatte mir einen einzigen Button in die Menüleiste gezogen (siehe oben rechts, größer war der Button nicht). Heute Nacht hat Mister Wong ein Update für das Firefox-Addon veröffentlicht. Selbstverständlich wird das Update nach Hinweis automatisch vom Firefox installiert. Doch was sich dann in meinem Firefox zeigte, spottet jeder Beschreibung.

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lallus.net ist tot. Es lebe lallus.net.

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Foto: MJorge | CC-Lizenz

lallus.net ist mal wieder von uns gegangen. Ich hatte auf den Quatsch einfach keine Lust mehr. Wenn es irgendwann Zwang wird, dort überhaupt ein Video einzustellen, sollte man den Stecker ziehen. Das habe ich heute Abend dann getan. Doch lallus.net wäre nicht lallus.net, wenn es nicht im gleichen Moment wieder auferstanden wäre. Oliver und ich haben auf lallus.net nun unseren eigenen URL Shortener hinterlegt. Gut, nun ist lallus.net nicht gerade kurz im Gegensatz zu den bekannten Services, aber da der Service nur uns beiden zur Verfügung steht, können wir damit leben. Wir sind damit nicht mehr auf externe Angebote angewiesen, sind dementsprechend unabhängig – das ist schon eine sehr feine Sache.

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Something Left, Something Taken

via Max Poter and Ru Kuwahata of Tiny Inventions

Beware of the killer … 😀

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Happy Birthday Ray Harryhausen

Ray Harryhausen1, der Meister des stop motion, feiert heute seinen 90. Geburtstag. Obiger Clip ist aus Clash of the Titans2, nicht zu verwechseln mit diesem pubertären Videoclip heutiger Machart, der vor kurzem die Optik eines nordischen Pantheons in den griechischen Olymp transferierte. Glückwunsch! Ohne Harryhausen sähe die Tricktechnik heutzutage um einiges ärmer aus :-)

Video: Clash of the Titans (1981), Youtube

  1. Homepage []
  2. hierzulande: Perseus & Andromeda, Kampf der Titanen []

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morituri te salutant

Die Zäsur, welche bei den Liberalen einherging, fand nicht erst mit dem Advent der Hotelsubventionen statt, nein Projekt 18 ist da schon eher Markstein, wenn nicht gar die Berufung Westerwelles zum Generalsekretär per se. Aber auch zuvor haftete diese Partei der Stallgeruch der Wendehälse mit massiver Klientelpolitik an. Wir erinnern uns vielleicht an den Sturz Helmut Schmidts? Ernstnehmen konnte man also die Liberalen nie wirklich, zu sehr spielten sie immer Zünglein an der Waage, waren auf die eigenen Vorteile bedacht und machten daraus auch keinen Hehl. Ist mitunter Otto Graf Lambsdorff ein Begriff? Flick? Nein? Ganz großes Kino, unbedingt nachholen, dafür genügt sogar bedingt Wiki-Trivia.

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Uli Hoeneß und der Nürnburger

Dass Uli Hoeneß seit Jahren nicht nur die Abteilung Attacke des FC Bayern München leitet, sondern er auch ein großes Herz und Humor hat, hat er immer wieder bewiesen. Vor einiger Zeit entstand ein neuer YouTube-Channel: Uli Hoeneß undercover. Der Fleischfabrikant Uli Hoeneß ging undercover und versuchte bisher seine eigene Kreation, den Nürnburger an der Fischtheke, in einem Sushi-Laden, in der Suppenküche und am Geflügelstand zu verkaufen. Freilich bekam er überall eine Absage. Dass das Ganze nicht nur Spaß machen sollte, war klar. Die Frage war, was folgen würde. Am Ende der vierten Folge sagt Uli Hoeneß, dann gehe ich halt zu McDonalds. Das hat er getan – bei McDonalds wird demnächst der Nürnburger verkauft. Ehrlich gesagt: klasse. Und es wird um so mehr aufgewertet, mit was für Mist à la Vodafone & Co. wir sonst berieselt werden. Die zuständige Agentur hat gute Arbeit geleistet. Fehlt, um das ganze noch authentischer wirken zu lassen, eigentlich nur eine Homepage der HoWe Wurstwaren KG. Würde es diese geben, hätte ich sie sogar verlinkt. 😉

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WordPress: Teaser oberhalb des Artikels per “Custom Field”

Wordpress
Foto: Eric M Martin | CC-Lizenz

WordPress entwickelt sich immer mehr zu einer großen CMS-Lösung. Das wurde schon oft kritisiert, weil man an manchen Stellen durchaus den Eindruck gewinnen wollte, als wolle man im Hause WordPress immer höher und immer weiter springen, ohne auf das Kernprodukt und die Sicherheit zu achten. Selbstverständlich bringt WordPress so auch Features mit, mit denen man spielen kann. Der eine oder andere Besucher hat es schon gesehen, wir haben nun die Möglichkeit, einen Teaser oberhalb des Artikels anzeigen zu lassen. Beispiel sind hier und hier zu finden. Gelöst wird das Ganz per custom field, benutzerdefinierem Feld.

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Wenn Paranoide twittern

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Wie immer vom unvergleichlichen Bulo… 😀

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Quo vaditis, Blogger?

Blogging

Wenn wir uns dieses von Pathos geprägte Bild eines Bloggers in deutschen Gefilden betrachten, so schauen wir die Speerspitze einer neuen Gesellschaft, die letzte Bastion gegenüber dem ausufernden datentechnischen Begehren der Politik, die Stimme der Vernunft gegenüber einer entrückten Gesellschaft, den Sargnagel der alten Medien, die digitale Bohème etc. pp., die Liste ließe sich endlos fortführen. In den Augen der anderen, dieser Mehrheit da draußen, ist man mehr vox clamantis in deserto, die Stimme eines Rufers in der Wüste.

Und doch, vieles davon sind valide Prädikate, wenn auch die Breitenwirkung eher als vernachlässigbar anzusehen ist. Der Mehrwert bleibt also aus und die Nachhaltigkeit ist mehr oder weniger gen Null strebend. Nicht so jedoch innerhalb dieser sogenannten digitale Bohème, in dieser Welt ticken die Uhren anders, alles ist dynamisch, will stetig neu definiert werden und wenn es nur eine Art Neusprech ist, die bekannte Dinge neu verpackt. Cui bono? Wem gereicht dies zum Nutzen? Einige wenige leben dies sicherlich, gehen einem Ideal nach, versuchen ihr Iota zu einer besseren Welt beizutragen und wenn nur zumindest gemäß unserem Motto: Wir schreiben hier nur, damit die Nachwelt sieht, dass nicht alle so waren. Das Gros jener aber, die sich Tag für Tag in den alten Medien die Klinke in die Hand geben und von diesen hehren Zielen der Blogosphäre fabulieren sind jedoch einzig und allein auf Aufmerksamkeit aus. Keineswegs Aufmerksamkeit für diese einst formulierten Ziele, nein Aufmerksamkeit für ihre Person — sei es um die eigene Publikation zu pushen oder die Karriere per se zu fördern. Monetäre Gesichtspunkte überwiegen, viel zu oft bleibt am Ende des Tages von so mancher Konferenz nur der schnöde Mammon über und eine mißbrauchte Community — Legionen willfähriger Lemminge.

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