ArchivMärz, 2010

Snail Mail von F!XMBR-Lesern? Los jetzt… :D

Bulo Post

Ich finde es immer wieder fein, auch im realen Leben, also das Leben da draußen mit der wahnsinngen Grafikauflösung, Post zu bekommen. Ich freue mich immer, wenn Post aus dem Saarland kommt, oder aus dem Südenneulich kam von Caschy eine Karte. Ich gehöre trotz dem ganzen Web-2.0-Gedöns zu dem Menschen, die sich über Snail Mail genauso freuen können, wie über E-Mails, wenn nicht sogar mehr. Eine E-Mail ist schnell geschrieben, Snail Mails fordern mehr Einsatz. Da Oliver und meine Wenigkeit derzeit im RL eingespannt sind, läuft F!XMBR zur Zeit auf Sparflamme — Ihr seid also am Zug. :)

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chill out

Der großartige Howlin’ Wolf mit Smokestack Lightning. Im Hintergrund sieht man übrigens eine weitere Blues-Legende am Kontrabass: Willie Dixon.

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Kinderarbeit in Ghana: Wo unser Computermüll landet

Clap-Chef-Fotograf Alexander von Spreti ist gerade für eine Fotoreportage nach Ghana gereist. Er hat dort beeindruckende, – bedrückende — Bilder gesammelt. Computermüll landet in unserer Wegwerfgesellschaft in der Regel auf dem Sondermüll. Alexander von Spreti zeichnet nun am Beispiel Ghana den Weg nach, was mit unseren Alt-Rechnern geschieht. Die Rechner werden allesamt ausgeschlachtet, das wertvolle und begehrte Kupfer gesammelt und anschließend zusammen mit Autoreifen verbrannt, damit das Kupfer von der Plastikummantelung getrennt werden kann.

Die Arbeit wird dabei ausschließlich von Kindern und Jugendlichen verrichtet, die Gesundheit ruiniert, von den Folgen für die Natur und somit den Menschen, die nicht mittelbar vom Ausschlachten des Computermülls leben, ganz zu schweigen.

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F!XMBR erklärt Social Media

Sesame Street und Bob McGrath, via Youtube

😀

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Bulo erklärt das Mitmachweb

von wegen Gemeinschaft meint der Bulo. Und recht hat er 😀

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Jugendschutz: F!XMBR ab 18 Jahren

Von Netzzensur zu reden sei dagegen Unsinn, verwahrte sich Beck noch einmal gegen die seit einer Anhörung im Januar nicht abgerissene Kritik am JMStV.

heise

Ebenso ist es Unsinn von Sozialdemokratie zu schwafeln kommen denn die Totengräber der Nation ins Spiel. Diese Genossen haben Deutschland bereits auf dem Gewissen, denn sie schufen etwas, daß selbst die Union bis dato nicht in dieser Größerordnung vermochte: einen asozialen Albtraum. Aber seis drum, hier dreht es sich um Netzpolitik oder was die SPD in diesem Kontext umzusetzen gedenkt.

Daß aus der Pfalz mehr oder weniger nur Unsinn stammt, dies wissen wir spätestens seit Kohl. Daß Beck in Berlin nichts zu bewegen vermochte — schwamm drüber, da waren Intriganten am Werk … so zumindest die Pfälzer Folklore. Jetzt aber hat es Beck in seiner Funktion als Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder auch auf das Netz abgesehen, welches er gekonnt inkompetent mit einem ganz und gar gestrigen Regelkatalog zugrunde richten möchte. Wir kennen bereits seine Weltfremde in puncto öffentlich-rechtlicher Kultur und dem seiner Meinung nach gebührenden Kopfgeld für diese staatlich propagierte Ohnmacht.

Wir kennen aber inzwischen auch die Vorstellung von adäquatem Jugendschutz: Selbstzensur in Form von einer Verifikation der Inhalte Dritter, Kennzeichnung von Inhalten, Öffnungszeiten im WWW bzw. einer Altersverifikation, bei Zuwiderhandlung tritt die staatliche Zensurbehörde zum Schutze der Jugend selbst in Aktion etc. pp. Es hat schon eine zynische Note, einerseits an Schulen für das vorzeitige Ableben im Staatsauftrag zu werben und andererseits vom Jugendschutz zu fabulieren. Derart gekonnt kennt man dies nur noch vom Prinzip Fördern und Fordern, welches der ehemalige primus inter pares der Genossen forcierte und der sich nun mit lupenreinen Demokraten umgibt.

Was soll ich weiter dazu sagen? Der gesunde Menschenverstand kollabiert heute meist schon bei den Schlagzeilen aus der Politik bzw. einzelnen Zitaten diverser Politgrößen, der Kontext per se kann einen gesunden Bürger augenblicklich in Stase versetzen. Wer schützt uns vor dieser ausufernden Gefahr geistiger Umnachtung? Nun lange Rede kurzer Sinn, der Schwachsinn hat Methode und wird durchgesetzt werden — wir auf der anderen Seite werden lernen müssen mit dem angerichteten Kolateralschaden umzugehen oder wir werden daran zugrunde gehen. So oder so, Demokratie geht anders und von solchen Utopien wie Freiheit wagen wir erst gar nicht mehr zu träumen.

F!XMBR also bald ab 18 und um 22 Uhr geht dann richtig die Post ab: Nachtclub-Feeling für geladene Gäste.

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æon sable: per aspera ad astra

via bandcamp

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Just bei Facebook darauf aufmerksam gemacht habe ich die Band schon ins Herz geschlossen. Ich muß gestehen ich gehöre nicht unbedingt zur Zielgruppe von afmusic, aber so manches mal fand ich dort schon die eine oder andere Perle. Leider Gottes muß man mich erst darauf aufmerksam machen — ich bin in diesem Genre, wenn man mal die 80er beiseite läßt, nicht wirklich firm. Beim Reinhören in ein paar Titel meinte ich ein wenig The Cure rauszuhören, nicht wirklich den Stil per se, eher ein paar Elemente. Auf jeden Fall gefällt das Album und für lau ist es dazu auch noch zu haben.

Und weil das ganze natürlich viel zu wenig wäre, gibts den Ohrenschmaus noch in diversen Formaten obendrein: FLAC, Vorbis, AAC, mp3. Name your price ist das Stichwort, bezahlt wird für das unter einer Creative Commons erhältliche Album was es einem tatsächlich wert ist.

Falk schrieb diesbezüglich: Wer auf harmonische Melodien mit vielen Schnörkeln steht, die düsteren 80er nicht gänzlich aus dem musikalischen Gedächtnis gestrichen hat und sich dieser Melancholie hingeben möchte, sollte unbedingt zwei Ohren riskieren. Da das Album risikofrei als kostenfreier Download unter einer Creative Commons verfügbar ist, steht dem auch sehr wenig entgegen.

… und dem ist nichts hinzuzufügen :-)

Song: at the edge of the world — æon sable, Creative Commons

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FreeBSD 7.3-RELEASE

Usus in Open Source Gefilden ist meist nur der Blick nach vorn, wenige Systeme pflegen da auch weiterhin ihre Vorgänger. FreeBSD ist eines jener freien Betriebssysteme, welches eine sanfte Migration forciert und Anwendern entsprechend Zeit gibt. FreeBSD 7.3 ist ein Beispiel für diese hochqualitative Produktpflege: 8.0 ist zwar längst im Umlauf, dennoch warten insbesondere Administratoren gerne ein .1 Release ab, bevor sie sich an einen Umstieg wagen. En detail erfährt man alles weitere dort, FreeBSD 7.3 ist Produktpflege, d.h. Neuigkeiten halten sich konsequenterweise in Grenzen.

FreeBSD Bittorrent Tracker

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Aktion: Deutschland braucht mehr Arbeitslose

via Bulo, the magnificent 😀

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Spreeblick soll das Internet löschen

Okay, zumindest nicht ganz. Soweit ich das verstanden habe, ist den Machern von Spreeblick eine Liste mit Artikel auf fremden Webseiten vorgelegt worden, mit der Aufforderung diese Artikel zu löschen. Johnny und seine Mannen sollen also Artikel beim lawblog, den Ruhrbaronen, netzpolitik.org und anderen Webseiten löschen. Ich bin ja selten um Worte verlegen, aber die Forderung erscheint dermaßen absurd, dass mir dazu nichts einfällt. Im Mai geht es für Spreeblick übrigens vor Gericht gegen Primecall, Spreeblick sucht nun Zeugen:

Wir suchen daher weitere Zeugen, denn unser damaliger Interview-Partner allein genügt vor Gericht nicht, da Primacall lt. eigener Aussage Zeugen vorweisen kann, die lt. Primacall beweisen wollen, dass die im Interview getätigten Aussagen falsch seien.

Wer also helfen kann oder Jemanden kennt, der sollte sich bei Johnny melden. Über Primecall weiß im Übrigen auch merkur online etwas zu berichten. Ich werde dann jetzt mal auch eine Liste mit Webseiten, die mir nicht gefallen, an Johnny schicken, wo er doch gerade dabei ist. Vielleicht reicht ja auch ein Stoppschild? Genug Sarkasmus, es geht für Johnny & Co. mittlerweile um mehrere Tausend Euro. Wer also helfen kann, sollte sich sofort melden. :)

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Selbsterkenntnis auf dem PolitCamp

Die als Twitter-Begeisterte geltende Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bedauerte nur, dass «die etablierten Printmedien» den Dienst und die ihm eigene Kommunikationsform «nicht kapieren». Die «Twitter-Logik» werde dort «durch den Kakao gezogen» nach dem Motto: «Was schreibt die da für beknackte Sachen.»

via heise

Ich dachte schon mit dem Zitat des Tages wäre es getan, aber dieses PolitCamp scheint wohl ein Hort der Selbsterkenntnis zu sein, wie in obigem Beispiel anschaulich zu sehen. Ich halte ohnehin nicht derart viel von diesem großen Palaver auf diesen diversen Camps, die Netzvolk da veranstaltet. Da ist sicherlich mancher Profi drunter, wie aus den Programmen ersichtlich, aber unterm Strich ist der Mehrwert diverser Camps gegen Null gehend. Zuviel Gerede, zuviel der Redundanz, zuviel Selbstdarsteller, zu wenig Nachhaltigkeit, zu wenig der teils bitter notwendigen Aktion. Und überhaupt eine meist zum Himmel schreiende Arroganz in puncto Netzkultur/Netzpolitik: ein wenig Technik-foo und die Gebetsmühle vom Werkzeug der Freiheit, Inhalte sind primär das Netz — wie daraus ein Werkzeug für alle entstehen soll ist mir immer noch ein Rätsel.

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

Sicherlich ist damit diese übliche Automagie gemeint, die überall im Netz anzutreffen ist: wirf jemandem ein Werkzeug hin, erkläre es zum Selbstläufer und den Nutzenden zum MacGyver von $thematik. Wir kennen wohl alle das Prinzip des Wiederkäuers, letztendlich kommt es dort zur Verdauung, die hierbei jedoch überhaupt nicht angestrebt wird. Vielmehr ist Kauen um des Kauen Willens die Kür und deshalb kann man diesen Camps auch jeglichen Stempel aufdrücken und bekommt dennoch immer beinahe identische Inhalte. Vom Werkzeug Netz, den Chancen und anderem foo fabulieren auch letztendlich die Werber und selbst diese bekommen nicht wirklich etwas auf die Beine, außer wiederum mit dem Verkauf der Hoffnung auf diesen Mehrwert ihr täglich Brot zu verdienen — eine Art Gralssuche manifestiert sich da.

Der Worte sind genug gewechselt, laßt mich auch endlich Taten sehn — indes ihr Komplimente drechselt, kann etwas Nützliches geschehn.

Aber um auf das obige Beispiel zurückzukommen — schließlich ging es mal primär um diese Aussage, den Rat der Damen und Herren Kollegen sollte man in diesem Fall doch beherzigen, auch wenn sonst wenig Erhellendes aus Berlin kommt. Und ich tue jetzt etwas Nützliches, gehe offline und rufe einen guten Freund an :-)

Zitat: Goethe, Faust

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