ArchivJuli, 2009

Schneewittchen und das Kompetenzteam

Vielleicht hätte Steinmeier jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt…

 

Herr Kruse und die Krise — Seite 36

Vom unvergleichlichen Bulo:)

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Keiner von uns weiß, was er wirkt, was er anderen gibt.

Ein römisches Venedig
Bereits lange vor Gründung Venedigs prosperierte an fast gleicher Stelle eine römische Großstadt. Luftbilder verraten: Schon damals nutzte man geschickt den Standortvorteil am Wasser. Siehe auch dort.

Tempest — Die elektromagnetische Abstrahlung von Geräten erlaubt tiefe Einblicke
Elektrosmog ist in aller Munde, meist aber nur im Zusammenhang mit möglichen Gesundheitsproblemen. Hacker interessiert ein anderer Aspekt: die elektromagnetischen Abstrahlungen von Geräten lassen oft Rückschlüsse auf die verarbeiteten Daten zu. Chaosradio Podcast.

Debian und pünktliche Releases
Das Prinzip «It’s ready when it’s ready» dürfte auch weiterhin gelten – und für den guten Ruf der von Debian GNU/Linux sorgen, nicht gerade «leading edge», aber eine grundsolide Distribution zu sein. Da war wohl jemand zu voreilig mit der Ankündigung — Gott-sei-Dank imho :-)

über die alpen
Mit dem Einser-BMW, unserer leichenwagenschwarzen Mietkutsche mit dem Dackelbauch, über den Jaufenpaß zu fahren, das ist wie mit Oropax im Sinfoniekonzert zu sitzen: Irgendwie alles nicht richtig gefühlsecht. Andrea Dieners Reisetagebuch …

Zitat: Albert Schweitzer

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Der Todesstoß für die SPD

Chris maltFrank-Walter Steinmeier hat heute der SPD den endgültigen Todesstoß verpasst. Mit der Präsentation seines so genannten Kompetenzteams hat er bewiesen, wie wenig Kompetenz, wie wenig Köpfe es innerhalb der SPD noch gibt. Das Team ist eine obskure Mischung aus unfähigen Ministern, Agenda-2010-Aufsteigern und Politikern, die auch innerhalb der CDU oder der FDP ihren Platz finden würden. Das Team hat kein Gesicht, keine Botschaft und keine Vision. Frank-Walter Steinmeier hat damit die Sozialdemokratie endgültig zu Grabe getragen. 19 Gesichter, 19 Politiker, 19 Gründe, die SPD am 27. September nicht zu wählen.

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Spaz — A Microblogfunclient

Twhirl ist tot. Nachdem Marco Kaiser Twhirl an Seesmic verkauft hat, ist die Entwicklung offensichtlich eingestellt worden. Es war dringend an der Zeit, sich nach einer neuen Alternative umzusehen. Ich bin fündig geworden: Spaz — A Microblogfunclient for Identi.ca and Twitter heißt das gute Stück. Wie auch Twhirl setzt er auf Adobe Air auf, und nicht nur das Logo zeigt es — er empfängt den User gleich mit einer sehr sympathischen Oberfläche. Da er auf Adobe Air aufsetzt, läuft er unter den Betriebssystemen Windows, Linux und Mac. Wer also auf mehreren Plattformen zu Hause ist, wird seine Flexibilität diesbezüglich zu schätzen wissen.

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It is poor civic hygiene to install technologies that could someday facilitate a police state.

Bootkit hebelt Festplattenverschlüsselung aus
Der österreichische IT-Sicherheitsspezialist Peter Kleissner hat auf der Sicherheitskonferenz Black Hat ein Bootkit namens Stoned demonstriert, das in der Lage ist TrueCrypts vollständige Partitions– und Systemverschlüsselung auszuhebeln. Ich weiß schon warum ich so etwas wie Windows für prof. Bildbearbeitung nutze, aber nicht für irgendwelche Daten die mir wertvoll erscheinen. Da wandert stante pede alles rüber zu Linux/BSD und wird dort mittles Boardmitteln geschützt.

EU-weiter Zugriff auf Online-Rechnung
Die EU-Kommission will mehr grenzüberschreitende Finanzkontrollen ermöglichen. Ausländische Finanzämter sollen die Online-Buchhaltung von deutschen Bürgern und Unternehmen einsehen dürfen. Oldschool zahlt sich mehr und mehr aus, Bequemlichkeit schafft den gläsernen Bürger.

Hacker Says iPhone 3GS Encryption Is ‘Useless’ for Businesses
Apple claims that hundreds of thousands of iPhones are being used by corporations and government agencies. What it won’t tell you is that the supposedly enterprise-friendly encryption included with the iPhone 3GS is so weak it can be cracked in two minutes with a few pieces of readily available freeware. Das schlimme ist Apple vertraut man blindlings, ob dem Werben mit UNIX. Tatsächlich aber tun sich beim genaueren Betrachten Abgründe auf, die Windows gar vielleicht toppen ob dem blinden Vertrauen der User.

Lost in the Cloud
This freedom is at risk in the cloud, where the vendor of a platform has much more control over whether and how to let others write new software. Facebook allows outsiders to add functionality to the site but reserves the right to change that policy at any time, to charge a fee for applications, or to de-emphasize or eliminate apps that court controversy or that they simply don’t like. Nicht nur massive Sicherheitsbedenken machen sich breit, auch der vollständige Verlust einer ohnehin nur zaghaft vorhandenen Freiheit gibt zu denken.

DRM for news? Inside the AP’s plan to «wrap» its content
The Associated Press last week rolled out its brave new plan to «apply protective format to news.» The AP’s news registry will «tag and track all AP content online to assure compliance with terms of use,» and it will provide a «platform for protect, point, and pay.» That’s a lot of «p»-prefaced jargon, but it boils down to a sort of DRM for news—«enforcement,» in AP-speak. Wer schützt eigentlich unseren Alltag vor derartigen Ausbeutern?

Zitat: Bruce Schneier

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Speicherplatz ist unendlich [Update]

Meint zumindest Piwik. Wie in den Kommentaren von unseren Lesern schon angekündigt, hat Piwik das typische Problem mit dem Aufblähen der Datenbank.


(Klick für größere Ansicht)

Seit gestern Morgen ist die Piwik-Datenbank — ich hatte extra eine eigene angelegt — auf 45,1 MB angewachsen. Und das, obwohl hier derzeit eher tote Hose herrscht, mit gut 4.000 unique IPs seit Installation der Statistik. Das ist natürlich verdammt viel. Falk hat in den Kommentaren auf zwei Sachen hingewiesen:

How can I purge Piwik logs?
How to setup auto archiving of your reports every nighttime

Die erste Lösung ist schon witzig — 30 Tage? Bei einem Anwachsen von durchschnittlich 40 MB pro Tag wäre das eine Datenbank mit einer Größe von 1,2 GB. Das ist mal eine Hausnummer. 😀 Ich schau mir das die nächsten Tage an, werde mal das eine oder andere Modul deaktivieren und dann mal weitersehen. Ohne zu reagieren, benötigt es für die Statistik einen eigenen Server… 😉

Zum Vergleich: Die fast reine Datenbank von F!XMBR1 belegt derzeit mit 6.371 Artikeln und fast 30.000 Kommentaren einen Speicherplatz von knapp 80 MB.

Update: 24 Stunden später ist die Datenbank nur um einen MB angewachsen. Das verstehe, wer will…

  1. Etwas Müll sammelt sich im Laufe der Zeit immer an. []

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Ich mag Männer mit Zukunft und Frauen mit Vergangenheit

  • Ulla Schmidt — immer im Dienst
    Bald ist die gute Frau nicht mehr im Dienst…
  • Krokodilstränen
    Die NachDenkSeiten zur Berichterstattung über die SPD…
  • Traci Lords und das Märchen von der Freiwilligkeit
    Lesen…
  • Archäologie, ein Einstieg
    Archäologe ist nicht gleich Archäologe, Klassische Archäologie ist mehr Kunstgeschichte der Antike denn die Wissenschaft der Archäologie, eine Lehrgrabung ersetzt keine echte Praxis und last not least Archäologen sind wie jene Vertreter anderer Wissenschaften mehr oder weniger Fachidioten — omnipotentes Wissen findet man auch dort nur mittels einer gut ausgestatteten Bibliothek
  • Am Tag danach
    Egal, wie es ausgeht — düstere Aussichten…
  • Mit Donald Duck gegen Internetpiraten
    Eine schwedische „Micky Maus“-Geschichte bezieht auffallend Position in der aktuellen Filesharing-Debatte. Der Herausgeber des Disney-Hefts wurde wegen der Werbebotschaft angezeigt
  • Ärzte Zeitung: «Bezahlte Redaktion»
    In den Kommentaren zu einem Science-Blogs-Artikel über die «Ärzte Zeitung», den wir hier bereits angesprochen hatten, findet sich ein bemerkenswerter Beitrag. Er gibt möglicherweise fundierte Einblicke in die Arbeitsweise dieses Blättchens, das viele Ärzte mit einer seriösen Informationsquelle verwechseln…
  • Christoph Schlingensief im Interview bei den Ruhrbaronen
    Erlösung ist leider ein kollektives Wahnprogramm, weil sich alle zusammenfinden und erlöst werden sollen

Weitere Linktipps finden sich hier.

Zitat: Oscar Wilde


Evan Prodromou — Best Social Networking Hacker

Evan Prodromou ist auf der O’Reilly Open Source Convention 2009 mit dem Google — O’Reilly Open Source Award ausgezeichnet worden — als Best Social Networking Hacker. Er hat es mehr als verdient. Congratulations Evan and best wishes here from Hamburg to you and your family, especcialy Stav and your little sweetheart Amita June. :)

Er rockt die Bühne, wie überall, wo er auftritt. Ein mehr als sympathischer Mensch, der die Menschen auch im persönlichen Gespräch sofort in in seinen Bann zieht. Evan ist auf Identi.ca hier zu finden — und als Geheimtipp gebe ich Euch noch Stav mit auf dem Weg, Evans alten Herrn. Allein für die beiden lohnt es, sich auf Identi.ca zu registrieren. :)

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Regelmäßigkeit ist die fürchterlichste Eigenschaft der Maschine.

Global warming played a role in Incas’ rise, report says
British archaeologists say a rise in temperatures helped fuel the empire, giving access to more cultivable, fertile land, and thus food surpluses that freed the Incas to expand and conquer. Dies ist nicht der erste oder auch letzte Hinweis auf eine differenzierende Sichtweise in puncto Klimawandel.

Banken kontrollieren Daten beim Geldtausch
Wer in einer Sparkasse Geld wechseln möchte und kein Kunde ist, muss seit Kurzem unter Umständen seinen Ausweis vorlegen. Der Schalterbeamte gleicht dann die persönlichen Informationen über eine bundesweite Terror-Datenbank ab. Wir opfern Freiheit für den Traum von Sicherheit.

Debian zukünftig mit festem Release-Zyklus
In Zukunft wollen die Entwickler jedoch einen festen Rhythmus einhalten, ähnlich wie das andere Linux-Distributionen, aber auch große Open-Source-Projekte wie Gnome seit Längerem praktizieren. Schade, eine letzte qualitative Bastion bricht entgültig. Andere Linux-Distros überhäufen den geplagten Anwender kurz nach dem Release auch mit Legionen von Updates — der Preis für quantitative Vorteile.

Thoughts of an admin starting to get old …
he reality is: New computer science students doesn´t come from Unix, all they know is Windows (they may be some exceptions, but they are rare). Maybe this is owed to the fact, that IT is more and more transformed from a profession to a job. This is bitter truth. Many people see operating systems like exchangeable tools, as an abstraction layer for the hardware. They are correct. But on this way they lost the curiosity to understand the design of an OS, to assess the differences.

triumph und askese
Reiseberichte von Frau Diener. Dort geschieht nichts spektakuläres, dort werden auch keine Neuigkeiten feilgeboten, aber Facetten des Lebens werden in ihrer vollen Pracht zur Geltung gebracht. Mehr davon :-)

Zitat: Joseph Weizenbaum

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Piwik — Opensource-Alternative zu Google Analytics

PiwikWir haben hier seit unseren Anfängen das Plugin Semmelstatz eingesetzt, um wenigstens ein paar Zahlen liefern zu können. Letzten Endes wurde die Statistik immer nur genutzt um uns bei gewissen Peaks mit unserem Hoster in Verbindung zu setzen oder zu sehen, wo F!XMBR denn überall verlinkt wird. Google Analytics haben wir uns auch kurz angeschaut, doch ist und war es für uns völlig überkandidelt, zudem ist in Deutschland völlig unsicher, ob es überhaupt eingesetzt werden darf. Selbst bei einer vorhandenen ausführlichen Datenschutzerklärung gibt es rechtliche Einlassungen, die Google Analytics für sehr bedenklich halten. Mit dem Einsatz von WP-Cache funktioniert Semmelstatz nun nicht mehr, da per PHP-Befehl bei Aufruf einer Seite gezählt wird. Das Caching verhindert nun eine korrekte Zählweise. Auf der Suche nach einer Alternative wurde mir per Identi.ca die Opensource-Software Piwik empfohlen. Ich habe es heute installiert — und es ist eine verdammt gute Sache. Nicht nur als Google-Analytics-Alternative sollte man es auf alle Fälle in Betracht ziehen.

Weiterlesen: »Piwik — Opensource-Alternative zu Google Analytics«

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… es regnet

regen

Es regnet — wollte ich auch einmal gesagt haben, da in letzter Zeit sooft die Rede von Klimakatastrophen ist und überhaupt herrscht nur ein gar sonderbares Auf und Ab, glaubt man diversen sommerdurchlöcherten Medienvertretern. Lauscht man hingegen besonnenen Klimaforschern, so offenbart sich hier eher ein Stück Normalität, eine Reaktivierung der grauen Zellen läßt mitunter längst vergessene Erinnerungen an durchwachsene Sommer der eigenen Kindheit aufkeimen. Und wem diese Erinnerung nicht genügt, der kann sich Prof. Wolfgang Behringers Kulturgeschichte des Klimas widmen. Jedenfalls genieße ich die gelegentliche Abkühlung und die Natur zeigt ihrerseits eine nie dagewesene Pracht, die man z.B. nach der Hitzewelle anno 2003 nicht mehr zu schauen glaubte :-)

Bild: F!XMBR

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