ArchivMai, 2009

Raymond Crowe — Hand Shadows

Vielleicht wird der eine oder andere Leser es schon kennen — ich bin gestern das erste Mal drüber gestolpert. Raymond Crowe mit seinen Handschatten. Die Ente bekommen wir ja alle hin — aber das? 😀 Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag. Ich bin nun im Museum für Kommunikation, danach grillen und chillen im Garten von Arbeitskollegen. :)

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Die Welt geht unter — Bulo twittert

Nein, ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Im Gegenteil. Bulo hat sich etwas sehr Spannendes einfallen lassen: Er twittert ein Cartoon-Buch. Worum es geht? Um Herrn Kruse! Jeder Tweet wird eine Seite eines Cartoon-Buchs enthalten, das es nur bei/in/auf Twitter gibt. Das dort exklusiv entsteht. Titel:

Herr Kruse also erlebt neben der allgemeinen seine ganz persönliche Krise — ausgelöst durch Begegnungen mit “Kommunikationsprofis” aller Art. Und wie wir wissen, gehen die Mächtigen, die Neugierigen, die Eitlen und die Schadenfrohen im Clap-Club ein und aus. Das könnte sehr spannend werden. Wenn ich also einmal eine Follower-Empfehlung aussprechen darf: Follow Bulo now. :)

Grafik: Bulo, Screenshot: twitter.com

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ignorantia non est argumentum

Warum das mit dem Profibloggen nichts wird Folge 1.863
Der Don zu A-Bloggern, Werbung und wie man sich für nichts verkaufen kann, wenn denn das Ego ruft.

Kampf gegen Zensursula
Über «KiPo» als politische Keule und die Selbstfindung der Netzgemeinde in Deutschland. Chaos Radio Express mit einem interessanten Podcast.

Kein Interesse an der eigenen Stasi-Vergangenheit
As I said: Der Fall Kurras hat nichts geändert: Eine ganz große Koalition aus CDU, CSU, SPD und Linke lehnt Forschungen über den Einfluss der Stasi auf den Bundestag ab. Kurzum Vergangenheitsbewältigung ist in Deutschland nur ein Schlagwort, der Sumpf gerät tiefer und tiefer.

Zitat: Baruch Spinoza

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G8 Staaten fordern mehr Kontrolle

Die G-8-Staaten wollen schwarze Listen für Kinderporno-Websites und stärkere Kontrollen von Facebook & Co., die überaus attraktiv für Terroristen und das organisierte Verbrechen seien.

futurezone

Mehr Kontrolle natürlich des Internets, mehr Kontrolle insbesondere der sozialen Netzwerke. Denn letztere, so die Italiener unter der Herrschaft des Medienmoguls Berlusconi1, seien überaus attraktiv für Terroristen und das organisierte Verbrechen. Natürlich sind dies alles nur lautere Absichten, insbesondere wenn diese von Silvio Berlusconi geäussert werden — ein Schelm wer dabei Böses denkt.

G8 das sind: Frankreich, Deutschland, Kanada, Italien, Russland, Japan, Grossbritannien, USA — also das who is who der Stützen von Demokratie und Freiheit. Jene Staaten, einzig für Japan kann ich mangels Informationen nicht sprechen, die fortwährend mehr und mehr Freiheit einschränken und Demokratie ad absurdum führen. Jene Staaten, die im Namen des Terrors und der Sicherheit Persilscheine für die Polizei– und Geheimdienste ausstellen. Jene Staaten die bis dato schon einen massiven Kolateralschaden innerhalb der Bevölkerung wirkten und dessen Ausmass noch gar nicht abzusehen ist. Jene Staaten wollen mehr … die totale Kontrolle, eine definierte Freiheit, eine Parodie menschlichen Zusammenlebens.

Lizenz Text/Bilder: COFFEEWARE

  1. Stichworte: Mafia, Geldwäsche, Meineid, Freimaurerloge, etc. pp. — selbstredend ausser des Meineid bezüglich der Freimaurerloge alles unbewiesen []

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Hallo Herr Ober, einmal Barbara Streisand für Silvana Koch-Mehrin, bitte

Ich habe Silvana Koch-Mehrin nie leiden können. ihre Tätigkeit für die INSM spricht Bände (Video), hat aber das tief gefallene so genannte BILDblog auch nicht davon abhalten können, ihr eine Plattform zu bieten. Zuletzt habe ich mich mit ihr im Rahmen der Wahlwerbespots geringfügig beschäftigt — die einzige Leistung, die mir ad hoch zu ihr einfällt, sind die freizügigen Fotos ihres Babybauches. Aber vielleicht denke ich auch da zu konservativ — ist sie damit doch mit den BILD-Seite-1-Mädels in guter Gesellschaft. Heute gab es wieder Neues vom blonden Superstar der FDP. Es geht um ihre Anwesenheit im Europaparlament, die dortigen Abstimmungen, eine Einstweilige Verfügung gegen die FAZ und die Drohung einer Strafanzeige gegen die Ruhrbarone, weil diese darüber berichtet haben.

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Du bist Deutschland — leider

Dieses Land wird mir immer fremder. Über die Politik habe ich schon das eine oder andere Wort verloren — aber die Zunft der Anwälte ist natürlich genauso für das Scheitern des gesellschaftlichen Miteinanders verantwortlich. Aus gegebenem Anlass noch einmal das Du-bist-Terrorist-Video:

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FreeBSD 8.0: more than meets the eye

Quelle Bild

FreeBSD 8.0’s code freeze is upcoming. The last hands are getting layed on importing crucial things that we want to have in FreeBSD 8.0. This is not an announcement that we will start freezing soon, but you might consider this as a pre-headsup.

evilcoder.org

Mehr TTY, mehr USB, mehr ZFS, mehr Wifi, mehr Jails, mehr Netzwerk, mehr NFS4, mehr Fixes, mehr … bald™ ist es soweit. Der code freeze ist nicht mehr fern, freuen wir uns auf FreeBSD 8.0 :-)

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am Busen der Natur

… ein ausgedehnter Spaziergang am frühen Nachmittag :-) Ein Klick auf das jeweilige Bild vergrössert dieses, fährt man mittig (links/rechts) mit dem Mauszeiger über das Bild, so erscheinen Navigationselemente zum weiterschalten.

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… wenn man keine Ahnung hat

Nein, es geht nicht darum, Mauern und Sperren zu errichten gegen den ungefilterten Fluss von Informationen, Ideen, Meinungen. Es drohen weder Zensur noch »chinesische Verhältnisse«. Es geht darum, die Debatte um das Internet zu entideologisieren und das Netz als einen Raum zurückzuerobern, in dem die Geltung des Rechts so selbstverständlich akzeptiert wird wie im richtigen Leben. In dem die Achtung der Menschenwürde nicht hinter der Freiheit des Stärkeren zurücktreten muss.


die Zeit

… dann wird man Journalist und versucht mittels des Anscheins von Vernunft abermals eine Tirade gen infantile Netzjünger zu schmettern. Abermals deswegen, weil schon Legionen von Quotenschreibern sich dieser Praxis ergaben, sprich dem Netz die Schuld am hausgemachten Versagen zuwiesen, von Vernunft fabulierten und tatsächlich eine Vorwärtsverteidigung gegenüber den eigenen Pfründen exerzierten. Wer, wenn nicht der großartige Journalismus, vermeint denn ansonsten in einem quasi rechtsfreien Raum zu existieren und tatsächlich jede der Quote geschuldete Niederung mit dem Schlagwort Pressefreiheit verteidigen zu müssen? Wer, wenn nicht eben dieses Meinungsmonopol, glaubt denn mittels eigens ersonnener und der Quote genehmen Regeln, verkauft als ethische Grundsätze, diese Rechtssystem fortwährend unterwandern zu können? Exakt jene Journaille, die auch mittels derartiger Artikel nur allzu deutlich die Perfidität dieses aufbrechenden Meinungsmonopols unterstreicht.

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Idylle

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quo vadis Demokratie?

Betrachtet man das Athener Scherbengericht oder die attische Demokratie zu Zeiten Solons, so schauen wir die einstigen zarten Anfänge einer beginnenen Herrschaft seitens des Volks. Viele hunderte Jahre mußten jedoch noch verstreichen, bis man sich auf dieses noble Ansinnen zurückbesann, daraus lernte, darauf aufbaute, Schritt für Schritt ein Mehr an Volksherrschaft wagte.

Was aber gewann man tatsächlich? Heutige Demokratien definieren sich seitens einer massiven Delegation, die Entscheidungsgewalt des Einzelnen wurde — notwendigerweise — abstrahiert. Abstrahiert bis zu einem Punkt des profanen Ankreuzens am Wahltag unter der Prämisse sich zuvor eingehend informiert zu haben. Derart präsentiert sich das Gros des heutigen Volkes. Mit dieser vollzogenen Abstraktion ging jedoch eine Zäsur einher, welche Volk zum zahnlosen Papiertiger verkommen ließ — man könnte schon beinahe vermeinen oligarchische Strukturen zu schauen.

Notwendig ist eine gewisse Abstraktion sicherlich, nicht alle können gleichsam partizipieren. Kommunen, Länder und der Bund sind hierzulande der einzig gangbare Weg hin zu einer volksnahen Demokratie — der sogenannten direkten Demokratie1 . Während auf kommunaler Ebene zumindest noch wenige um ihre Möglichkeiten wissen, ist es auf Länderebene oder gar Bundesebene eher schlecht als recht bestellt.

Der Bürger hat in der Regel nur begrenzten Einfluß auf die zur Wahl stehenden Parteien, kann sich allenfalls mittels Petitionen Gehör verschaffen, Abgeordnete ansprechen etc. pp. — aber alles mehr gemäß «Hallo, wir das Volk möchten auch mal etwas sagen.» Daß man darüber hinaus jedoch heutzutage häufig die biedermeiersche «Defensive» bevorzugt und nicht einmal mehr die Möglichkeiten der direkten Mitarbeit in Parteien oder Bürgerrechtsorgansisationen nutzt läßt tief blicken — zumindest das Jammertal der Deutschen Parteilandschaft geht gerade so noch als Entschuldigung durch.

Eine gelebte Demokratie bedarf der aktiven Mitarbeit — nicht nur des ausgiebigen Zeterns. Und diese Mitarbeit kostet Zeit, Zeit die man nicht mittels weiterer Delegationen kompensieren darf, sonst besteht die Gefahr in völliger Unmündigkeit zu enden, in einer diktierten Demokratie und Freiheit zu verweilen, wie wir diese mehr und mehr erfahren in diesen Zeiten. Per aspera ad astra oder wie des Deutschen Liebling Angela Merkel einst kündete: Wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit. Und dies sollten wir uns immer vergegenwärtigen …

Bild: Demos gekrönt von Demokratie

  1. direkte Demokratie ist in ihrer Gänze selbstredend mehr — weitaus mehr, hier schauen wir nur blaß ausgebildete Fragmente []

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