ArchivMärz, 2009

Time Waster — Assembler 3

Die Download Squad hat eine feine, aber Zeit verschwendende Rubrik: Time Waster. 😀 Über diese Kategorie bin auch (nicht nur) über Assembler 3 gestolpert. Viel Spaß beim Puzzeln — und verschwendet nicht zu viel Zeit… 😀

So, ich werde nur noch bis Level 30 spielen — ehrlich… 😀

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Pro Krise

murdelta mit dem Dent des Tages:

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Ein Volk zu täuschen ist ein Verbrechen, es zu enttäuschen ein Fehler

Zitat: Agustina Bessa-Luís


Aktion 15: 15% für Ärzte

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Ich bin böse

Okay, nun weiß es auch der Letzte. 😉 Aber mal im Ernst: Wer kennt sie nicht, die monatlichen Artikel der PC-Zeitschriften. Sei es nun die PC-Welt, die CHIP oder andere — sie überbieten sich monatlich mit den wahnwitzigsten Überschriften und Artikeln. Mit jeder neuen Ausgabe erfahren wir, wie man auf welche Art und Weise Programme freischaltet, auf welchen chinesischen Server Microsoft, Adobe & Co. als Sicherheitskopie liegen, kurz: wie der IT-Junkie an seinen Stoff kommt. Auf den jeweiligen Webseiten geht es ähnlich zu. Unzählige Klickstrecken, Download-Specials — viel ist dort zu finden, nur meiner Meinung nach eben kein Journalismus. Die PC-Welt hat gerade mal wieder eine Idee, wie sie noch niemand vor ihr hatte. Eine Klickstrecke zu gute Tools, böse Tools. Man ahnt schon, was man dort findet — und doch, diesmal überrascht uns die PC-Welt. Böse Tools sind laut der PC-Zeitschrift nämlich auch Tools zum Verschlüsseln, wie zum Beispiel Cyberghost VPN. Eine Begründung wird mitgeliefert:

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Ein Neuanfang für die Bahn?

DBDer gute Herr Mehdorn wird bald seinen Vornamen zurückerhalten. Er wird nicht mehr Bahnchef Mehdorn heißen, sondern wieder seinen Geburtsnamen Hartmut Mehdorn tragen dürfen. Er hat heute angekündigt, von seinem Posten als Bahnchef zurückzutreten — um nach eigenen Aussagen Schaden vom Unternehmen Deutsche Bahn abzuwenden. Der Rücktritt Mehrdorns gleicht seinem gesamten Wirken in der Öffentlichkeit und bei der Deutschen Bahn. Keine Spur von Selbstkritik, keine Reflektion des eigenen Handelns. Die anderen sind selbstverständlich schuld, er selbst hat sich nichts vorzuwerfen. Das ist natürlich Unsinn, stand er doch einem Unternehmen vor, von dem das ehemalige Ministerium für Staatssicherheit noch eine Menge hätte lernen können. Der Daten– und Spitzelskandal sagt eine Menge über die Führung des Hartmut Mehdorn aus, aber auch über unseren Zeitgeist, wie ein modernes Unternehmen zu führen ist.

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Vom Umgang mit der Linkspartei

Nicht nur die SPD hat ein Problem in ihrem Umgang mit der Linkspartei. Sei die Diskussion nun ideologisch, unüberlegt, arrogant, besserwisserisch oder gar von Angst geprägt — selten findet man neutrale, unaufgeregte oder einfach nur sachliche Texte zur Linkspartei. Dass dies durchaus möglich ist, beweist Michael Spreng in seinem neuesten Artikel: Wie antisemitisch ist die Linkspartei? Kritik an der Linkspartei, sachlich und ruhig begründet — solche Artikel würde ich mir auch von den etablierten Medien wünschen. Gerade die SPD könnte da jede Menge lernen — die Linkspartei kann eigentlich froh sein, dass dem nicht so ist. Und so geht wieder einmal eine Leseempfehlung an Sprengsatz:

Der Fall spielte überregional keine große Rolle, dennoch wirft er ein grelles Schlaglicht auf die Linkspartei. Der Fraktionsvorsitzende und OB-Kandidat der Linkspartei in Duisburg, Hermann Dierkes, forderte den Boykott israelischer Produkte und weckte damit die Erinnerung an die Nazi-Plakate “Deutsche, kauft nicht bei Juden”.  Trotz massiver öffentlicher Kritik wiederholte er den Boykottaufruf mehrmals und erklärte in einem islamistischen Internet-Portal, in dem gegen  den “Pseudostaat” Israel gehetzt wird, Boykottaufrufe dürften “nicht verunglimpft werden”. Nachdem die Protestwelle immer größer wurde, legte der Politiker seine OB-Kandidatur nieder, blieb aber Fraktionschef.

Sprengsatz: Wie antisemitisch ist die Linkspartei?

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Im Schlaf sind wir keine Heuchler

Zitat: William Hazlitt


Ein Quantum Trost

Für die meisten von uns dürfte es nur einen wahren James Bond geben: Sean Connery. Und doch hatte jeder Bond das gewisse Extra. George Lazenby hatte Emma Peel, Roger Moore seinem Sarkasmus,  Timothy Dalton musste sich in den Achtzigern als Actionheld gegen John McClane und Terminatoren behaupten bevor Gentleman Pierce Brosnan endlich von Remington Steele entlassen wurde und seinen Martini, geschüttelt, nicht gerührt bestellen durfte. Aktuell ist es Daniel Craig — und nach Casino Royale habe ich mich eher mit Kritik zurückgehalten, eine zweite Chance hat auch der James Bond des neuen Jahrtausends verdient. Ein Quantum Trost, so heißt der neueste Bond, der gerade auf DVD erschienen ist. Ich muss ehrlich sagen, er lässt mich schon wenig sprachlos zurück.

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Wir haben doch nur Befehle ausgeführt

Es gibt in Deutschland wieder eine Berufsgruppe, die doch nur Befehle ausführt. Mir fehlen ehrlich gesagt völlig die Worte. Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband spricht davon, dass wir noch nie so weit unten waren. Was ist passiert? Ein alkoholkranker Hartz-IV-Empfänger wusste nicht mehr, wie er überleben sollte. Und so bettelte er. Ein Mitarbeiter von der Arge beobachtete ihn dabei, schaute in dessen Hut, rechnete die Almosen hoch und kürzte die Hartz-IV-Leistung, weil ja zusätzliche Einkünfte des Leistungsempfängers generiert wurden. Ich könnte jetzt mit Begrifflichkeiten wie Gestapo und Stasi um mich schmeißen, lassen wir das. Diese Gesellschaft hat es so gewollt. Diese Leute handeln nach deutschen Recht, sie führen Befehle aus, auf Grundlage deutscher Gesetze, die wir so gewollt haben. Sie sind treue Staatsdiener. Banken werden 3-stellige Milliardenbeträge in den Rachen geworfen, den Menschen wird Bettelei als Einkommen angerechnet und der sowieso schon klägliche, kaum zum Überleben reichende, Hartz-IV-Satz gekürzt. Das ist Deutschland, Du bist Deutschland, wir sind Deutschland.

Deutschland ganz unten

Nachtrag: Die Stadt Göttingen lenkt im Streit über Bettelei ein: Einkünfte werden nicht mehr von Sozialleistungen abgezogen. Dass der obige Fall dabei kein Einzelfall ist, ist der eigentliche Skandal: Laut Oberbürgermeister Meyer wurden auch in zwei anderen Fällen Einkünfte aus Bettelei auf die Sozialhilfe angerechnet.

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Google Classic

Ja, so war das damals, Ihr verrückten Internetjunkies. Ihr wisst gar nicht, wie gut Ihr es heute habt. Damals haben wir Google eine Karte geschickt, spätestens 30 Tage später wurden die Suchergebnisse per Post geliefert. Bei über 1 Mio. Treffer fluchte zwar der Postbote, aber das war es uns wert. Ja, so war das damals. Oder so… 😀 (via)

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