ArchivJuni, 2008

Kundenfeindlichkeit

Manchmal glaube ich ja, der Dienstleistungswille, der unbedingte Wille den Kunden, den Menschen in unserer Gesellschaft zufrieden zu stellen, ihm zu helfen geht immer mehr verloren. Heute war wieder so ein Fall, bei dem ich leicht sauer geworden bin. Ich hatte schon länger vor, mir ein Notebook anzuschaffen, kein Netbook wie zum Beispiel das ASUS-Dinges und auch nicht so eine überkandidelte Variante — mobil ein wenig surfen, schreiben, Musik hören, andere kleine Dinge erledigen. Mehr muss es nicht sein. Und so hatte ich preislich irgendwas zwischen 400,- Euro und 800 Euro eingeplant. Gestern hatte ich mich da in ein Notebook von Sony für 700,- Euro verliebt — auch wenn es denn bei Media Markt stand. Heute nach der Arbeit war ich dann im Saturn, im Media Markt und bei Conrad — alle innerhalb von 30 Minuten von hieraus zu erreichen. Lacht nicht, das ist gefährlich. Ein paar Favoriten hatte ich — auch wenn die Entscheidung pro Sony fast schon gefallen war. Doch irgendwie widerstrebt es mir, mein Geld den genannten Unternehmen in den Rachen zu werfen. Und so ging ich noch in einen anderen, viel kleineren Laden — doch irgendwie wollten die mein Geld nicht.

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Datenschützer Deutschlands

Du weißt, dass der Datenschutzbeauftrage ein leeres Hemd ist, wenn sogar die CDU auf Anraten von Schäuble für seine Wiederwahl ist.

Ich denke dieses recht kurze Zitat von fefe lebt von der in Deutschland andauernden datenschutzrechtlichen Praxis und wird auch von dieser inhaltlich befüllt. Der Schaar war doch schon immer unser aller Traum eines Datenschützers, leise, politisch korrekt, der Traum eines jeden Politikers.

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Spanien ist hochverdient Europameister

Wollte ich nur gesagt haben, nicht dass da ein paar Leute ankommen und von Pech oder sowas reden. Zauberfussball siegt über Rumpelfussball. Die beste Mannschaft des Turniers schlägt die bisher glücklichste Mannschaft. Und das ist auch gut so — für den Sport. Nicht, dass ich es den Deutschen nicht gegönnt hätte, aber es war teilweise Fussball wie zu Rudi Völlers und Erich Ribbecks Zeiten, der bei der EM geboten wurde. Spanien hat ein grandioses Turnier gespielt. Deshalb haben sie verdient den Pott geholt. Glückwunsch.

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ein weiterer Zaungast

Dieses mal ein unliebsamer Vertreter der Arachniden, aber solange er im Schoße von Mutter Natur verbleibt und sich nicht nicht im Hausfriedensbruch übt .… 😉

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Geldströme — Unterwegs zwischen Arm und Reich

Spekulationen, Bankenkrise, Immobilienkrise, Arbeitsplatzvernichtung, Goldgräberstimmung, Kapital fließt und es fließt schnell, kontrolliert von globalen Spielern. Der einhergehende Kolateralschaden ist immens, die Zockermentalität setzt sich bis in kleinste Kreise fort, teils gezwungenermaßen, um zu überleben. Letztere besitzen jedoch keinerlei Buffer, um die Risiken und Nebenwirkungen dieses äußerst fragilen Systems abzufangen und auch keine Bank wird willentlich diesbezüglich aufklären. Ein hochinteressanter Podcast, welcher die Zusammenhänge relativ wertfrei näher beleuchtet.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

SWR2

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Guybrush Threepwood for President

Vergesst Barack Obama! Vergesst Hillary Clinton! Vergesst John McCain! George W. Bush ist bald vergessen! Ich sage:

Guybrush Threepwood for President! (via)

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Sie haben Menschenleben auf dem Gewissen

  • Dumm gelaufen…
    Schon süß, die Geschichte von kevgangsta…
  • Längst fällig
    Die SZ in einer Glosse über die Rankings dieser Welt…
  • TinyPaste: It’s like TinyURL for text, not URLs
    TinyPaste — das TinyURL für Texte. Das könnte das neue Spielzeug für die Twitter-Fanboys werden. Einen langen Text schreiben, bei TinyPaste hinterlegen, die URL per Twitter veröffentlicht, diese wird dort dann noch per TinyURL verschlüsselt. Da bekommen die Twitter-Fanboys wieder feuchte Schlüpper…
  • Macht Bildblog ihre Bild stärker?
    Sehr interessanter Artikel von Patrick mit ebenso feinen Kommentaren. Ein Punkt noch dazu: Der Deutsche Konsument ist ja eher einfältig. Wenn er also den neuesten Skandal der BILD auf dem BILDblog liest, ist seine Schlussfolgerung, dass der Rest der heutigen BILD der Wahrheit entspricht. Das BILDblog selektiert dementsprechend die Wahrheit wie die BILD, unter dem Strich bleibt die Feststellung, dass sie keinen Deut besser sind — das zeigt auch die Notbremse dort, keine Kommentare zuzulassen. Die einen leben vom anderen und umgekehrt…
  • Distanzlos
    Die staatliche Unterstützung und die Würde, die der Bundespräsident dieser Eröffnung mit seiner Anwesenheit verleiht, sind angesichts des dubiosen Inhalts des Museums ein fatales Zeichen. Wenn Herrschaftsgeschichte wieder Opfergeschichte aus dem Museum verdrängt, ist Mahnung gefragt, nicht Salbung
  • Endet die Krise?
    Omfg — erst wird Kurt Beck legitimer Nachfolger der Gebrüder Grimm, dann der Pofalla. 40 Prozent plus X. Wo leben diese Leute. Es ist nicht wirklich ein Wunder, warum die Menschen sich angewidert abwenden…
  • Auszug aus dem Mitschnitt der historischen Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Beginn der Agenda 2020, gehalten am 7. Oktober 2010
    Wenn die Dame könnte, wie sie wollte, wäre das nur ein kleiner Schritt in ihrem Wahn…

Zitat: Günter Wallraff über ein großes deutsches Boulevard-Blatt


Zaungast

Ein täglicher Zaungast, der es sich auf dem gegenüberliegenden Baum bequem macht und dem illustren Treiben in den heimischen vier Wänden zuschaut :-)

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Volksverhetzung im Namen der Wirtschaftswoche?

WirtschaftswocheWie der Name schon sagt, ist die Wirtschaftswoche wohl eher auf Seiten der INSM, des Kovents für Deutschland anstelle auf der Seite der Menschen, des Miteinanders in diesem wunderbaren Land zu finden. Dass ich dieses Blatt nicht auf meinem Radar habe, möge man mir verzeihen — offensichtliche Propagandazeitschriften in diesem wohl zurecht von mir benannten demokratisch legitimierten Feudalsystem gehören nicht zu meiner Nachtlektüre. Und so bin ich immer auf Hinweise anderer angewiesen, wenn es in diesen sogenannten Zeitungen und Zeitschriften etwas zu bestaunen gibt. Oftmals sind es die NachDenkSeiten, aber auch der Newsfeed von gegen-hartz.de, wie auch in diesem Fall. Ganz investigativ bringt die Wirtschaftswoche einen Artikel über die Stromriesen und deren neue Taktiken. Sie beginnt diesem mit Hetze über Hartz IV-Empfänger und deren Stromverbrauch — und beruft sich dabei auf eine Studie eines dieser Stromriesen sowie die Äusserungen eines Strommanagers. Die Studie, der Stromriese und der Strommanager bleiben dabei nebulös und geheim. Ein Wunder ist das nicht — ich kenne Juristen, die würden durchaus überprüfen, ob hier Volksverhetzung stattfindet. Journalismus indes ist es meiner Meinung nach ganz bestimmt nicht. Ohne kritische Nachfrage darf hier gehetzt werden, es wird keine Referenz angegeben. Nichts. Manche Leute kommen sicherlich in die Versuchung, zu denken, dass der Redakteur sich diesen offensichtlichen Schund nur ausgedacht hat um seinen Artikel reißerischer zu machen. Aber das ist ebenso unbekannt, wie die Studie, der Name des Stromriesen und der Name des Managers. Nachts ist es halt kälter als draußen.

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Die fritz-kola

KolaWenn wir von Cola sprechen, denken so gut wie alle Leute an die Brause aus Atlanta. Kaum eine andere Marke hat es auf der Welt geschafft, eine derartige Dominanz auszustrahlen und auch zu erreichen, wie eben Coca-Cola. Wenn auch in den USA und in anderen Ländern mit respektablen Marktanteilen — wer in Deutschland spricht schon von Pepsi? Und auch afri-cola ist eher unbekannt. Manchen fällt vielleicht noch die River Cola aus dem ALDI ein oder eine andere Hausmarke irgendeinen Discounters. Seit 2003 bereits, will dies nun ein kleines Unternehmen aus Hamburg ändern und stellt die fritz-kola her, folgerichtig wird dann unter dem Namen fritz-kola GmbH firmiert. Man wirbt offensiv mit dem Kleine-Leute-Faktor. Die Brause aus Atlanta in den PET-Flaschen ist out, der Umwelt zuliebe wird fritz-kola nur in Flaschen vertrieben. Zudem wird auf übertriebene Süße verzichtet — ein Hauch von Zitrone gibt der fritz-cola einen ganz eigenen Geschmack. Ebenso wird schnell klar, dass insbesondere das Party-Volk angesprochen werden soll — fritz-cola bietet die 3-fache Menge an Koffein wie die Getränke der Mitbewerber.

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klein, fein: Puppy Linux

Neben Damnsmalllinux ist auch Puppy Linux fuer seine geringen Hardwareanforderungen bekannt. Ob als Live-CD oder Installation auf Festplatte, USB-Medium und Speicherkarte; Puppy Linux gibt sich auch auf einem 486er mit 128MB RAM zufrieden. Doch die schlanke und erweiterbare Distribution ist nicht nur fuer alte Hardware geeignet. Mit einer guten Hardwarerkennung verhilft Sie auch aktuellen Rechnern zu einer bisher nicht gekannten Geschwindigkeit. Wir sprechen mit dem Entwickler Mark Ulrich ueber Puppy Linux und seinem deutschen Ableger minisys Linux.

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Ein weiterer recht interessanter Podcast von Pofacs, welcher mittels des Software-Entwicklers Mark Ulrich in dieses äußerst schlanke Gnu/Linux-System einführt. Puppy-Linux respektive sein deutscher Ableber Minisys-Linux sind nicht nur für alte Systeme geeignet, sondern auch für Systeme die zwar leistungsfähig sein sollen, aber dennoch schlank in der Umsetzung. Puppy-Linux ist eine eigenständige Linux-Distro. Wer übrigens diesen Podcast supporten möchte, denn nicht alles was für lau angeboten wird kommt auch tatsächlich ohne Kosten daher, kann dies mittels Paypal tun. :-)

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