ArchivMärz, 2008

Der nächste Asus EEE kommt mit Touchscreen

Nachtrag: Das wird wohl doch nichts

Asus EEEDer größte Wunsch der EEE-Kunden von Asus könnte Mitte des Jahres erfüllt erden. Wie engadget berichtet, wird die nächste Generation der EEE-Reihe de facto mit Touchscreen ausgeliefert werden. Ob ebenso GPS zur Ausstattung gehören wird, wurde seitens Asus noch nicht bestätigt. Bis 12 GB Speicher, größeres Display und zusätzlich Touchscreen — der EEE wird in der Form sicherlich ein Hightech-Spielzeug sein, für den anvisierten Preis in Höhe von $500 würde ich mir dann doch lieber einen ganz normalen Laptop kaufen. So ist das eben, in der ersten Version, die sicherlich bahnbrechend war und ein neues Marktsegment erschlossen hat, war man noch spartanisch, das KISS-Prinzip wurde berherzigt, dann kommen unzählige Kundenwünsche, man will es allen recht machen und schon schießt man meiner Meinung nach über das Ziel hinaus. Für den voraussichtlichen Preis von $500 bekommt man nun wirklich schon ein feines Produkt der Konkurrenz — da benötigt es kein Spielzeug, welches mit großen Einschränkungen leben muss, auch wenn es das eine oder andere Highlight bietet. Dann doch lieber die Laptop-Tasche, eine verschlüsselte Festplatte und etwas Vernünftiges zum Arbeiten. Spielzeuge sind nett — sie sollten aber genau das bleiben. Bei dem Preis ist der Asus EEE beileibe kein Spielzeug mehr. Siehe auch Golem, aus dem dortigen Forum, Todesstoß vielleicht nicht, aber der Abschied vom KISS-Prinzip für den Otto-Normal-Anwender:

Der EEE-PC war seinerzeit angekündigt zum Preis von 200 EUR, 300 EUR waren für das Teil schon fast unangemessen viel Geld. 400 EUR sind der Todesstoß, da konkurriert er vom Preis her direkt mit vollwertigen Notebooks.

Bild: jaaron unter dieser Creative Commons-Lizenz stehend.

jenseits von Origami

Bert Simons gibt sich nicht der traditionellen Kunst des Origami hin, sondern verzückt seine Umwelt mit beinahe fotorealistischen Kunstwerken. Er wäre jedoch kein Künstler würde er es dabei belassen, auch die holde Weiblichkeit wurde als Cartoon-Figur verewigt 😀 Abseits davon gibt es natürlich noch mehr zu sehen aus dem facettenreichen Alltag des Kunstschaffenden.

blogofractal


xkcd

😀

… er sollt mich hinden lecken

  • Das neue Gesicht des Hungers
    Die Bedürftigen würden mehr und mehr über die ungewöhnlich hohen Preisansteige von den Nahrungsmittel-Märkten ausgeschlossen. Wen wunderts, nachdem man schon Gemüse patentieren kann?

  • 6 Jahre Kultboy
    Ein Grund nochmals auf dieses wirklich grandiose Retro-Magazin hinzuweisen :)
  • The busy freebsd-update server
    Eine Menge Nullen und Einsen tröpfelten da entlang, doch mehr als erwartet beim binären Upgrade von 6.x auf FreeBSD 7.0R.
  • Berlin 1936, Peking 2008
    Man hätte wiederum die Chance die richtigen Signale zu setzen, 36 war man noch nicht so weit. Aber wenn das Geld lockt …
  • Going on a safari
    Nichts neues, nur das i-Tüpfelchen auf dem ganzen Krampf.
  • Burglary ‘hotspot’ list published
    Sieht man wohl von den kriminellen Umtrieben in puncto Freiheit der Regierung ab, so ist es ratsam gewisse Orte zu meiden, an denen man noch traditionell um Hab und Gut erleichtert wird.
  • Ein Thema der Politik — und nicht der Sportler
    Die SZ macht sich die Problematik mit dem Regime recht einfach und ist der Ansicht nichts zu tun, weil die anderen auch nichts tun. Okay das Argument ist natürlich eindeutig. OMG. Ein Sportler der weiß was Olympia bedeutet, wird es sich zweimal überlegen und sich nicht mit derlei Ausreden davonstehlen!

Zitat-Auszug: Götz von Berlichingen

Save the BooCompany

Weiterlesen: »Save the BooCompany«

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eine Musikflatrate?

Sony BMG kündigt Musikflatrate für 6 – 8 Euro an, so tickert Computerbase. Hört sich interessant an, mal davon abgesehen das ich Sony seit der Rootkit-Aktion nicht mehr so recht über den Weg traue. Aber abseits davon, was bringts? Man könnte es mit einer Art Stream vergleichen, bei dem man die einzelnen Titel selbst wählen kann, denn behalten darf man diese nicht. Endet das Abo, so endet auch der Hörgenuß. Sicherlich dürfte dies eine Option für einige sein, aber Musik mieten? Nein für mich ist das nichts …

Podcast Typographie

Wie schon der Fontblog berichtete hatte ChaosRadio am 21.03 die Thematik Geschichte der Typographie auf der Tagesordnung.

Thomas Maier erläutert im Gespräch mit Tim Pritlove im Detail die Entwicklung der Buchdrucktechnik (Typographie) im Laufe der Jahrhunderte bis heute. Dabei werden eine große Zahl an Themen angeschnitten: die frühe Entwicklung von Schrift und Schriftzeichen, der Kupferstich als erste Drucktechnik, die Entwicklung der ersten automatischen Buchdrucktechnik durch Gutenberg, Aufbau und Konstruktion der Buchdruckmaschine, welche technischen Eigenheiten die Vorlage für heutige technische Fachbegriffe lieferten, wie der Buchdruck das Copyright hervorbrachte, die Entwicklung der Papierformate hin zur heutigen DIN-Norm, die Ablösung des Handsatzes durch Zeilenguss-Systeme und warum der Begriff «stereotyp» dem Buchdruck entstammt.

2h geballte Ladung Information von einem Profi …

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Allwissend bin ich nicht — doch viel ist mir bewusst.

Zitat: Goethe, Faust I (200 Jahre Faust)

Die K-Frage — Nichts ist uninteressanter innerhalb der SPD

BoomDie Genossen diskutieren mal wieder — doch wie das so ist, nicht über die eigene Politik, die Veränderung der Gesellschaft, die Menschen in diesem Land. Nein. Man diskutiert mal wieder untereinander übereinander. Man könnte folglich die SPD als die Blogosphäre der deutschen Parteienlandschaft bezeichnen. Dabei ist das Thema, welches die Genossen zur Zeit beschäftigt, so uninteressant wie die Fliegen, die die Hundehaufen vor dem Willy-Brandt-Haus umkreisen. Die K-Frage — nachdem Marktschreier Kurt Beck mal wieder sein wahres Ich gezeigt hat, schreien die Rechtsaußen nach einem anderen Kanzlerkandidaten, der Herr Steinmeier soll es werden. Und sogar die sogenannte Basis, die seit der Agenda 2010 in der Versenkung verschwunden war, begehrt auf einmal auf — per Urabstimmung soll ein Kanzlerkandidat gekürt werden. Unser Land steht am Scheideweg — wie für die SPD gemacht. Finanzmarktkrise, Mindestlohn, der Neoliberalismus ist krachend gescheitert, Abzocker in den Chefetagen der Republik, man könnte so viele Sterntaler aufzählen — die SPD hätte derzeit die historische Chance, wieder Mehrheiten zu erlangen. Sie überlässt das Feld der Linken und betreibt so weiterhin politischen und gesellschaftlichen Selbstmord. Man ist fast versucht, die gesamte Führungsriege der SPD auf das Sofa von Sigmund Freud zu schicken.

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I try not to think with my gut. If I’m serious about understanding the world, thinking with anything besides my brain, as tempting as that might be, is likely to get me into trouble.

Zitat: Carl Sagan

Die Part-ei, die Part-ei, die hat immer Recht — insbesondere zu Ostern

Ein Logo für meine Part-ei… 😀

Danke Bulo… *g*

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