ArchivJuni, 2007

Deutsche Blogger wollen Geld verdienen
adical-Konkurrenz startet

zafical Header

Das neu gegründete Hamburger Unternehmen zafikal ist der Meinung, Werbung nervt, Werbung stinkt, Werbung tötet, Werbung ist Energieverschwendung. zafikal glaubt, dass Werbung in Blogs völlig obsolet sein kann. Für die Werbenden ebenso wie für die Blogger. F!XMBR hat mit dem großen Vorsitzenden der ZAF, dem zafikal-CEO, über das Geschäftsmodell des Weblog-Werbenetzwerkes und über das Geldverdienen mit Blogs gesprochen.

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adical-Konkurrenz startet«

Gewalt in Spielen

Ein wesentlicher Punkt sei, dass künftig nicht nur Gewalt verherrlichende Spiele für Computer und Spielekonsolen auf den Index kommen. Der entsprechende Paragraf solle auf «Gewalt beherrschte Spiele» ausgedehnt werden.

heise

Sprich das Rollenspiel bei dem ich dem Ork den Schädel einschlage um die Welt zu retten könnte demnach auch auf dem Index landen. Wenn man schon diesen Übereifer an den Tag legt, sollte man da auch folglich nicht mit gutem Beispiel voran traben und Rechtspopulisten oder jene die die Verfassung beschädigen stante pede zur Rechenschaft ziehen? Nein, natürlich nicht, denn hier wird mit zweierlei Maß gemessen, zum einen der Mob, zum anderen der losgelöste Staat.

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Vista: my personal hell

Short story: installing Vista for me was a catalog of problems, some mine and some not. It started out with not being able to open the box, and went downhill to include weekend-long unsuccessful installs, bricking my PC, and exercising my Dell warranty to get a replacement motherboard, hard-drive and secondary hard-drive. And after all that, guess what: I still haven’t installed it.

Andy Pennel (MSDN)

Yeah ich liebe es wenn Microsoftmitarbeiter kritisch über ihre Firma schreiben, bei Apple ginge das definitiv nicht 😀

My particular hardware cannot install Vista, and no-one knows why

Oh, Du mein Hamburg #2

Hamburg

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links for 2007-06-30

social web

Verlinkungen, Trackbacks, Pingbacks, Facebook, Twitter … die omnipotente Vernetzung, last not least einfach nur der «ping of death» für jede Art von Community. Was sollen derlei «Clownerien» für einen Mehrwert mit sich bringen? Aufmerksamkeit, «Zusammengehörigkeitsgefühl», der Schrei gen Außenwelt, um auf «Problematiken» aufmerksam zu machen? Geh weg, die Blog-Welt, also dieser Ritus um «Inkarnationen» identischer Software-Installationen, wirkt auf Außenstehende recht befremdlich, wenn nicht wirkt diese Egozentrik der Blogs gar abstoßend. Gott-sei-Dank haben sich einige dieser «Riten» unlängst überlebt, finden jedoch Kompensation seitens Facebook & Co.

Wen jedoch tangiert im großen weiten «Netz», ob denn diese paar «Jecken» stetig in ihrem angestammten Habitat die «digitale Revolution» erproben? Keine Menschenseele, die selbsternannte «creme de la creme» des Webs, die digitale Bohème ist dort ein no-go oder schlicht eine vorlaute Minorität. Indem man seine Eigenständigkeit bewahrt und sich abgrenzt — «I’m with stupid», bewahrt man auch seine Glaubwürdigkeit. Nicht der blogtechnische hoi polloi, sondern die Wertschätzung des Gegenübers ist gefragt.

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lxquick, datenarme Metasuche

Auf datenspeicherung.de sah ich den Hinweis auf diese Metasuche und auch die Bemerkung bezüglich der damit einhergehenden Datenarmut. Nach 48h werden personelle Daten gelöscht, nun gut auch hier muß man es wohl glauben, aber viel Wahl hat man eh nicht, oder? Auf jeden Fall ist verteiltes Suchen immer noch die imo beste Vermeidung von zentraler Datenlagerung 😀

lxquick

wtf?

Wenn sich an diesem Donnerstag das Präsidium des Goethe-Institutes in München trifft, wird es das in Gesellschaft von Unternehmensberatern tun: Zwei Angestellte der Firma McKinsey werden eine PowerPoint-Präsentation vorführen. Das Logo „goethe09?? wird über den Köpfen der Präsidiumsmitglieder aufleuchten, danach wird von einer „Neuaufstellung der Zentrale?? die Rede ein.

sueddeutsche

Man bereitete den Ausverkauf von Kultur, die Pervertierung dieser, schon von langer Hand vor mit der Einführung von Kulturmanagement, Kulturwissenschaften etc. an deutschen Unis. Fächer die in Fallschirmspringer-Mentalität in diversen geisteswissenschaftlichen Fächern Platz nehmen, jedoch nicht einmal den Schimmer einer Ahnung im Nachhinein besitzen — man kratzt ein wenig an der Oberfläche, der Job des Journalisten springt dabei plötzlich in den Sinn. Aber darum geht es auch nicht, Sinn und Zweck ist der medienwirksame Auftritt, die Vermarktung, der Verkauf, die Einschätzung was ankommt — all das was eine gesunde Gesellschaft, eine gesunde Kultur ad absurdum führt.

BWL und anverwandte Bereiche, auch wenn man sie mit dem Begriff Kultur schmückt, sind in der Kultur ein no-go. Deswegen ist es auch wichtig, das die Gesellschaft sich abkehrt vom Kommerzgefasel und eine offene, freigiebige Kultur fördert, um diese ökonomischen Ansätze im Keim zu ersticken. Diese Meta-Fächer haben ungefähr den gleichen Sinn wie Meta-Webangebote, die einzig Inhalte anderer geistlos verdauen.

Prince

Wer kennt ihn nicht, seit dem Film Purple Rain war er zumindest für mich Kult 😀 Sein Kampf gegen die Musikindustrie drüfte auch bekannt sein, The Artist formerly known as Prince, schon da konnte man absehen welche Macht die Studios besitzen.
Nach der Ankündigung Prince sein neues Album kostenlos unters Volk zu bringen, reagierte man bei der Industrie derart:

«The Artist Formerly Known as Prince should know that with behaviour like this he will soon be the Artist Formerly Available in Record Stores. And I say that to all the other artists who may be tempted to dally with the Mail on Sunday.»

guardian unlimited

Besser kann sich wohl nicht die häßliche Fratze der Musikindustrie äußern, die Prince schon früher als Sklavenhalter bezeichnete. Sicher, er kann es sich leisten — aber wieviele Stars da draußen könnten es ebenso und tun nichts?

Indy 4

Der Archäologe der zum Objekt der eigenen Wissenschaft wurde … man hätte den Film wirklich ein Jahrzehnt früher drehen sollen.

Aufnahmen vom Set: hier, hier und hier und hier.

Filme/Clips und wie man sie abspielt.

Egal wie herum irgendwie will man sich diese Teile doch anschauen, abseits von Softwaremonstern wie PowerDVD, WinDVD oder Windows Mediaplayer, von Quicktime Player ganz zu schweigen. Man möchte ein Leichtgewicht das vieles kann und dennoch nicht das halbe System zukleistert. Welcome to opensource. Nutzer freier Betriebssysteme wie Linux oder *BSD sind da fein raus, da nutzt man ohnehin immer per default Mplayer oder auch neuerdings VLC. Wie schauts jedoch unter Windows aus?

Nun das es für Windows auch tonnenweise Freeware bzw. Opensource-Software gibt, sollte spätestens seit 2001 kein Geheimnis sein und zwar mit dem Advent von Essential Freebies. Ich erwähnte das Board schon desöfteren und auch gerne, denn damit kann man sein Windows ungemein aufwerten und eine umfangreichere, werbefreie Sammlung gibts im deutschen Raum nicht.

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