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	<title>Kommentare zu: 10 Argumente gegen direkte Demokratie und verbindliche Volksentscheide</title>
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		<title>Von: Zu viel direkte Demokratie 2 &#124; Tarphos</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/10-argumente-gegen-direkte-demokratie-und-verbindliche-volksentscheide/#comment-47753</link>
		<dc:creator>Zu viel direkte Demokratie 2 &#124; Tarphos</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 11:30:54 +0000</pubDate>
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		<description>[...] viel direkte Demokratie 2Im Artikel Zu viel direkte Demokratie? hatte ich ja schon die 10 Argumente gegen direkte Demokratie und verbindliche Volksentscheide auf f!xmbr erwähnt und noch einen Kommentar dazu versprochen. Hier ist er nun.1. Das Beispiel der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] viel direkte Demokratie 2Im Artikel Zu viel direkte Demokratie? hatte ich ja schon die 10 Argumente gegen direkte Demokratie und verbindliche Volksentscheide auf f!xmbr erwähnt und noch einen Kommentar dazu versprochen. Hier ist er nun.1. Das Beispiel der […]</p>
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		<title>Von: Bert</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/10-argumente-gegen-direkte-demokratie-und-verbindliche-volksentscheide/#comment-47713</link>
		<dc:creator>Bert</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 16:16:52 +0000</pubDate>
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		<description>In der Schweiz ist die Volksinitiative zur Wiedereinführung der Todesstrafe gestartet. Das Motto &quot;Todesstrafe für Kinderschänder&quot; kennt man bei uns u.a. von der NPD.

&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33180/1.html&quot;&gt;Zur schweizer Initiative&lt;/a&gt;.
&lt;a href=&quot;http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=3835:s%C3%A4chsische-npd-landtagsfraktion-ruft-erneut-nach-%C2%B4todesstrafe-f%C3%BCr-kinderm%C3%B6rder%C2%B4&amp;Itemid=618&quot;&gt;Zur NPD&lt;/a&gt;.

Bin gespannt, wie das ausgeht. Man kann nur hoffen, dass die schweizer Volksentscheide wenigstens dahingehend reformiert werden, dass gegen Verfassung, Bürger- und Menschenrechte verstoßende Initiativen von vorn herein abgelehnt werden können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Schweiz ist die Volksinitiative zur Wiedereinführung der Todesstrafe gestartet. Das Motto «Todesstrafe für Kinderschänder» kennt man bei uns u.a. von der NPD.</p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33180/1.html">Zur schweizer Initiative</a>.<br />
<a href="http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&#038;view=item&#038;id=3835:s%C3%A4chsische-npd-landtagsfraktion-ruft-erneut-nach-%C2%B4todesstrafe-f%C3%BCr-kinderm%C3%B6rder%C2%B4&#038;Itemid=618">Zur NPD</a>.</p>
<p>Bin gespannt, wie das ausgeht. Man kann nur hoffen, dass die schweizer Volksentscheide wenigstens dahingehend reformiert werden, dass gegen Verfassung, Bürger– und Menschenrechte verstoßende Initiativen von vorn herein abgelehnt werden können.</p>
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	<item>
		<title>Von: Was ist eigentlich »Liquid Democracy?« &#124; Kontextschmiede</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/10-argumente-gegen-direkte-demokratie-und-verbindliche-volksentscheide/#comment-46956</link>
		<dc:creator>Was ist eigentlich »Liquid Democracy?« &#124; Kontextschmiede</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 14:15:32 +0000</pubDate>
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		<description>[...] über Poli­tik und Demo­kra­tie. Darf es etwas mehr Bür­ger­be­tei­li­gung sein? Wie ver­tra­gen sich direkt­de­mo­kra­ti­sche Ansätze mit einer moder­nen, plu­ra­lis­ti­schen Gesell­schaft?  Sol­che und andere Fra­gen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] über Poli­tik und Demo­kra­tie. Darf es etwas mehr Bür­ger­be­tei­li­gung sein? Wie ver­tra­gen sich direkt­de­mo­kra­ti­sche Ansätze mit einer moder­nen, plu­ra­lis­ti­schen Gesell­schaft?  Sol­che und andere Fra­gen […]</p>
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	<item>
		<title>Von: Anmerkungen zu 10 Thesen gegen direkte Demokratie &#124; wasserscheide</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/10-argumente-gegen-direkte-demokratie-und-verbindliche-volksentscheide/#comment-46928</link>
		<dc:creator>Anmerkungen zu 10 Thesen gegen direkte Demokratie &#124; wasserscheide</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 13:42:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] F!XMBR findet sich ein Artikel von Chris (&#187;10 Argumente gegen direkte Demokratie und verbindliche Volksentscheide&#171;), mit dem er sich nach meiner Ansicht den Frust &#252;ber den Ausgang des [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] F!XMBR findet sich ein Artikel von Chris (»10 Argumente gegen direkte Demokratie und verbindliche Volksentscheide«), mit dem er sich nach meiner Ansicht den Frust über den Ausgang des […]</p>
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	<item>
		<title>Von: nightjar</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/10-argumente-gegen-direkte-demokratie-und-verbindliche-volksentscheide/#comment-46917</link>
		<dc:creator>nightjar</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 22:25:42 +0000</pubDate>
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		<description>Tja Bert, wie gesagt, ich bin da selbst noch hin- und hergerissen.
Aber bei derartig gravierenden Menschenrechtsverletzungen (z.B. Todesstrafe) ist wohl mit einer Eilentscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu rechnen, also nicht in 5 - 10 Jahren.

&quot;Es geht also gar nicht darum, dass das Volk entscheidet, sondern dass die Propaganda für bereits getroffene Entscheidungen intensiviert und verbessert wird?&quot;

Nein, das war bei mir nicht so gemeint. Nicht im Nachhinein sollten solche Grundsatzentscheidungen zur Volksabstimmung gestellt werden, sondern vor einer solchen Entscheidung. Wobei der Eiertanz in Irland zu den Lissabon-Verträgen natürlich auch ein abschreckendes Beispiel zeigt: Es wird im Zweifelsfall dann halt so oft abgestimmt, bis das Ergebnis &quot;stimmt&quot;. Doch wie würden die Iren wohl in 10 Jahren abstimmen, würden die Verträge erneut zur Volksabstimmung gestellt? Welche Gültigkeit haben dann noch internationale Verträge? Du merkst, ich rutsche hier in meine ablehnende Haltung zu Volksentscheiden...

Um was es mir ging in meinem Diskussionsbeitrag: In meinen Augen brauchen wir eine direktere Form der Kommunikation zwischen Regierung und Bevölkerung, die über Wahlen hinausgeht. Und mit Hilfe von Volksentscheiden ließe die sich vielleicht erzwingen.
Gerade die Internetsperren sind für mich ein interessantes Beispiel, weil -ich gebe es ja zu - ich erst dachte, das ist zwar ein äußerst naiver und populistischer Versuch, auf Kinderpornografie im Netz zu reagieren, aber es richtet auch keinen weiteren Schaden an. So what? Erst in der Folgediskussion wurde mir klar, welche Probleme damit einhergehen können. Es gab dazu zwar keinen Volksentscheid, aber es wurde eine Diskussion eröffnet, die wahrscheinlich nicht nur mir die Augen öffnete...
Ein anderes Beispiel für mich war hier in Berlin der Volksentscheid über den Religionsunterricht. Erst dadurch habe ich begriffen, warum wir hier (historisch bedingt) überhaupt den Ethikunterricht hatten (und weiterhin haben) und habe mich auch intensiv mit den Argumenten der Gegenseite auseinandergesetzt. Und genau das ist für mich gelebte Demokratie: Der Volksentscheid zwingt mich selbst auch, mich mit Themen auseinander zu setzen, mit denen ich mich vielleicht noch nie oder unzureichend beschäftigt habe.
Politiker werden gezwungen, mit Argumenten rüber zu kommen, ich als Bürger werde gezwungen, mich mit Themen auseinander zu setzen, die mich sonst wahrscheinlich nicht so beschäftigt hätten.
Aber deshalb plädiere ich auch für ein hohes Quorum: Ist die Wahlbeteiligung zu niedrig, gilt die Regierungsentscheidung. Denn immerhin handelt es sich da um gewählte Volksvetreter und sie besitzen dadurch auch eine gewisse Legitimation. Und ich finde es deshalb durchaus legitim, die &quot;schweigende Mehrheit&quot; dem Regierungslager zuzuschlagen. Doch der gesellschaftlichen Diskussion würde ich durchaus gerne mehr Schlagkraft geben wollen.
Und ich suche ich nach wie vor nach Möglichkeiten einer direkteren Demokratie. Und vielleicht liegt ja im Volksentscheid auch eine Möglichkeit, Politik mal etwas anders zu hinterfragen und zu begründen, als das im Moment der Fall ist. Und ob Information oder Propaganda: Ich glaube hier tatsächlich an einen Lerneffekt sowohl in der Bevölkerung als auch bei den Politikern.
Okay, ich habe versuchshalber wieder in Richtung Volksentscheid argumentiert, da du aus der Gegenposition kamst. aber ich gebe auch zu: Ich bin von mir selbst hier noch keineswegs überzeugt.
Ich versuche einfach, für mich in der Diskussion eine Position zu finden. In diesem Sinne, lasst uns weiter diskutieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja Bert, wie gesagt, ich bin da selbst noch hin– und hergerissen.<br />
Aber bei derartig gravierenden Menschenrechtsverletzungen (z.B. Todesstrafe) ist wohl mit einer Eilentscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu rechnen, also nicht in 5 — 10 Jahren.</p>
<p>«Es geht also gar nicht darum, dass das Volk entscheidet, sondern dass die Propaganda für bereits getroffene Entscheidungen intensiviert und verbessert wird?»</p>
<p>Nein, das war bei mir nicht so gemeint. Nicht im Nachhinein sollten solche Grundsatzentscheidungen zur Volksabstimmung gestellt werden, sondern vor einer solchen Entscheidung. Wobei der Eiertanz in Irland zu den Lissabon-Verträgen natürlich auch ein abschreckendes Beispiel zeigt: Es wird im Zweifelsfall dann halt so oft abgestimmt, bis das Ergebnis «stimmt». Doch wie würden die Iren wohl in 10 Jahren abstimmen, würden die Verträge erneut zur Volksabstimmung gestellt? Welche Gültigkeit haben dann noch internationale Verträge? Du merkst, ich rutsche hier in meine ablehnende Haltung zu Volksentscheiden…</p>
<p>Um was es mir ging in meinem Diskussionsbeitrag: In meinen Augen brauchen wir eine direktere Form der Kommunikation zwischen Regierung und Bevölkerung, die über Wahlen hinausgeht. Und mit Hilfe von Volksentscheiden ließe die sich vielleicht erzwingen.<br />
Gerade die Internetsperren sind für mich ein interessantes Beispiel, weil –ich gebe es ja zu — ich erst dachte, das ist zwar ein äußerst naiver und populistischer Versuch, auf Kinderpornografie im Netz zu reagieren, aber es richtet auch keinen weiteren Schaden an. So what? Erst in der Folgediskussion wurde mir klar, welche Probleme damit einhergehen können. Es gab dazu zwar keinen Volksentscheid, aber es wurde eine Diskussion eröffnet, die wahrscheinlich nicht nur mir die Augen öffnete…<br />
Ein anderes Beispiel für mich war hier in Berlin der Volksentscheid über den Religionsunterricht. Erst dadurch habe ich begriffen, warum wir hier (historisch bedingt) überhaupt den Ethikunterricht hatten (und weiterhin haben) und habe mich auch intensiv mit den Argumenten der Gegenseite auseinandergesetzt. Und genau das ist für mich gelebte Demokratie: Der Volksentscheid zwingt mich selbst auch, mich mit Themen auseinander zu setzen, mit denen ich mich vielleicht noch nie oder unzureichend beschäftigt habe.<br />
Politiker werden gezwungen, mit Argumenten rüber zu kommen, ich als Bürger werde gezwungen, mich mit Themen auseinander zu setzen, die mich sonst wahrscheinlich nicht so beschäftigt hätten.<br />
Aber deshalb plädiere ich auch für ein hohes Quorum: Ist die Wahlbeteiligung zu niedrig, gilt die Regierungsentscheidung. Denn immerhin handelt es sich da um gewählte Volksvetreter und sie besitzen dadurch auch eine gewisse Legitimation. Und ich finde es deshalb durchaus legitim, die «schweigende Mehrheit» dem Regierungslager zuzuschlagen. Doch der gesellschaftlichen Diskussion würde ich durchaus gerne mehr Schlagkraft geben wollen.<br />
Und ich suche ich nach wie vor nach Möglichkeiten einer direkteren Demokratie. Und vielleicht liegt ja im Volksentscheid auch eine Möglichkeit, Politik mal etwas anders zu hinterfragen und zu begründen, als das im Moment der Fall ist. Und ob Information oder Propaganda: Ich glaube hier tatsächlich an einen Lerneffekt sowohl in der Bevölkerung als auch bei den Politikern.<br />
Okay, ich habe versuchshalber wieder in Richtung Volksentscheid argumentiert, da du aus der Gegenposition kamst. aber ich gebe auch zu: Ich bin von mir selbst hier noch keineswegs überzeugt.<br />
Ich versuche einfach, für mich in der Diskussion eine Position zu finden. In diesem Sinne, lasst uns weiter diskutieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/10-argumente-gegen-direkte-demokratie-und-verbindliche-volksentscheide/#comment-46914</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 17:12:19 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;wo auch dazugehört, dass man sich informiert, und informieren lässt.

Dieselbe Intelligenz, welche wir erwarten, wenn jemand unsere Publikation frequentiert. Es ist auch ein Zeichen von Unhöflichkeit, zuvor gesagtes geflissentlich zu überlessen. Das ist natürlich mit Arbeit verbunden, Arbeit die viele sich nicht zumuten möchten. Direkte Demokratie? Eine Utopie ... q.e.d.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;wo auch dazugehört, dass man sich informiert, und informieren lässt.</p>
<p>Dieselbe Intelligenz, welche wir erwarten, wenn jemand unsere Publikation frequentiert. Es ist auch ein Zeichen von Unhöflichkeit, zuvor gesagtes geflissentlich zu überlessen. Das ist natürlich mit Arbeit verbunden, Arbeit die viele sich nicht zumuten möchten. Direkte Demokratie? Eine Utopie … q.e.d.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: allo</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/10-argumente-gegen-direkte-demokratie-und-verbindliche-volksentscheide/#comment-46913</link>
		<dc:creator>allo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 16:46:31 +0000</pubDate>
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		<description>1)
Es wäre zu zeigen, dass andere Demokratieformen nicht dazu führen. Ich wage zu behaupten, dass im Gegenteil in anderen Formen öfters eine Minderheit eine politisch leider nicht interessierte Mehrheit unterdrückt.

Der Rest stützt sich im Prinzip auf &quot;Die BILD hat die Macht&quot;, was aber nicht so wäre, wenn im Bürgerhirn die Idee des Volksentscheids verankert wäre, wo auch dazugehört, dass man sich informiert, und informieren lässt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1)<br />
Es wäre zu zeigen, dass andere Demokratieformen nicht dazu führen. Ich wage zu behaupten, dass im Gegenteil in anderen Formen öfters eine Minderheit eine politisch leider nicht interessierte Mehrheit unterdrückt.</p>
<p>Der Rest stützt sich im Prinzip auf «Die BILD hat die Macht», was aber nicht so wäre, wenn im Bürgerhirn die Idee des Volksentscheids verankert wäre, wo auch dazugehört, dass man sich informiert, und informieren lässt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bert</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/10-argumente-gegen-direkte-demokratie-und-verbindliche-volksentscheide/#comment-46912</link>
		<dc:creator>Bert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 15:36:53 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Und die schlimmsten Auswüchse (Themen: Todesstrafe, Minderheitenschutz, Gleichberechtigung,…) kassieren dann eh das Bundesverfassunggericht oder der Europäische Gerichtshof, da mache ich mir nicht so sehr die Sorgen.&quot;

Dir ist schon klar, dass so ein &quot;Kassieren&quot; schon mal 5 bis 10 Jahre dauert. Solange mit Todesstrafe, Abschaffung von Arbeitslosengeld, Lagerhaft für Moslems o.ä. zu leben, möchte ich nicht riskieren. Zudem wird sich die deutsche Gesellschaft in der Zeit auch dramatisch verändern. Was der Durchschnittsdepp sich bisher nur unter vorgehaltener Hand sagen traute (&quot;Kopf ab!&quot;, &quot;Ausländer raus!&quot;), wird dann zur Norm. Und natürlich werden sich auch alle Parteien dann stärker an &quot;Volkes Stimme&quot; orientieren und die Forderungen in ihr Programm aufnehmen.

&quot;Es gibt für mich allerdings ein starkes Argument für den Volksentscheid, das ich hier kaum erkenne: Politiker werden dadurch gezwungen, ihre Argumentation in der Öffentlichkeit viel klarer zu vermitteln. Und das würde ich mir häufig wünschen.&quot;

Propaganda für die Ziele der jeweiligen Regierung gibt es jetzt schon mehr als genug. Durch Volksentscheide werden die Kampagne stärker, emotionaler, vereinfachender und aggressiver. Man kann sich ja mal überlegen, wie Plakate und Fernsehspots für Zensursula ausgesehen hätten. Die Debatte wäre im Keim erstickt, und von seiten der Befürworter ausschließlich auf die &quot;Kritiker sind Kinderschänder&quot;-Karte reduziert worden.

&quot;Ob nun Euro-Einführung, Truppeneinsatz im Ausland, Lissabon-Verträge etc., Grundsatzentscheidungen, die dieses Land für lange Zeit zu tragen haben wird, sollten durchaus dem Volk so vermittelt werden, dass es das mittragen kann.&quot;

Es geht also gar nicht darum, dass das Volk entscheidet, sondern dass die Propaganda für bereits getroffene Entscheidungen intensiviert und verbessert wird? Interessantes Pro-Argument...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>«Und die schlimmsten Auswüchse (Themen: Todesstrafe, Minderheitenschutz, Gleichberechtigung,…) kassieren dann eh das Bundesverfassunggericht oder der Europäische Gerichtshof, da mache ich mir nicht so sehr die Sorgen.»</p>
<p>Dir ist schon klar, dass so ein «Kassieren» schon mal 5 bis 10 Jahre dauert. Solange mit Todesstrafe, Abschaffung von Arbeitslosengeld, Lagerhaft für Moslems o.ä. zu leben, möchte ich nicht riskieren. Zudem wird sich die deutsche Gesellschaft in der Zeit auch dramatisch verändern. Was der Durchschnittsdepp sich bisher nur unter vorgehaltener Hand sagen traute («Kopf ab!», «Ausländer raus!»), wird dann zur Norm. Und natürlich werden sich auch alle Parteien dann stärker an «Volkes Stimme» orientieren und die Forderungen in ihr Programm aufnehmen.</p>
<p>«Es gibt für mich allerdings ein starkes Argument für den Volksentscheid, das ich hier kaum erkenne: Politiker werden dadurch gezwungen, ihre Argumentation in der Öffentlichkeit viel klarer zu vermitteln. Und das würde ich mir häufig wünschen.»</p>
<p>Propaganda für die Ziele der jeweiligen Regierung gibt es jetzt schon mehr als genug. Durch Volksentscheide werden die Kampagne stärker, emotionaler, vereinfachender und aggressiver. Man kann sich ja mal überlegen, wie Plakate und Fernsehspots für Zensursula ausgesehen hätten. Die Debatte wäre im Keim erstickt, und von seiten der Befürworter ausschließlich auf die «Kritiker sind Kinderschänder»-Karte reduziert worden.</p>
<p>«Ob nun Euro-Einführung, Truppeneinsatz im Ausland, Lissabon-Verträge etc., Grundsatzentscheidungen, die dieses Land für lange Zeit zu tragen haben wird, sollten durchaus dem Volk so vermittelt werden, dass es das mittragen kann.»</p>
<p>Es geht also gar nicht darum, dass das Volk entscheidet, sondern dass die Propaganda für bereits getroffene Entscheidungen intensiviert und verbessert wird? Interessantes Pro-Argument…</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: nightjar</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/10-argumente-gegen-direkte-demokratie-und-verbindliche-volksentscheide/#comment-46900</link>
		<dc:creator>nightjar</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:35:46 +0000</pubDate>
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		<description>Interessante Diskussion, die hier läuft. Vor allem, weil ich selbst hin- und hergerissen bin in dem Thema.
Es gibt für mich allerdings ein starkes Argument für den Volksentscheid, das ich hier kaum erkenne: Politiker werden dadurch gezwungen, ihre Argumentation in der Öffentlichkeit viel klarer zu vermitteln. Und das würde ich mir häufig wünschen. Ob nun Euro-Einführung, Truppeneinsatz im Ausland, Lissabon-Verträge etc., Grundsatzentscheidungen, die dieses Land für lange Zeit zu tragen haben wird, sollten durchaus dem Volk so vermittelt werden, dass es das mittragen kann. Und dafür ist ein Volksentscheid in meinen Augen nicht das schlechteste Mittel. Auch wenn ich da oft mit Ergebnissen rechnen muss, die mir persönlich vielleicht nicht schmecken. Aber nur so werden Politiker in eine Bringschuld gezwungen, die sie eigentlich von selbst erfüllen sollten, aber kaum tun.
Für Volksentscheide würde ich mir aber auf jeden Fall ein hohes Quorum wünschen(vielleicht bei 40%) das würde die Ernsthaftigkeit in meinen Augen unterstreichen und die Wucht einer engagierten Minderheit, die fast zwangsläufig erstmal entsteht, ausbremsen.
Und auf kommunaler oder Kreis- und Landesebene müssten auch alle Bürger beteiligt werden, die dort z.B. mindestens drei Jahre leben, also auch alle Mitbürger mit fremdem Pass.
Ob ich mit diesen Ergebnissen dann zufriedener wäre, bezweifle ich zwar. Aber in einer Demokratie muss ich das schon aushalten können....
Und die schlimmsten Auswüchse (Themen: Todesstrafe, Minderheitenschutz, Gleichberechtigung,...) kassieren dann eh das Bundesverfassunggericht oder der Europäische Gerichtshof, da mache ich mir nicht so sehr die Sorgen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessante Diskussion, die hier läuft. Vor allem, weil ich selbst hin– und hergerissen bin in dem Thema.<br />
Es gibt für mich allerdings ein starkes Argument für den Volksentscheid, das ich hier kaum erkenne: Politiker werden dadurch gezwungen, ihre Argumentation in der Öffentlichkeit viel klarer zu vermitteln. Und das würde ich mir häufig wünschen. Ob nun Euro-Einführung, Truppeneinsatz im Ausland, Lissabon-Verträge etc., Grundsatzentscheidungen, die dieses Land für lange Zeit zu tragen haben wird, sollten durchaus dem Volk so vermittelt werden, dass es das mittragen kann. Und dafür ist ein Volksentscheid in meinen Augen nicht das schlechteste Mittel. Auch wenn ich da oft mit Ergebnissen rechnen muss, die mir persönlich vielleicht nicht schmecken. Aber nur so werden Politiker in eine Bringschuld gezwungen, die sie eigentlich von selbst erfüllen sollten, aber kaum tun.<br />
Für Volksentscheide würde ich mir aber auf jeden Fall ein hohes Quorum wünschen(vielleicht bei 40%) das würde die Ernsthaftigkeit in meinen Augen unterstreichen und die Wucht einer engagierten Minderheit, die fast zwangsläufig erstmal entsteht, ausbremsen.<br />
Und auf kommunaler oder Kreis– und Landesebene müssten auch alle Bürger beteiligt werden, die dort z.B. mindestens drei Jahre leben, also auch alle Mitbürger mit fremdem Pass.<br />
Ob ich mit diesen Ergebnissen dann zufriedener wäre, bezweifle ich zwar. Aber in einer Demokratie muss ich das schon aushalten können.…<br />
Und die schlimmsten Auswüchse (Themen: Todesstrafe, Minderheitenschutz, Gleichberechtigung,…) kassieren dann eh das Bundesverfassunggericht oder der Europäische Gerichtshof, da mache ich mir nicht so sehr die Sorgen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Paul</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/10-argumente-gegen-direkte-demokratie-und-verbindliche-volksentscheide/#comment-46904</link>
		<dc:creator>Paul</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:26:59 +0000</pubDate>
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		<description>Beteiligungsquoren sind ganz schlecht.
Dann kommst du zu dem unschönen Effekt, das diejenigen die nicht Dafür stimmen wollen zuhause bleiben, damit der Entscheid ungültig wird. Mit diesem Effekt ist dann auch das Wahlgeheimnis am verschwinden.
Im Extremfall könnte sogar wegen einer »zusätzlichen« NEIN-Stimme die Entscheidung »angenommen« werden. 

Wahlpflicht fänd ich klasse, dann lässt sich das Thema nämlich nicht mehr einfach ignorieren und Bequemlichkeit hätte ihren (fühlbaren) Preis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beteiligungsquoren sind ganz schlecht.<br />
Dann kommst du zu dem unschönen Effekt, das diejenigen die nicht Dafür stimmen wollen zuhause bleiben, damit der Entscheid ungültig wird. Mit diesem Effekt ist dann auch das Wahlgeheimnis am verschwinden.<br />
Im Extremfall könnte sogar wegen einer »zusätzlichen« NEIN-Stimme die Entscheidung »angenommen« werden. </p>
<p>Wahlpflicht fänd ich klasse, dann lässt sich das Thema nämlich nicht mehr einfach ignorieren und Bequemlichkeit hätte ihren (fühlbaren) Preis.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Paul</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/10-argumente-gegen-direkte-demokratie-und-verbindliche-volksentscheide/#comment-46903</link>
		<dc:creator>Paul</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:21:49 +0000</pubDate>
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		<description>Aber wenn sie konsequent genutzt werden sollen dürfen die Hürde für Volksbegehren (also die Vorstufe zum Volksentscheid) nicht prohibitiv sein, so wie in Hessen wo es ein einziges am Unterschriftenquorum von 20% gescheitertes Volksbegehren gab und folglich keinen einzigen Volksentscheid.
Auch sind die Unterschriftsquoren für Begehren in der Regel in den Bevölkerungsreicheren prozentual öfters höher (absolut sowieso) als in den Stadtstaaten auch gibt es bei diesen keine pohibitive Amtseintragung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber wenn sie konsequent genutzt werden sollen dürfen die Hürde für Volksbegehren (also die Vorstufe zum Volksentscheid) nicht prohibitiv sein, so wie in Hessen wo es ein einziges am Unterschriftenquorum von 20% gescheitertes Volksbegehren gab und folglich keinen einzigen Volksentscheid.<br />
Auch sind die Unterschriftsquoren für Begehren in der Regel in den Bevölkerungsreicheren prozentual öfters höher (absolut sowieso) als in den Stadtstaaten auch gibt es bei diesen keine pohibitive Amtseintragung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DxU</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/10-argumente-gegen-direkte-demokratie-und-verbindliche-volksentscheide/#comment-46897</link>
		<dc:creator>DxU</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 22:57:46 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;weder die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht noch die Westbindung, weder der Nato-Doppelbeschluss noch die Euro-Einführung oder überhaupt die europäische Integration hätten jemals bei Volksabstimmungen eine Mehrheit bekommen,&quot;

Wehrpflicht?
Nato-Doppelbeschluss?
Beides mit Volksabstimmungen nicht möglich?
Dann hätte die Volksabstimmung ja schonmal was positives gebracht.
Ich kann in Zwangsdiensten nun wirklich kein demokratisches Element entdecken.
Danke für die Argumente Pro-Volksentscheid.
Gruss DxU</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>«weder die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht noch die Westbindung, weder der Nato-Doppelbeschluss noch die Euro-Einführung oder überhaupt die europäische Integration hätten jemals bei Volksabstimmungen eine Mehrheit bekommen,»</p>
<p>Wehrpflicht?<br />
Nato-Doppelbeschluss?<br />
Beides mit Volksabstimmungen nicht möglich?<br />
Dann hätte die Volksabstimmung ja schonmal was positives gebracht.<br />
Ich kann in Zwangsdiensten nun wirklich kein demokratisches Element entdecken.<br />
Danke für die Argumente Pro-Volksentscheid.<br />
Gruss DxU</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Paul</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/10-argumente-gegen-direkte-demokratie-und-verbindliche-volksentscheide/#comment-46887</link>
		<dc:creator>Paul</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 17:33:41 +0000</pubDate>
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		<description>Konturierung ist nicht. Medianwählertheorem dominiert die Parteiausrichtung. Die wollen auch alle nur an der Macht bleiben.
Manche haben halt keinen Zugang zur &#039;Mitte&#039; und müssen am Rand und mit begrenztem Wählerpotential ihr Dasein fristen was aber auch pointiertere Politik erlaubt. Die Größeren können sich also nur gegen die Kleineren abgrenzen/konturieren aber nicht mehr gegen einander, zumindest inhaltlich. Deshalb bleibt da oftmals nicht viel mehr als Keiferei.
(Unbeachtet natürlich das, was mir nicht zugänglich ist.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Konturierung ist nicht. Medianwählertheorem dominiert die Parteiausrichtung. Die wollen auch alle nur an der Macht bleiben.<br />
Manche haben halt keinen Zugang zur ‘Mitte’ und müssen am Rand und mit begrenztem Wählerpotential ihr Dasein fristen was aber auch pointiertere Politik erlaubt. Die Größeren können sich also nur gegen die Kleineren abgrenzen/konturieren aber nicht mehr gegen einander, zumindest inhaltlich. Deshalb bleibt da oftmals nicht viel mehr als Keiferei.<br />
(Unbeachtet natürlich das, was mir nicht zugänglich ist.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: Tobias</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/10-argumente-gegen-direkte-demokratie-und-verbindliche-volksentscheide/#comment-46877</link>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 12:56:33 +0000</pubDate>
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		<description>Richtig. Diese Abstimmungen hätten aber auch schon rein formal keine &quot;Zustimmung&quot; erhalten, da es sich hierbei um Entscheide mit Bundesbedeutung (oder wie man das auch immer bezeichen will) handelt, die für Volksentscheide gar nicht vorgesehen sind.

Aus den bereits mehrfach geäußerten Argumenten - BILD Meinungsmacht und Co - ist das auch gut so. Und das sollte auch so bleiben.

Nur kann man mE daraus nicht ableiten, dass Volksentscheide per se falsch sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Richtig. Diese Abstimmungen hätten aber auch schon rein formal keine «Zustimmung» erhalten, da es sich hierbei um Entscheide mit Bundesbedeutung (oder wie man das auch immer bezeichen will) handelt, die für Volksentscheide gar nicht vorgesehen sind.</p>
<p>Aus den bereits mehrfach geäußerten Argumenten — BILD Meinungsmacht und Co — ist das auch gut so. Und das sollte auch so bleiben.</p>
<p>Nur kann man mE daraus nicht ableiten, dass Volksentscheide per se falsch sind.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/10-argumente-gegen-direkte-demokratie-und-verbindliche-volksentscheide/#comment-46880</link>
		<dc:creator>Jörg</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 12:27:06 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde, die &quot;elenden Keifereien der Parteien&quot; machen eine parlamentarische Demokratie gerade aus. Die angeblich typisch deutsche Harmoniesucht ist jedenfalls ganz bestimmt unpolitisch. Aktuell wird &quot;der&quot; Politik doch gern vorgeworfen, die Unterscheidungen nicht hinlänglich zu konturieren - wenn das dann doch passiert ist es auch wieder nicht recht? Und übrigens: Gestritten haben sich die Parteien (auch Koalitionspartner) schon früher, man denke an die &quot;Waldspaziergänge&quot; von Kohl und Strauß zur Beilegung der Zänkereien.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde, die «elenden Keifereien der Parteien» machen eine parlamentarische Demokratie gerade aus. Die angeblich typisch deutsche Harmoniesucht ist jedenfalls ganz bestimmt unpolitisch. Aktuell wird «der» Politik doch gern vorgeworfen, die Unterscheidungen nicht hinlänglich zu konturieren — wenn das dann doch passiert ist es auch wieder nicht recht? Und übrigens: Gestritten haben sich die Parteien (auch Koalitionspartner) schon früher, man denke an die «Waldspaziergänge» von Kohl und Strauß zur Beilegung der Zänkereien.</p>
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