Piratenpartei: Frust und Streit statt Aufbruch

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Foto: Piratenpartei Deutschland, CC-BY Marcus Sümnick

Der Bundesparteitag der Piraten ist heute zu Ende gegangen. Gestern schrieb ich, dass die Piraten eine zweite Chance verdient hätten. Der Meinung bin ich auch heute noch. Doch sie werden diese Chance nicht bekommen. Die Piraten haben sich zwar mehrheitlich für eine Ständige Mitgliederversammlung (SMV) im Internet ausgesprochen, der Antrag erreichte aber nicht die nötige 2/3-Mehrheit, so dass die Internetpartei eine Offline-Partei bleibt.

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Die Wiedergeburt der Piratenpartei

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Foto: Piratenpartei Deutschland, CC-BY Tobias M. Eckrich

Vor ihrem Bundesparteitag in Neumarkt war die Piratenpartei klinisch tot. In den Umfragen liegt sie bei 2% und wird bei unterschiedlichen Instituten nur noch unter «sonstige Parteien» geführt. Der Hauptgrund lag in den Personalquerelen, zudem wurden die Piraten inhaltlich nicht mehr wahrgenommen. Selbst im Bereich der Netzpolitik haben die Piraten in den letzten Monaten keine Akzente gesetzt. Der Parteitag in Neumarkt war die letzte Chance. Man muss konstatieren: Die Piraten haben diese Chance genutzt.

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Steinbrück beruft Telekom-Lobbyistin in sein Kompetenzteam

Peer Steinbrück und die SPD haben heute Gesche Joost in das Kompetenzteam zur Bundestagswahl berufen. In den Medien und den eigenen Pressemitteilungen wird Joost Designprofessorin genannt. Das ist selbstverständlich nur die halbe Wahrheit, wie ein Blick auf ihre «persönliche» Seite, wie sie die Wikipedia verlinkt, zeigt:

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Screenshot: laboratories.telekom.com

Positiv gesprochen kann man Joost also als Telekom-Lobbyistin bezeichnen. Ich möchte darauf verweisen, dass sicherlich mit der Universität zusammenarbeitet, aber hauptberuflich Leiterin der Design Research Abteilung der T-Labs ist, sie selbst sagte dazu in einem Interview: «Nebenbei bin ich noch ein bisschen an der Uni tätig».

Ich habe diesen folgenden Absatz jetzt mehrfach begonnen und weiß ehrlich gesagt kaum noch, was ich dazu, zu der SPD im Allgemeinen, scheiben soll. Es reicht im Prinzip ein einziges Wort:

#Drosselkom

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Stirbt die Piratenidee?

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Es ist ruhig geworden um die Piratenpartei. In den Umfragen zur Bundestagswahl liegen sie teilweise hinter der AfD, sie zählen praktisch nur noch zu den sonstigen Parteien. Wie der Spiegel berichtet, hat Parteichef Schlömer einen Experten für Kommunikation und Außendarstellung beauftragt, der die Piraten beraten soll. Dessen erster Bericht, der nicht nur von ihm selbst stammt, sondern auch von einem zugezogenen Kollegen, sorgt nun wieder einmal innerhalb und außerhalb der Piratenpartei für Diskussionen. Vorab das Positive: Die Piratenidee scheint noch zu funktionieren. Keine Minute nachdem ich auf Twitter nach dem Leak gefragt habe, hatte ich das Dokument vorliegen.

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«Das freie Internet gibt es nicht mehr.» Interview mit dem Deutschlandradio Wissen

Das Deutschlandradio Wissen hat mich zu der Zukunft des Internets befragt, speziell, dass wir immer mehr in kleinen Mikrokosmen leben. Mein Fazit:

Das freie Internet war in den letzten zwei Jahrzehnten eine wunderbare Sache. Wir haben damit wunderbar gelebt, es war wirklich eine tolle Zeit. Aber, das freie Internet ist Geschichte, wie es das Schwarz-Weiß-Fernsehen ist. Das freie Internet gibt es nicht mehr.

DR Wissen: Wir bestimmen, wo du surfst (MP3, 3,4 MB)

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Die Zukunft des Internets: Geschlossene Ökosysteme

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Foto: F!XMBR

Die Zukunft des Internets sieht nicht gerade rosig aus. Während wir politisch die Freiheit des Netzes verteidigen (Netzsperren, Vorratsdatenspeicherung, Leistungsschutzrecht u.a.), entstehen um uns herum einzelne Ökosysteme der sogenannten Big Player, die die Freiheit des Netzes ad absurdum führen.

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Verantwortlich für das Entfernen der Adblocker aus dem Google Play Store? Warum Adblock Plus sterben muss.

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Große Marktmacht ist immer ungesund. Eines der beste Beispiele der jüngeren Zeit ist der Adblock Plus. Die Macher haben mit Adblock Plus sicherlich Großes geschaffen, eine der meistgenutzten Erweiterungen für den Firefox, später folgten die Portierungen auf Google Chrome und Android. Als die Macher von Adblock Plus bekannt gaben, akzeptable Werbung durchzulassen, war der Aufschrei zu leise, ich hatte es polemisch als Malware bezeichnet. Schon damals war klar, da ist jetzt ein Unternehmen am Werkeln, welches mit Blocken von Werbung im Internet Geld verdienen möchte. Schon mit Werbung Geld verdienen, ist schwierig. Der Anspruch von Adblock Plus, das war klar, ist zum Scheiten verurteilt. Da kann man nicht einmal verharmlosend vom gordischen Knoten sprechen.

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F-Droid — Open-Source-App-Store

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Ich habe auf meinen Androiden niemals einen anderen App Store installiert, als den Google Play Store. kein AndroidPit, diesen GetJar-Kram nicht und auch nicht diese halbgrauen Alternativen mit Apps, die aus dem Google Play Store verbannt wurden. Ich bauchte es nicht, ich wollte es nicht. Nun hat Google es geschafft, dass ich einen weiteren Store installiert habe. Nachdem alle Adblocker aus dem offiziellen Play Store gekickt wurde, bleibt dem Nutzer gar keine andere Möglichkeit, als zu einer Alternative zu greifen. Wie so häufig im Leben, wo Schatten, da ist auch Licht. F-Droid war mir bisher unbekannt und ist eine Store mit ausschließlich Open-Source-Apps. Store ist dabei natürlich nur bedingt richtig, die Wikipedia schreibt von Repositorium.

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Google is evil

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Vor ein paar Tagen schrieb ich: Irrational. Ihr kennt sicherlich diese ganzen Websites oder Apps, bei denen man sich registrieren kann, bzw. muss. Die meisten Dienste bieten den Connect via Twitter oder Facebook an. Ich habe noch nie diesen Service angenommen, wenn notwendig habe ich mich per Hand registriert. Nun hat Google sein Google+ Sign-in vorgestellt und ich habe festgestellt, dass ich damit kein Problem hätte. Vertraue ich Google? Nicht wirklich, aber doch weitaus mehr als Facebook und Twitter. Irrational. Das war nicht nur irrational, sondern falsch. Google spielt in einer Liga mit Facebook und Twitter.

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Sensation im Vatikan: Wir sind Päpstin. 20-jährige Schwester Magdalena aus Castrop-Rauxel aus Versehen zur Päpstin gewählt.

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Foto: Sindre-Wimberger. Creative-Commons-Lizenz.

(F!XMBR) Die christliche Welt steht still. Die 20-jährige Schwester Magdalena ist heute aus Versehen von der Konklave zur neuen Päpstin gewählt worden. Der deutsche Kardinal Joachim Meisner musste daraufhin wegen schwerer Herzprobleme ins Krankenhaus eingeliefert werden. Was war passiert?

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Katzen wollen die Weltherrschaft. Und wir sind ihnen im Wege. Sie wollen uns töten.

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Wie wir alle wissen, versuchen Katzen die Weltherrschaft an sich zu reißen. Und das seit Jahren. Im Internet haben sie bereits die Herrschaft übernommen. Seid auf der Hut: Ihr könnt bei Euch zu Hause erkennen, ob Eure Katze zu den Verschwörern dazu gehört. Achtet auf die kleinen Dinge des gemeinsamen Zusammenlebens. Diese werden Euch erkennen lassen, ob Eure Katze Euch töten möchte — oder, was nicht wahrscheinlich ist, nicht. Passt gut auf, es könnte Euer Leben retten.

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