Schafft den Journalismus ab!

area_51_620
Foto: F!XMBR

Ich gehörte immer zu den Menschen, die gesagt haben, dass ein guter Journalismus für eine funktionierende Demokratie unerlässlich ist. In einer Demokratie gibt es unterschiedliche Meinungen, man kann sich gegenseitig kritisieren, um Argumente und Ziele streiten. Meinungsvielfalt zeichnet eine funktionierende Demokratie aus. Heute sage ich bei allem gebotenem Respekt und trotzdem mit aller Ernsthaftigkeit: Schafft den Journalismus ab!

Weiterlesen: »Schafft den Journalismus ab!«


Wtf? «GröNaZ» – Die größte Nachrichtenseite aller Zeiten startet in Deutschland!

groenaz_screen

(Hamburg) In einer Zeit, in der Journalismus immer weiter in den Hintergrund gedrängt wird, Verlage dem Kommunismus frönen und nach Hilfe durch den Staat schreien, geht eine junge Zeitung in Hamburg andere Wege: Sie startet einfach, im Web, mobil, am Schreibtisch; Auftritte im TV und die Printausgabe sind geplant. Am heutigen Tag wurde die “GröNaZ”, die größte Nachrichtenseite aller Zeiten, der erstaunten Weltöffentlichkeit vorgestellt.

Weiterlesen

, , ,

Piratenpartei: Frust und Streit statt Aufbruch

x-default
Foto: Piratenpartei Deutschland, CC-BY Marcus Sümnick

Der Bundesparteitag der Piraten ist heute zu Ende gegangen. Gestern schrieb ich, dass die Piraten eine zweite Chance verdient hätten. Der Meinung bin ich auch heute noch. Doch sie werden diese Chance nicht bekommen. Die Piraten haben sich zwar mehrheitlich für eine Ständige Mitgliederversammlung (SMV) im Internet ausgesprochen, der Antrag erreichte aber nicht die nötige 2/3-Mehrheit, so dass die Internetpartei eine Offline-Partei bleibt.

Weiterlesen: »Piratenpartei: Frust und Streit statt Aufbruch«

, , , , , , , ,

Die Wiedergeburt der Piratenpartei

x-default
Foto: Piratenpartei Deutschland, CC-BY Tobias M. Eckrich

Vor ihrem Bundesparteitag in Neumarkt war die Piratenpartei klinisch tot. In den Umfragen liegt sie bei 2% und wird bei unterschiedlichen Instituten nur noch unter «sonstige Parteien» geführt. Der Hauptgrund lag in den Personalquerelen, zudem wurden die Piraten inhaltlich nicht mehr wahrgenommen. Selbst im Bereich der Netzpolitik haben die Piraten in den letzten Monaten keine Akzente gesetzt. Der Parteitag in Neumarkt war die letzte Chance. Man muss konstatieren: Die Piraten haben diese Chance genutzt.

Weiterlesen: »Die Wiedergeburt der Piratenpartei«

, , , , , , ,

Steinbrück beruft Telekom-Lobbyistin in sein Kompetenzteam

Peer Steinbrück und die SPD haben heute Gesche Joost in das Kompetenzteam zur Bundestagswahl berufen. In den Medien und den eigenen Pressemitteilungen wird Joost Designprofessorin genannt. Das ist selbstverständlich nur die halbe Wahrheit, wie ein Blick auf ihre «persönliche» Seite, wie sie die Wikipedia verlinkt, zeigt:

drosselkom_joost
Screenshot: laboratories.telekom.com

Positiv gesprochen kann man Joost also als Telekom-Lobbyistin bezeichnen. Ich möchte darauf verweisen, dass sicherlich mit der Universität zusammenarbeitet, aber hauptberuflich Leiterin der Design Research Abteilung der T-Labs ist, sie selbst sagte dazu in einem Interview: «Nebenbei bin ich noch ein bisschen an der Uni tätig».

Ich habe diesen folgenden Absatz jetzt mehrfach begonnen und weiß ehrlich gesagt kaum noch, was ich dazu, zu der SPD im Allgemeinen, scheiben soll. Es reicht im Prinzip ein einziges Wort:

#Drosselkom

, , , , , , ,

Stirbt die Piratenidee?

piraten_dystopie

Es ist ruhig geworden um die Piratenpartei. In den Umfragen zur Bundestagswahl liegen sie teilweise hinter der AfD, sie zählen praktisch nur noch zu den sonstigen Parteien. Wie der Spiegel berichtet, hat Parteichef Schlömer einen Experten für Kommunikation und Außendarstellung beauftragt, der die Piraten beraten soll. Dessen erster Bericht, der nicht nur von ihm selbst stammt, sondern auch von einem zugezogenen Kollegen, sorgt nun wieder einmal innerhalb und außerhalb der Piratenpartei für Diskussionen. Vorab das Positive: Die Piratenidee scheint noch zu funktionieren. Keine Minute nachdem ich auf Twitter nach dem Leak gefragt habe, hatte ich das Dokument vorliegen.

Weiterlesen: »Stirbt die Piratenidee?«

, , , , ,

«Das freie Internet gibt es nicht mehr.» Interview mit dem Deutschlandradio Wissen

Das Deutschlandradio Wissen hat mich zu der Zukunft des Internets befragt, speziell, dass wir immer mehr in kleinen Mikrokosmen leben. Mein Fazit:

Das freie Internet war in den letzten zwei Jahrzehnten eine wunderbare Sache. Wir haben damit wunderbar gelebt, es war wirklich eine tolle Zeit. Aber, das freie Internet ist Geschichte, wie es das Schwarz-Weiß-Fernsehen ist. Das freie Internet gibt es nicht mehr.

DR Wissen: Wir bestimmen, wo du surfst (MP3, 3,4 MB)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

, , , , , , ,

Die Zukunft des Internets: Geschlossene Ökosysteme

area_51_620
Foto: F!XMBR

Die Zukunft des Internets sieht nicht gerade rosig aus. Während wir politisch die Freiheit des Netzes verteidigen (Netzsperren, Vorratsdatenspeicherung, Leistungsschutzrecht u.a.), entstehen um uns herum einzelne Ökosysteme der sogenannten Big Player, die die Freiheit des Netzes ad absurdum führen.

Weiterlesen: »Die Zukunft des Internets: Geschlossene Ökosysteme«

, , , , , ,

Verantwortlich für das Entfernen der Adblocker aus dem Google Play Store? Warum Adblock Plus sterben muss.

adblock_screen

Große Marktmacht ist immer ungesund. Eines der beste Beispiele der jüngeren Zeit ist der Adblock Plus. Die Macher haben mit Adblock Plus sicherlich Großes geschaffen, eine der meistgenutzten Erweiterungen für den Firefox, später folgten die Portierungen auf Google Chrome und Android. Als die Macher von Adblock Plus bekannt gaben, akzeptable Werbung durchzulassen, war der Aufschrei zu leise, ich hatte es polemisch als Malware bezeichnet. Schon damals war klar, da ist jetzt ein Unternehmen am Werkeln, welches mit Blocken von Werbung im Internet Geld verdienen möchte. Schon mit Werbung Geld verdienen, ist schwierig. Der Anspruch von Adblock Plus, das war klar, ist zum Scheiten verurteilt. Da kann man nicht einmal verharmlosend vom gordischen Knoten sprechen.

Weiterlesen: »Verantwortlich für das Entfernen der Adblocker aus dem Google Play Store? Warum Adblock Plus sterben muss.«

, , , ,

F-Droid — Open-Source-App-Store

fdroid_screen

Ich habe auf meinen Androiden niemals einen anderen App Store installiert, als den Google Play Store. kein AndroidPit, diesen GetJar-Kram nicht und auch nicht diese halbgrauen Alternativen mit Apps, die aus dem Google Play Store verbannt wurden. Ich bauchte es nicht, ich wollte es nicht. Nun hat Google es geschafft, dass ich einen weiteren Store installiert habe. Nachdem alle Adblocker aus dem offiziellen Play Store gekickt wurde, bleibt dem Nutzer gar keine andere Möglichkeit, als zu einer Alternative zu greifen. Wie so häufig im Leben, wo Schatten, da ist auch Licht. F-Droid war mir bisher unbekannt und ist eine Store mit ausschließlich Open-Source-Apps. Store ist dabei natürlich nur bedingt richtig, die Wikipedia schreibt von Repositorium.

Weiterlesen: »F-Droid — Open-Source-App-Store«

, , , , , , ,

Google is evil

sorry_google

Vor ein paar Tagen schrieb ich: Irrational. Ihr kennt sicherlich diese ganzen Websites oder Apps, bei denen man sich registrieren kann, bzw. muss. Die meisten Dienste bieten den Connect via Twitter oder Facebook an. Ich habe noch nie diesen Service angenommen, wenn notwendig habe ich mich per Hand registriert. Nun hat Google sein Google+ Sign-in vorgestellt und ich habe festgestellt, dass ich damit kein Problem hätte. Vertraue ich Google? Nicht wirklich, aber doch weitaus mehr als Facebook und Twitter. Irrational. Das war nicht nur irrational, sondern falsch. Google spielt in einer Liga mit Facebook und Twitter.

Weiterlesen: »Google is evil«

, , , , ,


RSS-Feed abonnieren